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  1. 1909-01-01 · 1909 · page 33

    33 seine Ansicht über das Sehen ist offenbar entstellt wiedergegeben* 1). Beachtenswert ist schliesslich seine Leugnung der Dämonen im Verhältnis zum Dämonenglauben der Stoiker.2 * *) Im grossen Ganzen hat sich uns ergeben, dass Nazzam von …

  2. 1909-01-01 · 1909 · page 34

    34 sich hur, wie weit wir noch imstande sind, dies im Einzelnen nachzuweisen. Es kämen nun für uns in erster Reihe diejenigen Mutakallimun in Betracht, welche ausdrücklich als Anhänger Nazzams bezeichnet werden1). Unter diesen muss besonder…

  3. 1909-01-01 · 1909 · page 35

    …tm'j 030v 3,17«;1317־ ׳/.X7]!)0׳)v 0c7:G׳p7׳.vTtx7; 00x3t ע.י03!/׳ץץג׳:ך rA3a 03 3־ {17«[1317־w: 3yov I3־iv y^jiovixov; Plutarch, de comm. not. XLV: ־pöc; ־0׳k01; [den vorhergenannten xo׳t׳zX7]631c, YJ"rMVJX and ־dyv׳z׳] xal zic, ivsp־)־s(ac, 30'>»…

  4. 1909-01-01 · 1909 · page 36

    36 Stoiker dies in nicht minder paradoxer Weise von der Wahrheit taten. Eine Bestätigung erhält diese Vermutung durch die Bemerkung Sahrastanis, dass die gleiche Behauptung wie Gahiz auch Abu Bekr Al-’Asamm ausgesprochen haben soll, dessen …

  5. 1909-01-01 · 1909 · page 37

    37 um die Handlung1). Auch Gott sei die Eigenschaft des Willens nur in dem Sinne zuzusprechen, dass er keinem äusseren Zwange unterworfen ist und seine Handlungen mit Wissen von ihm geschehen2). Als stoisch mag schliesslich auch hervorgehob…

  6. 1909-01-01 · 1909 · page 38

    38 V־ Nächst Gahiz ist Hisam ben Hakam zu nennen, welcher nach Sahr.1) mit Nazzam darin übereinstimmte, dass die Eigenschaften Körper seien. Genauer heisst es bei Kahir Al-B., Nazzam habe diese Lehre von Hisam übernommen2). Ausserdem überli…

  7. 1909-01-01 · 1909 · page 39

    39 läge für einen Beweis abgeben1). Der Beweis von den Accidenzen dürfte wohl mit dem vierten bei Maimuni (More I, 74) identisch sein, und unter den Leugnern der Accidenzen sind aller Wahrscheinlichkeit nach die Eleaten gemeint, welche jede…

  8. 1909-01-01 · 1909 · page 40

    40 die Vorstellung von einer Sache, so wie sie ist, verbunden mit einer Hinneigung der Seele zu jener Vorstellung1). Das Merkmal der Hinneigung, welches hier in die Definition des Wissens aufgenommen wird, ist aber nichts anderes, als die a…

  9. 1909-01-01 · 1909 · page 41

    …ungleichen war die Entscheidung von vornherein bestimmt. Diese Beweisführung erinnert an die Ansicht des Chrysipp. Nach Plutarch nämlich behaupteten die Philosophen, dass bei der Wahl zwischen völlig gleichen Dingen die Entscheidung herbeigeführt w…

  10. 1909-01-01 · 1909 · page 42

    42 steht, da wir über die erste Zeit des Kalam nur wenig unterrichtet sind und auch nicht wissen, wann zuerst die Bezeichnung Kalam und Mutakallimun üblich wurde. In aller Kürze wollen wir die Frage, ob bei den jüdischen Religionsphilosophe…

  11. 1909-01-01 · 1909 · page 43

    …rfi zat 01a xtjc; «xtaoxarr,^ xo 9־sT0v otyjzstv X^ovxa*, vgl. desselben Stromata I, p. 346 und die oben S. 12 A. 3 aus Tertullian angeführte Stelle. Vgl. ausserdem Jahresbericht d. jüd.-theol. Sem. zu Breslau 1898, S. 50 A. 94. 2) Vgl. Frankl, Ein m…

  12. 1909-01-01 · 1909 · page 44

    44 nicht bloss im allgemeinen Umriss, sondern auch in einzelnen Beispielen an die Pflichteneinteilung bei den Stoikern, so dass eine Entlehnung offenbar vorliegt. 2. Kapitel. Platoniker. A. Mu‘amma1\ Eine beachtenswerte Stellung unter den M…

  13. 1909-01-01 · 1909 · page 45

    …t der Ueberlieferung bezweifelte und das angeführte Argument von der Zweiheit des Gedachten und Denkenden durch die auf Aristoteles zurückgehende Behauptung von der Einheit des Denkens, des Denkenden und Gedachten zu widerlegen sucht4). Wir haben kein…

  14. 1909-01-01 · 1909 · page 46

    46 der lebenden Wesen1). Dieser Ansicht wohnt vielleicht von Haus aus gar nicht die Bedeutung bei, die ihr Sahrastani beilegt, indem er sie vom Standpunkte seiner Zeit betrachtet und in ihr einen Gegen־־ satz findet zu der später von den ’A…

  15. 1909-01-01 · 1909 · page 47

    47 Einfluss war. Es sind drei Behauptungen, die in einen! gewissen Zusammenhänge stehen und von uns der Reihe nach erwähnt, werden sollen. Erstens, dass die Accidenzen endlos in jeder Gattung seien, zweitens, dass jedes Accidenz, das in ein…

  16. 1909-01-01 · 1909 · page 48

    kurze Wiedergabe der Sätze M.’s, ohne ihnen eine Erklärung hinzuzufügen, so dass wir über seine Auffassung nichts wissen, doch werden wir später reichlich Gelegenheit haben, auch bei ihm Missverständnisse nachzuweisen. Wir gehen nun auf die…

  17. 1909-01-01 · 1909 · page 49

    49 daher die Gewissheit, dass in dem sich Bewegenden ein Begriff entstanden ist, wodurch es sich in seiner Eigenschaft von dem Ruhenden unterscheidet, und dass ein Begriff in dem Ruhenden entstanden, wodurch es sich von dem Bewegten in sein…

  18. 1909-01-01 · 1909 · page 50

    …ung S/s, dass die Annahme M/s zu einem regressus in infinitum führe. Es wird wohl etwas Aehnliches gemeint sein wie bei Aristoteles 991a, 29, wo angedeutet wird, dass gewisse Voraussetzungen der Ideenlehre dazu führen müssen, Ideen von den Ideen anzun…

  19. 1909-01-01 · 1909 · page 51

    c) Was nun drittens die Behauptung von der Endlosigkeit der Accidenzen in jeder Gattung betrifft, so lässt sich der Sinn aus dem Zusammenhang absolut nicht erraten; hier kann nur der Vergleich mit der Quelle Aufschluss geben. Kein Wunder da…

  20. 1909-01-01 · 1909 · page 52

    …ählig aber der Menge Lwssf 5 נ*^1גאb Ibn Hazm erzählt dann weiter, dass M. wegen dieser Ketzerei von den Mutaziliten in Basra vor dem Sultan zur Rechenschaft gezogen wurde und nach Bagdad floh, woselbst er starb. In Wirklichkeit hat er nie die B…