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Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Nr. 1. — 57. Jahrgang. — 1901. Inhatt: llUt Gott! — Das zwanzigste christliche Jahrhundert. — Missionswanderungen in Abessinien. — Benedictus Levita. — Die zweite Ankunft des messias in de…
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2 dem Geber aller guten Gaben demütigen Gehorsam! Rufen wir auch im Einblick auf die uns gestellte Missionsaufgabe täglich zum himmlischen Vater mit dem Gebetswort und in dem Namen Seines eingeborenen Sohnes: „Dein Wille geschehe!" Msßonswa…
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3 worden ist, hatte eine große Freude an uns. Abends versammelten sich viele um uns. Wir lasen Hebr. 6, redeten darüber und ermahnten die Gläubigen, ihr Leben nach Gottes Wort zu führen und fleißig um Bewahrung vor dem Abfall zu beten. Hier…
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4 machen. Wir kamen nach Guratsch, wo wir Gläubige aus Israel fanden. Sie nahmen uns mit Freuden auf und bewirteten uns. Wir reichten ihnen Speise für ihre Seelen aus Gottes Wort. Das Wort fand Eingang. Sie sagten uns: „In unserer Nähe befi…
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5 Gläubigen, die uns begleiteten, führten uns in ihr Dorf zurück. Mit ihnen verbrachten wir noch etliche reich gesegnete Tage. Dann kamen wir nach Ber Auskuam, wo wir einen Gläubigen aus Israel fanden. Als wir weiter reisten, kamen wir nach…
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6 Gerechtigkeit, so wird Luch das Übrige alles (alles, was der Leib bedarf) zufallen." Zwei Frauen bekannten ihren Glauben, was uns» Freude machte. Auf unserer Heimreise kamen wir durch alle Dörfer, wo Gläubige wohnen. Wir blieben oft zwei …
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7 jede Überzeugung, wenn sie gut begründet ist. Bei Dr. 2H. fehlt es aber an solcher Fundamentierung. Wögen ihm bei seiner Kritik von Wat. 27 christliche und jüdische Forscher zur Leite stehen, so ist sie dennoch hinfällig. Die Thatsachlich…
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…en Winter nicht herbeigeführt habe. — Die A. Z. d. Ischreibt in Nr. w von *900: „Thatsächlich häufen sich die Taufen in Leobschütz in erschreckender weise." — Nach Nr. 46 desselben Blattes wurde in Budapest bei einer Zusammenkunft der Vorsteher der i…
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Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Ar. 2. — 57. Jahrgang. — 1901. Anhalt; tukas Me^er Lerf. — Jüdische Bedenken gegenüber dem Christentum. — Die Ausgrabungen 4m Vrient und das Alte Testament. — Zum Nachdenken. — tob des Geb…
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10 Jüdische Bedenken gegenüber dem Christentum. (Fortsetzung und Schluß von Jahrgang ILOO, S. 93.) Israel, das mitten in der Christenheit lebt, muß ja viel von solchem Erfolge des Gekreuzigten sehen, ja, kann ihn fast mit fänden greifen, ab…
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11 Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der allerverachtetste und unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg…
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12 der zerbrochenen Herzen, der Gefangenen und Gebundenen, wovon sie auch gefangen und gebunden sein mögen, ein Tröster aller Traurigen. Der Beruf des Messias ist hiernach ein ganz allgemeiner. Er ist nicht bloß der Erlöser Israels, sondern…
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13 Gottes Gesalbte gingen daher als Vorbilder dem wahren Gesalbten in dem von Gott auserwählten Volke Israel, das diesem in der Welt die Stätte bereiten sollte, voran: \. die Propheten, die die Löge und den Betrug der Schlange überall aufde…
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14 klarste die völlig einstimmige Bezeugung der vier Evangelisten darthut, so hat er dies nur gethan, um das Opfer für die Sünden der Welt darzubringen, wie er spricht (Ioh. JO, \7 und J8): „Darum liebet mich mein Vater, daß ich mein Leben …
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15 aus bestätigen. Sehr viele Einwendungen gegen die fünf Bücher Moses gründen sich unter anderm auf die Annahme, es habe damals noch keinerlei literarische Thätigkeit bestanden. Nun haben wir aber z. B. eine Tafel in Theben entdeckt, deren…
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16 3. Liebe zu Christus ist der Bogen, der den Pfeil des Gehorsams abschießt; die Triebfeder, die die Räder der Pflicht in Bewegung setzt. Liebe ist das Mark in den Gebeinen der Treue, das Blut in den Adern der Gottseligkeit, die Nerven gei…
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r flbre Mmeth. Ein Aonatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Wr. 3. — 57. Jahrgang. — 1901. Anhakt: Kcid?e und Vergebung. — welche Schuld hat Israel am Tode ILfu? — Lin Brief von Felix Mend lssohn-Bariholdy an 'Karl Klingeniann. — Pet…
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…en wird leider der mit seinem Urteil über diese Frage fertig, der jetzt als ein hervorragender Führer Israels auftritt, Max Nordau. Er schreibt in seinem, den Lesern der D. <£. bereits bekannten Briefe an den Pater hyacinthe Loyson: „U)enn IEsus zum …
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19 Messiaserwartungen knüpfen könnten, zu ersticken. Aber die Juden dafür strafen zu wollen, daß sie die göttliche Mission Christi nicht anerkennen wollten, dazu mußte ihnen jegliches Motiv fehlen. Von welchen Menschen konnte dieser Racheak…
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20 erworben ist. Wenn Nordau sich auch noch so sehr als begeisterter Verehrer der Lehre Christi geriert und diesen für seine Rasse und als ein Aind rein jüdischen Geistes in Anspruch nimmt: er irrt sich, er hat Christum nie verstanden. Isra…