Mannheim
Compact Memory
8,013 pages · page 8Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1897-01-01 · Heft 1 · page 2

    2 Hamburg liegt ein fruchtbarer Landstrich, der von Nachkommen holländischer Ansiedler bewohnt wird. Dies Gebiet, die Vierlande genannt, hat zwei Herren: es gehört dem Hamburgischen und dem Lübeckischen Freistaat an. Zwischen Christen und I…

  2. 1897-01-01 · Heft 1 · page 3

    …. Als Verehrer eines und desselben Gottes, d.'s über die ganze Welt erhabenen geistigen Wesens (vgl. die Äußerungen des Tacitus, kli8t, V, 5, über den jüdischen Gottesbegriff), können und sollen wir Gemeinschaft mit einander pflegen. Freilich darf…

  3. 1897-01-01 · Heft 1 · page 4

    <k Neue Testament, hier den Talmud, Maimonides, Mendelssohn u. s.w. („Unsere Religion", sagte ein moderner Rabbiner, „ist die, welche sich aus Bibel, Talmud und den n…

  4. 1897-01-01 · Heft 1 · page 5

    5 Ursachen zu kennen? Jeder menschliche Sinn muß denjenigen fehlen, die von der Schönheit dieser Dinge und der Anmut ihrer Erkenntnis nicht ergriffen werden. Trefflich sagt Plato, das Auge sei dem Menschen um der Sternkunde willen gegeben. …

  5. 1897-01-01 · Heft 1 · page 6

    6 einfältige, ungelehrte und wenige Personen in die) Welt geschickt, die Wahrheit zu verkündigen, und ihnen' allein die größte Weisheit geoffenbart, welche er vor den Großen, Hohen, Alugen und weisen verborgen hat. (J52{.) 6. Gott will, daß…

  6. 1897-01-01 · Heft 1 · page 7

    7 wollt' gern Grund fühlen und gewiß auf etwas fußen und ruhen. Aber folche erschrockene Gewissen fühlen wohl, daß man nichts verdienen kann, sinken bald dahin in Verzagen und Verzweiflung, wenn ihnen nicht ein wackerer Wort denn des Gesetz…

  7. 1897-01-01 · Heft 1 · page 8

    8 Aus der jüdischen Aresse. *. Es ist ein Beweis für die Lebenskraft unserer Religion, daß sie die einzige war, welche sich iminerjwieder modernisieren ließ, ohne ihr Wesen zu ändern. Es war nur nötig, ihr ein neues Gewand anzulegen: der Kö…

  8. 1897-01-01 · Heft 2 · page 1

    Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Inhatt: Ausgewählte Worte Melanchthons (Schluß). — Der 23. Psalm. — Dunkle Stunden. — Der Hochmut. — Jüdische Chronik. Ausaewälilte Worte Melanchthons. (Schluß.) 9. Wir sehen gar wohl die …

  9. 1897-01-01 · Heft 2 · page 2

    …e wenn wir z. B. disputieren, ob wir erwählt sind, warum das Evangelium uns geoffenbart ist und nicht dem Sokrates oder Cicero, ob Gott der Urheber des Übels ist, u. dergl. (1529-) *) Lin andermal sagt Melanchthon: „Das Christentum ist nichts, al…

  10. 1897-01-01 · Heft 2 · page 3

    w \3. Weder aus der Vernunft noch aus dem Gesetz ist die Erwählung zu beurteilen, sondern aus dem Evangelium. Sie geschieht um des Herrn Ehristi willen, durch den Glauben: eine andere Ursache sollen wir nicht suchen. So wie wir, wenn wir vo…

  11. 1897-01-01 · Heft 2 · page 4

    \2 Fragen und Disputationen sich drob erhoben.'") Wie die alten Lehrer die Wort verstanden haben, kann man sehn aus ihren Schriften. Paulus sagt: „Das Brot, das wir brechen, ist die Gemeinschaft des Leibes Christi. Der Reich, den wir trinke…

  12. 1897-01-01 · Heft 2 · page 5

    \3 Abgötterei im Papsttum sei. Vielweniger folget dieses, daß man Irrtum und Abgötterei stärken soll, so sie Gott geoffenbaret hat, sondern dieselbige Stärkung ist Lästerung wider den heiligen Geist und macht öffentlichen Unterschied der wa…

  13. 1897-01-01 · Heft 2 · page 6

    willigte oder gegen Gottes Airche stritte, in die ich nach diesem Leben einzugehen hoffe. Wir kämpfen nicht um verworrene, unklare Dinge, sondern um solche, die im Worte Gottes geoffenbart sind. Dies Wort soll allein der Richter des Streite…

  14. 1897-01-01 · Heft 2 · page 7

    \5 25. Die Schrift nennet das ewige Leben einen Lohn: nicht, daß Gott schuldig sei, um die Werke das ewige Leben zu geben, sondern nachdem das ewige Leben sonst gegeben wird aus andern Ursachen, daß dennoch damit vergolten werden unsere Wer…

  15. 1897-01-01 · Heft 2 · page 8

    …2{ Mitgliedern begründete Petersburger „Gesellschaft zur Verbreitung von Bildung unter den Juden in Rußland," welche in Odessa einen Zweigverein besitzt, zählte Ende {895 {803 Mitglieder, von denen 60000 Rubel eingingen. In 33 Jahren verausgabte …

  16. 1897-01-01 · Heft 3 · page 1

    Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Nr. 3. — 53. Jahrgang. — 1887. Inhalt: Ferdinand Wilhelm Becker. — Fürst Alexander Nikolajewitfch Galitstn. — Uber Abraham Schwarzenberg. — Beweggründe zur Missionsarbeit an Israel. — Lin …

  17. 1897-01-01 · Heft 3 · page 2

    …ten Sohn dieses Hauses, der so gerne ein Pfarrer geworden wäre, an der Hobelbank und einige Jahre darauf in Laasphe und Elberfeld hinter dem Ladentisch stehen. In Elberfeld tritt aufs neue eine Wendung in seinem Leben ein. Auf den Rat seines geistli…

  18. 1897-01-01 · Heft 3 · page 3

    \9 sich unfern Gebeten", heißt es im Tagebuch weiter, und diese Worte sind unterstrichen. Der Fürst hatte sein Wohlwollen für die Mission in Polen bereits früher dadurch bewiesen, daß er derselben die kaiserliche Erlaubnis auswirkte. Aber a…

  19. 1897-01-01 · Heft 3 · page 4

    20 gesellschaft erweitert, der alle Metropoliten, Erzbischöfe und Bischöfe beitraten, und deren Leitung unser Fürst Galitzin übernahm. Als Missionar Becker den edlen Russen kennen lernte, stand derselbe auf der Höhe seiner Macht. J8J6 hatte…

  20. 1897-01-01 · Heft 3 · page 5

    Ctber Abraham Schwarzenberg - einen polnischen Israeliten, welchen Missionar F. W. Becker als eins -er Siegel seines Amtes (\. Kor. 9, 2) bezeichnen durfte, äußert sich Frau Pastor West in ihrem von uns schon empfohlenen Buche „Er^ lebnisse…