Mannheim
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  1. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 28

    …ßreiches und angesehenes Mitglied der Berliner Gemeindeverwaltung sich eine deutsche Hagada aus den Peßachpredigten von Michael Sachs zusammengestellt habe.’ Bamberger stellt den Antrag, eine Statistik über jüdische Volks¬ und Religionsschulen anzulegen…

  2. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 29

    heitern, von „Last'" und „Juden" redet. Nach unserer Kenntniß der christlichen Lehre und der christlichen Liebe ist das nicht christlich. Warum die sozialdemokratischen Führer zu Gunsten der Juden zuweilen reden? Vielleicht weil zwei deutsc…

  3. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 30

    30 schlaflosen Nacht jenes Königs von Portugal! Der Fürst sah das Bcrbrechen begehen, dessen man die Juden bezichtigen wollte. Er umdeutete den Psalmvers: „Er schläft nnd er schlummert nicht, der Hüter Israels."') Und jener Vers des 68. Psa…

  4. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 31

    …menüberschriften und beschließt die lange Reihe der von ihm genannten Psalmencrklärungen mit der des Menachein Mein aus Perpignan (13. Jahrh.), aus dessen handschriftlichen Psalmenkommentaren er eine wichtige Stelle anführt: Men. Melri sagt: „Die al…

  5. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 32

    32 Judith Truchtenderg. Erzählung von Karl Emil Franzos?) Besprochen von Ulrich Frank. Als ob man nach langer Wanderung durch fremde, ferne Lande den heimathlichen Boden wiede…

  6. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 33

    …elischen Zusammenhang mit dem, -was ihnen überkommen aus der Vorzeit grauen Tagen. Wer diese Erinnerungen hochhält, wie Karl Emil Franzos, um sie die edlen Blüthen der Poesie schlingt, mit dem holden Schimmer der Phantasie dies wehmuthsvoll-stolze Gedenken …

  7. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 34

    34 „Aber die vielen Leute, die aus Berlin schrieben, daß Du Deinen Glauben gewechselt habest? . . . Und die vielen Briefe, die wider Dich zeugen und die sogar darthnn, daß Du eine Fremde heirathen wollest?" „Alle diese Briefe müssen aus ein…

  8. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 35

    …en, namentlich aber die Beethoven'sche „Allmacht", damit er, nach seiner Aeußerung, „zu tiefer Andacht gestimmt werde". Franz Schubert, der unsterbliche Liederkomponist, veranlaßte ihn, unter anderen Liedern auch den von ihm komponirten „Wanderer" vorzut…

  9. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 36

    36 Wenn du die „Allmacht" singst, betont vom unsterblichen Meister,') Welcher lange Jahre bei den Unsterblichen wohnt, Und wenn des Königs Psalmen von deinen Lippen erklangen, Schwangen die Herzen sich mit betend zum Himmel empor. Ruhen wer…

  10. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. [Seite]

    55. Jahrgang. Ar. 3. Wertcrge 'ßtV «trlln, 15. 3amm 1891, zur „Atkgemernen Zeitung öes ZuöenLHums". Korrespondenzen und Nachrichten. Deutsch! and. □ Berlin, 13. Januar. Am Freitag, den 9. d. Mts., versammelten sich kurz vor Beginn des Abend…

  11. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 2

    …der vermißten wir diesmal den Gründer und seit dem Bestehen Vorstandsmitglied des Vereins/Herrn Lehrer Klingenstein aus Ober-Ingelheim, der kürzlich das Zeitliche gesegnet. Sein Hinscheiden wird eine um so größere Lücke im Verein hinterlassen, als er nic…

  12. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 3

    …igung bei allen seinen Kollegen, bei allen Menschen, die mit ihm in Berührung gekommen waren. Philipp Rüben war 1813 zu Werne a. d. R. geboren. Sein Vater war im Besitze allgemeiner Bildung und umfassender Kenntnisse des hebräischen Schriftenthu…

  13. 1891-01-15 · Heft 3 (15.1.1891) · p. Seite 4

    Da der Ministerpräsident Manu im Hinweis auf die Dringlichkeit der Adreßdebatte die Erklärung abgab, daß er sich auf die Erörterung des von Schendrea berührten Gegenstandes nicht einlassen könne, so wird Letzterer seine diesbezüglichen Anfr…

  14. 1891-01-15 · N° 3. (15.1.1891) · p. [Seite]

    ödisehes Jahrg. XX. Litteratur-Blatt. Bar Btleuhtn! aller JilnWi» «ad Jalaa kitaeFnlai llttwaiiachea EraehelaaBgaa aaf de» Qeblete der Philo■ •eykle. eaeehlehte, Ethaagraphle, Theoliglei Orienten», Ixe*eee, Hoalletlk, Lltarglk a. PldafrOKlk…

  15. 1891-01-15 · N° 3. (15.1.1891) · p. Seite 10

    …geschichtlich bezeugt. So heisst bei Esra Jerusalem während der Fremdherrschaft die i Stadt des Aufruhrs, so führt noch Tacitus in der Zeit des weltlichen Priesterregiments die Schwierig- 1 keit der Eroberung zurück ״mehr auf den Sinn der Bevölker…

  16. 1891-01-15 · N° 3. (15.1.1891) · p. Seite 11

    … inödit en dix livros Paris 1887. (Vgl. darüber im Liter. Centralblatt No. 1 1888 die Recension von Nöldeke.) lasse von Joseph Sülzer, Solospieler der kais.« königl. Hofoper in Wien. Mit einem Anhänge (Fünf israelitisoh gottesdienstliohe Ge3änge von Jos…

  17. 1891-01-15 · N° 3. (15.1.1891) · p. Seite 12

    …ert den Abbruch, den sein wissenschaftliches Streben *) In der jüngsten No. 2 der Allg. Zeit d. Judenth. wird von Herrn Emil Lehmann in Dresden dieses Prognostikon dem ״Yorbeter“ bereits gestellt ן durch seine amtlichen Mühen erlitten. Zu seinen amtlic…

  18. 1891-01-15 · 3 (15.1.1891) · p. [Seite]

    …esterreich-Ungarn: Saaz. Belgien: Brüssel. England: London. London Ktan»<f#tt »nd »ES» Nachricht,« r Magdeburg. Berlin. Elbing. Lstrowo Königsberg. Ra witsch Rubnik. (lorbach. Gtuttgan Elsaß Luzemburg. Amsterdam. Budapest. Au» .Prierdburg. Net» -…

  19. 1891-01-15 · 3 (15.1.1891) · p. [Seite]

    ... }«et, nach welcher die Organe der Regierung oha« weitere»;jchen ReligionSun,erricht einführen, f-SS ein Lehrer vorist. ,e Aust'icht über den christlichen Religionsunterricht führt der ■׳ •n, und zwar nicht nur innerhalb de» Schulbezirk»…

  20. 1891-01-15 · 3 (15.1.1891) · p. [Seite]

    gekn soll oder nicht. Mt «ft kaum in die Wagschal«, ob »ir Juden uns für oder dagegen erklären. Da» ist beinahe nur dekorativ an der Petition. Jndeß warum sollten wir nicht auf einen AuSweg Hinweisen, der den Juden jeder Richtung genehm wär…