Israelitische Wochenschrift
- Journal
- Israelitische Wochenschrift
- Volume
- 22 (1891)
- Issue
- 3 (15.1.1891)
- Date
- 1891-01-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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־״-*־״• P*,ktk«t4 15. |«muK 1801. IsrMchtWgchtllsW eine allgemeine Zeitung des Audenthnms. »Ichnnltch nkkit« 1« ei« U»» »er »er -»«ch.de» ״(■■Mil•■- bDeeiZ Nh tueIr iZm U,!u>»ler» ar«l &Cark *IcnHlSlt. a llmlii ßBknk*n•: ll|KM M ■Ulf, ■ 14 km ■■*(«■kt: 1• 4L (SR., 10Btt*.. RR. * tKirt). Sk .»»RwiSIHI■ ■ttJnBttlmktetf k*t .»11 tetttatk(«!?) Mkt: Mt kn «•«: S *Ut■ M 9T»• MntKtllrit«. Hera»4geg«b«n von Rabbiner ste. HS. Paymer in Magdeburg. FIr Mahrtzei». »echt R,k ,riete,! Nie kie.I»e,e ((,'sche W»4e»I«e«(C W» f*r kal .J>tkische>i»«er»1»r»Bl»l r* kk Bn11«r(M(trm AciNtztile •Mt Mte» ■««« *ich •f. tlnk ««11»cMt k»rch die bnHInn ••■ Ok. I*. D«ub Rudolf Mo•«•■ Kuitb. — Vofltr «. U. •kn littet r«u nun u Gl» ■ו*•»!»•» k1»j1|«t»1U(. Wocho»- schrieehi M»,v»kM•, Wochen- Jaaur. 1891 «od'not. 6661. Aalender. Doanerstag. . 15 6 Freitag . . . 16 7 Sonnabend. . 17 8 MS (5,8.) Sonntag. . . 18 9 . Montag . . . 1» 10 Dienstag. . . 80 11 Mittwoch. . . 81 18 Donnerstag. 88 18 . Mstti»»» Mf»tk»I: Die Petition, betreffend da» BolkSschulgesttz. — Der deutsche Rabbinerverba ad. »nd tKorsosPonVeuzenr Deutschland: Magdeburg. Magdeburg. Berlin. Berlin. Alzey. Au« Pommern. Au» , der Provinz Posen. (Schluß.) llöthen. Hochstadt. Warm». Gießen ׳•!Oesterreich-Ungarn: Saaz. Belgien: Brüssel. England: London. London Ktan»<f#tt »nd »ES» Nachricht,« r Magdeburg. Berlin. Elbing. Lstrowo Königsberg. Ra witsch Rubnik. (lorbach. Gtuttgan Elsaß Luzemburg. Amsterdam. Budapest. Au» .Prierdburg. Net» - - - at» liew-Nork — 0. O. B. B. Berlin. Machbruch och« ■sUsttndip Qnelleyangabe «atnrfa!t. ״.! ■ PetUis», betreffend d«O v»lkGfch«lgefetz. Dir in voriger Nummrr skizzirte, vom Eentral-AuSschuß Rabbiner- Verband«» in den zum Jahresschluß ab- ‘י ßchaltenen Sitzungen berathene, einstimmig angenommene »>d unterm 7. Januar ringereichte Petition hat folgenden Wortlaut: ׳ »Dem hohen Hause der Abgeordneten - Wogen die Unterzeichneten betreffs der Vorlage des Gesetz- «NwuisS über dir Volksschule, folgend« Bitten ehrfurchtsvoll %. ANVttagen: jj. 1. Möge im 8 Abs. II. die ursprüngliche Fassung de» RegierungSentwurscS wieder hergestellt werden und demnach .grundsätzlich kein Kind ohne Religion»- unterricht seine» Bekenntnisses bleiben.' 2. Möge 8 14 Abs. V. de» RegierungSentwurfeS entweder ganz gestrichen, oder dahin abgeändert werden, daß - er folgenden Wortlaut erhalt: .Gehören di« betreffenden Kinder weder der evangelischen noch der katholische« Kirche an, so bedarf e» in der Regel seiten» der zuständigen Organe der ReligionSgesellschast de» Nachweises einer zur Erlheilung de» Religionsunterrichts befähigten Persönlichkeit.' S. Mögen im 8 17 Abs. HI. entsprechend der Bestimmung, daß betreff» der innerhalb seiner Pfarrei belegenen BollSschulen der Pfarrer die Aufsicht führt, als •Organe über den jüdischen RAigionSunterricht in der Regel ei« Gemeinde-Rabbiner oder «in der Msch« Falls auch die Aussicht über die zu diiesrm Behuf« zu bildenden jüdischen Schulbezirke führen. 4. Mögen im 8 15 hinter dem Worte .Schulaufsicht»- behörde' die Worte .auf Antrag der zuständigen Organe der ReligionSgesellschast' eingeschaltet werden. Begründung. Die Kommission de» Abgeordnetenhauses hat eine HMnkcnutg de» tz 14 der RegieruogS-Borlag« vorgenommen, welche für di« jüdisch« Religionsgesellschail verhängeIßvoll werden kann. Die Kommissto« will nämlich, daß nur den Kindern einer vom Staate .anerkannt««' ReltgionSgenoffenschast der «ntsprechend« Religionsunterricht -«fetzltch verbürg» werd«. Run besteht «ine Auffassung, welch« wir nicht »heilen, daß da« Judenthum nicht zu den vom Staat« anerkannten Religion», gesellschastrn gehöre. Nach dieser Auffassung würde, fall» die Kommissto«»- Vorlage Gesetz wird, dtjüdische ReligionSgesellschast derjenigea Förderung verlustig gehen, welch« da» vorliegend« Gesetz gernhter Seife allen Bekenntnissen gewährleisten soll. Zudem wird im tz 1 ausdrücklich al» Aufgabe der BolkSfchule, .die religiöse, Mich« und vaterländtsche Bildung der Jugend" hingestellL Unmöglich können aber von dieser Sohlthat der religiösen Bildung jüdische Kinder ausgeschlossen werde«; das entspräche nicht der Gerechtigkeit, nicht dem ■asm cuiqu•, nicht der Wohlfahrt de» Land«», dem daran gelegen sein muß, daß nicht Lausend« von Preußen ohne diese Grundlage aller Erziehung bleiben. Darum geht unser« ergebenst« Bitte dahin, daß der RegierungSentv-nrf wieder hergestekt werde, wonach .grundsätzlich kein Kind oh»e de» Religionsunterricht seine« VekenntniffeS bleiben soll.' Sen»» aber dieser Grundsatz Geltung hat, so darf di« Regierung unsere» Erachten» nicht «arten, bi» di« zuständige« Organ« der ReligionSgesellschast den Antrag stelle», daß der Religionsunterricht ringeführt wird, sondern sie muß die» entsprechend der Aufgabe, Über di« Wohlfahrt de« Lande» und der einzelne» Insassen desselben z« wachen, au» eigenem Antriebe ihn«. Diese Ausgabe hat ihre Schrankt nur an der Mügikchtett fie «uSzusühre», und diese Möglichöett fehlt t» dem Orte Ai, z»r Erthetlu»,