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des jüdisch-theologischen Seminars ״Fraenkel’scher Stiftung.“ Breslau, am Gedächtnisstage des Stifters, den 27. Januar 1875. Yoran geht: DETellenistisclie Stadieru Heft II: Alexander Polyhi…
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Eupolemos, der judäisclie G-eschiclitschreiber*). Der jüdisch-hellenistischen Geschichtschreibung war eine grosse und schöne Aufgabe zugefallen. Das Leben der hebräischen Nation zu schildern von ihrer Entstehung bis auf die hellenistische Z…
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106 Fragmente übrig geblieben. In der Zwischenzeit muss die Kunde griechischer Litteratur viel tiefer in die Kreise des jüdischen Hellenismus eingedrungen sein, als wir für Demetrios’ Zeit yoraussetzen dürfen. Hat die bessere Kenntniss grie…
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107 wie es die alte Geschichtschreibung überhaupt bebt, Reden, Verhandlungen und selbst Actenstticke nicht in ihrer authentischen Fas־ suug mitzutheilen, sondern ein zum Ganzen stimmendes Gepräge ihnen aufzudrücken. Aber während Josephus de…
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108 der Schwierigkeit, die ägyptischen Könige mit ihren unendlichen Namen im Griechischen oder Hebräischen richtig zu bezeichnen, darf die Möglichkeit nicht bestritten werden, dass Eupolemos oder wer sonst diese Briefe verfasst hat, in sein…
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109 aber enthält 10 so können nicht die LXX, sondern mir der fehlerhafte oder flüchtig benutzte hebräische Text von II Chr. 2, 9 (10) diese Erklärung veranlasst haben; denn die LXX haben selbst schon das hebräische Maass in ßsxqa verwandelt…
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110 von Barbarismen strotzende Stil: alles dies verräth den nichtgriechischen, und man darf genauer sagen, den judäischen Schriftsteiler, der nur oberflächlich vom Geiste der griechischen Litteratur angehaucht, überall bestrebt ist, seinen …
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111 Wie ist dieses offenbar nicht ganz zufällige Zusammentreffen zu erklären? Haben die dem Aristeas und dem Eupolemos beigelegten Briefe denselben Verfasser? Oder schöpfen beide ans derselben Quelle? Oder hat der falsche Aristeas die Schri…
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112 wiedergeben würde, von ihnen als dem authentischen Werke des Eupolemos zu reden. Dürfen wir also weder annehmen, dass Pseudo- Aristeas unsere Briefe abgefasst, noch dass er sie ausgeschrieben, noch dass er aus derselben Quelle geschöpft…
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113 Diese Erwägungen, auch wenn sie als wohlbegründet anerkannt werden, haben nicht die Authentie der Briefe erhärtet, sondern, nur Gegengründe entkräftet. Ein directer Beweis kann erst aus ein gehender Betrachtung aller uns erhaltenen Bruc…
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114 seiner Schrift durch die Ungenauigkeit und Fehlerhaftigkeit seiner Darstellung sowenig in Frage gestellt, wie die Orthodoxie jener Männer — des Jesuiten und des Oratorianers — durch nicht viel geringere Sünden. Auch würden wir Eupolemo'…
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115 zufolge hat David Philistäa, Ammon, Moab, Edom und einen Theil Syriens überwunden, aber mit dem Könige von Tyros in steter Freundschaft gelebt (I Kön. 5, 15), und von einem Krieg mit Arabern ist nirgends die Rede. Dagegen berichtet Eupo…
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116 wesen wäre, wie denn aus demselben Grunde Thenius (zu I Kön. 8, 22) sie selbst nur 11/2 Ellen hoch sein lässt. Er nimmt für die geschlachteten Opferthiere sehr bescheidene Zählen an (451c) in offenem Widerspruch mit der Bibel (I Kön. 8,…
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…urückzuführen, wie sie uns nicht bloss bei den genannten Geschichtschreibern, sondern auch bei Herodot, Platon, Diodor, Plutarch, Plinius und zahlreichen anderen Schriftstellern begegnen, sind die gleichartigen Bestrebungen jüdischer Hellenisten wa…
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118 gar nicht unglaubwürdig erklärt (PhÖniz. I 176). Eine unmittelbare Entlehnung aus Ktesias scheint die Nachricht zu sein, dass Astibares von Medien als Bundesgenosse Nabukodrossor’s gegen Palästina gezogen sei, was von Niebuhr (Gesch. As…
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119 Das Verhältniss Eupolemos’ zum Text der Bibel ist in den Fragmenten dasselbe wie in den Briefen. Hauptquelle ist hier wie dort die Chronik. Dass ein Engel den Ort des Heiligthums David gezeigt habe, weiss er (447 c) allein aus I Chr. 22…
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120 43 (28)) mitpfixGvqftaTa übersetzt. Wenn er Cedern- und Cy pressenholz (£vla xsdqiva xal xvnaqiaatva) für den Tempel verwendet sein lässt (447 d. 450 a. c), so hat er das ארן und ברוש des hebräischen Textes (I Kön. 5, 22 (8). 24 (10). 6…
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121 dessen räthselhafter Name allein schon die Hand des flüchtig excerpir enden, der Bibel unkundigen Polyhistors verräth, was auch Herzfeld (a. a. 0. HI 482) annimmt. Denn man muthet diesem nicht zu viel zu, wenn man annimmt, Eupolemos hab…
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122 heit zwischen denselben: die Sprache der Fragmente ist viel correcter als die der Briefe; grobe Verstösse, wie sie in den Briefen in Hülle und Fülle sich zeigten, finden sich in jenen nicht. Entscheidet dieser Umstand allein gegen die a…
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123 und sie dürfen im Verein mit dem früher über die durchgängige Uebereinstimmung beider Theile der Excerpte Beigebrachten als feeweisend für die Behauptung angesehen werden, dass Briefe und Fragmente des Eupolemos von einer und derselben …