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…r die irreführende Anleitung aufgiebt. So sind wir denn den Männern, welche mit so großer Sorgfalt unfern Bibeltext mit allerhand Zeichen versehen haben, Wohl für manche Erleichterung, die sie uns damit darbieten, zu Dank verpflichtet, wir achten ih…
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ÜL Zur Nakdanim-Literatur. 17 und Ergründung von Seiten des Gelehrten. Schriften und Glossen tüchtiger Nakdanim enthalten unter der Spreu manches gesunde Korn, und im Allgemeinen geben sie uns Gesichts- und Standpunkte an, die eine längere …
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18 IIL Zur Nakdamm-Literatur. zugefügte Volale und Verwechselungen. Der dritte Abschnitt Handelt ausführlich über die Accente, die trennenden und begleitenden, deren Namen, Gestalt, Eintheilung und gegenseitiges Verhältniß. Ein erster Anhan…
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III. Zur Nakdanim-Literatur. 19 delten Gegenstände sind, von hohem Interesse; bietet jenes inhaltlich nichts Selbständiges, so ist doch die eigenthümliche Form, seine Herkunft aus einer ganz entlegenen Gegend, deren Fremdartigkeit sich über…
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…werden, die den in Rede stehenden Ausdruck beibehalten, so Jalkut I N. 836, Abraham Jarchi in Manhig (6d. Berlin 14 a), David Kimchi in Michlol beim Hithpael (91 b f. ed. Yen.), Abudraham z. St. (31a 6d. Amst.), Jakob ben Ascher in Tur Orach Chajim 6. …
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in. Zur Nakdanim-Literatur. 21 und Staininbuchstaben bei unserm Nakdan mit זהדים והקבות, Männer und Frauen, diese als die Empfangenden, jene als die Hinzutretenden, und Hr. D. bemerkt (S. 155 Anm. 1) richtig, daß Wohl das Büchlein des Moses…
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22 III. Zur Nakdanim-Literatur. c. 19—22, l). Bei uns wird derselbe in einem kurzen Kalenderjahre ganz mit dem folgenden, Balak, verbunden. Nicht so in der alten Zeit und, wie es scheint, noch heute in Jemen; da zertheilte man ihn, verband …
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III. Zur Nakdanim-Literatur. 23 Gesammtzahl der Verse in dem Fünfbuche wie derer in jedem einzelnen Buche und danach auch den mittleren Vers in dem ganzen Fünfbuche wie in jedem einzelnen der fünf Bücher an. Auch unser Vfr. stimmt wiederhol…
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24 III. Zur Nakdanim-Literatur. setzen, Was die Verseanzahl beider Abschnitte zusammen ergiebt, da Wajelech für sich blos 30 Verse enthält, diesen Jrrthum, der noch Heidenheim verwirrte, vermeidet zwar unser Vfr., der, wie oben bemerkt, bei…
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HL Zur Nakdanini-Li teratur. 25 die öffentliche Vorlesung nach der Zehnzcchl der Gebote abgetheilt, so daß er zehn Verse umfaßt. Anders mach der einfachen Satzabtheilung. Sie verbindet einerseits die v ier Gebote über Mord, Ehebruch, Diebst…
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26 IV. Grünebaum, die Sklaven. endlich einmal in's Reine gebracht und nicht immer von Neuem verwirrt werden. Außerdem ist schon früher darauf aufmerksam gemacht worden, daß uns in der Verstheilung die Spur der alten Gebote-Eintheilung gebli…
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IV. Grünebanm, die Sklaven. 27 zu Verkaufen, keiner Beschränkung unterworfen gewesen zu sein. Der Thalmud dagegen gestattet dies nur in der äußersten Armuth, wo außerdem eine Lebensfristung gar nicht mehr möglich ist. Es durfte dem Israelit…
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28 IV. Grünebaum, die Sklaven. drückt, ״gebrochen" werden, eine gewisse Extravaganz nicht zu leugnen sein dürfte, die dem Rabbinismus überhaupt in seiner ganzen Pflichtenlehre, auch Gott gegenüber eigenthümlich ist, worin seine Anhäufung vo…
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IV. Grünebaum, die Sklaven. 29 keit für ihn Vorbehalten. Daß er als Familienglied angesehn und als solches zu den Familien-Opfermahlzeiten zugezogen, daß ihm die Sabbathruhe gegönnt werden mußte x); daß er in der Priesterlichen Familie soga…
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30 IV. Grünebaum, die Sklaven. konnte, daß vielmehr Alles, was der Sklave erwarb, mochte es durch besondere Arbeit oder durch Geschenke geschehn, oder dadurch, daß er etwas gefunden hatte, seinem Herrn gehörte. Es war stehender Grundsatz: ״…
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IV. Grünebaum, die Sklaven. 31 Gesetz, die als eine besondere Intoleranz angesehen werden müßte, wenn sie für den Israeliten nicht ebenfalls eine Konsequenz aus jenem Begriffe wäre, die aber bei den Römern, weil sie in dieser Hinsicht ganz …
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32 IV, Grünebaum, die Sklaven. Es kann demnach kaum einem Zweifel unterliegen, in welchem Geiste jenes Gebot wurzelt. Jedenfalls ist das ganz etwas Anderes, als wenn eine heutige offenbarungsgläubige Gesellschaft den freien Anhängern eines …
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[V. Griinebaum, die Sklaven. 33 habe. Das Recht des Stärkern war dem Judenthum überhaupt kein Recht: es forderte daher von jedem Menschen eben das S: Recht, zu dem jeder Mensch von Natur verpflichtet sei, um sich | als über der Thierstufe s…
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…aber gerade die Religion gemildert und in vieler Beziehung veredelt hatte, und wie daher die übrigen Bestimmungen ג) S. Raschi zu Khet. 1. 1. 2) So sein bekannter Satz דינא דנללכותא דיכא B. Kama 113, a; sein Gesetz, daß man dem Dieb und dem Räube…
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IV. Grünebaum, die Sklaven. 35 nicht für die Religion, sondern eben nur für die Jurisprudenz, das äußere CivilrechL, den Maßstab bilden können. Das Wesen der Sklaverei besteht nach dem römischen Rechte wesentlich darin: ״daß der Sklave mit …