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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1872-01-01 · 1-2 (1872) · p. Seite 18

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
10 (1872)
Issue
1-2 (1872)
Date
1872-01-01
Page
Seite 18 (sequence 21)
Language
German
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18 IIL Zur Nakdamm-Literatur. zugefügte Volale und Verwechselungen. Der dritte Abschnitt Handelt ausführlich über die Accente, die trennenden und begleitenden, deren Namen, Gestalt, Eintheilung und gegenseitiges Verhältniß. Ein erster Anhang spricht dann über die Verschiedenheiten in untergeordneten Nakdanimbestimmungen zwischen Ben-Ascher und Ben-Nafthali, giebt dabei die Eintheilung des Pentateuchs nach Paraschah's (Wochenabschnitten), nach Sedarim (der älteren, unfern Capiteln vorangegangenen Abtheilung), die Anzahl der Verse eines jeden der fünf pentateuchischen Bücher und jeder einzelnen Paraschah zugleich mit der Angabe über Verschiedenheiten und Uebereinstimmung der zwei genannten Schulen Ben-Ascher's und Ben- Nafthali's in jeder einzelnen Paraschah. — Ein zweiter Anhang bespricht wechselnde Orthographien und Keri-Khethib. — Ein dritter Abschnitt macht Zeitangaben über die biblischen Bücher und deren Verfasser und fügt Bemerkungen über die nur in Palästina übliche Doppelaussprache des Resch hinzu. — Einen vierten Anhang, welcher über die Pathach (beziehungsweise Segol) in Pausa handelt, hat Hr. D. zurückgelassen. — Der fünfte bringt die mnemonischen Verse des Saadias über die Anzahl der Buchstaben in der heiligen Schrift. — Einen sechsten, welcher über die kalendermäßige Verkeilung der Paraschen auf die Sabbathe des Jahres handelt, hat H. D. gleichfalls zurückgelassen. Indem H. D. schon den Text mit Stellenangaben und erläuternden Anmerkungen begleitet, fügt er dann noch eine Analyse hinzu, die eine erschöpfende Uebersicht des Inhaltes, wichtige Stellen in wörtlicher Uebersetzung giebt, und in Anmerkungen werden interessante sachliche Erklärungen und Ausführungen gegeben. Größere Ausführungen vereinigt H. D. in sechs Noten oder Excursen, deren erster die Quellen nachzuweisen versucht, aus denen unser Vfr. geschöpft, der zweite über die Aussprache des Hebräischen bei den Juden in Jemen spricht, der dritte einige Betrachtungen über die Accentuation giebt, der vierte über die Eintheilung in Sedarim und die Anzahl der Verse handelt, der fünfte die Keri- Khethib bespricht und der sechste zum Verständnisse der saadianischen mnemotechnischen Verse anleitet. Zum Schlüsse giebt ein Index die von dem Vfr. gebrauchten Kunstausdrücke, die sonst gar nicht oder doch nur selten Vorkommen. Das Werkchen selbst wie namentlich die Bearbeitung, die ihm H. D. zu Theil werden läßt, ist, so untergeordnet die darin behan-

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