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256 II. Ein theologischer Briefwechsel. natürlich mit der Uebernahme eines schweren Amtes aufhören. Ich bin aber darum in der Wissenschaft des Judenthums nicht stehen geblieben, bin der Entwickelung derselben gefolgt und habe namentlich Dic…
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 257 uns nach Zion" in allen Synagogen. Wenn Du gesagt hättest, daß in unserer Zeit die Opferidee sich erschöpft habe, und daß das PriHterthum von vorn herein kein Erzeugniß jüd. Bodens, sondern ein auslän…
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258 II. Ein theologischer Briefwechsel. Bibelstelle geht dies hervor?) ist von nun an die erste und die letzte Frage. Das jetzige Judenthum ist nicht das Produkt der Tradition, sondern der Interpretation. Die Auslegung herrschte von nun an …
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 259 » denken könne? Ich weiß nicht, wie und nicht wann es kommen wird, aber ich weiß, daß es kommen muß, wenn es in Zukunft noch ein Judenthum oder eine Religion überhaupt geben soll. Viel muß auch noch g…
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260!1. Ein theologischer Briefwechsel. ׳O scheu fast völlig gleich, nur daß sie dort an Ormuzd gerichtet werden. Bei welchem Volke waren diese Bräuche ursprünglich? Haben sie die Parsen von den Juden oder diese von jenen?.. Die offene Sprac…
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n. Ein theologischer Briefwechsel. 261 in den sonstigen während eines langen Zeitraums erschienenen meist kleinen Schriften. Sie alle finde ich in Deinem Briefe nicht blos nicht erwähnt, sondern ich kann auch nicht die geringste Bekanntscha…
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262 H. Ein theologischer Briefwechsel. daß Du ein Verlangen stellst, beklagst, daß ihm von mir keine Erfüllung geworden, während ich ihm gerade vorzugsweise meine Forschung zugewendet habe. Freilich mag der Weg, der von mir bei diesen Unter…
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 263 gebildet, und da man, zumal in jener späteren Zeit, die selbstständige Berechtigung dazu anzuerkennen nicht wagte, suchte man hinterher die Begründung durch eine Interpretation, die allerdings derkehr…
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264 II. Ein theologischer Briefwechsel. staltung unseres Gottesdienstes hin nehmen, erörtert, daß ich weiter mich darüber auszulassen für überflüssig halten darf. Das ist nun eben der wnpn לוח (der heilige Geist), den sich nach Deinem Verla…
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 265 schichte niedergelegt hast, bot es mir die erwünschte Gelegenheit, über eine Frage, die wenigstens mir für die Reform die wichtigste scheint, mit Dir Gedanken auszutauschen. Es betrifft diese den Unte…
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266 II. Ein theologischer Briefwechsel. und wenn Du aufstehst). Oder, wenn die Mischnah fragt: Welchen Lobspruch spricht man vor dem Genüsse der Baumfrucht? so muß doch der Gebrauch, bei jedem Genüsse eine Benediction zu sprechen, schon gän…
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 267 der Bibel." Sollte da nicht ein Kapitel vorhergehen mit der Ueberschrift ״der Ursprung der Bibel und besonders des Pentateuchs"? Freilich ist dieser Gegenstand nicht in Einem Kapitel zu behandeln; er …
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268 II. Sin theologischer Briefwechsel. erkennung gelange, damit die Forscher, nicht verlockt durch dermeintliche oder wirkliche Entdeckungen, von ihnen dann eingenommen, in Einseitigkeiten sich verrennen. (Den 13.) Auch Du sprichst davon, …
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TL Ein theologischer Briefwechsel. 269 gekommen). Von Engeln wird schon vor der persischen Zeit gesprochen, sie nehmen einen breiteren Raum ein von dieser Zeit an, es werden einzelne Namen ausgenommen, doch vollständig hebraisirt. Aber welc…
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270 II. Ein theologischer Briefwechsel. gelangen werden; es war natürlich, daß Sehnsucht und Hoffnung dieses hohe Gut nicht blos späteren Geschlechtern zuertheilen wollte, man wollte vielmehr selbst gleichfalls daran betheiligt sein, mitleb…
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II. Ein theologischer Briefwechsel. 271 der Reihenfolge der Abschnitte ihre halachischen Ausführungen geben, verfahren in ihren Deutungen vergleichungsweise sehr nüchtern und sparsam und gehen in ihrer Dialektik und ihren Einzelbestimmungen…
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272 II. Ein theologischer Briefwechsel. mittelbar beim Aufstehen; das fällt aber keinem Menschen ein. Das!ק" על וזנשר (Schema' lesen beim Schlafengehen) ist bekanntlich spätere weitere Ausdehnung und nicht verpflichtend. Das eigentliche Sch…
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…legen und beim Aufstehn", so wollte man sich doch mit diesem Wortlaut in Einklang setzen; die peinlichere ältere Schule Schammai's verlangte daher, man solle wenigstens Abends eine liegende, Morgens eine aufrechte Stellung einnehmen, die verständig…
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274 XL Ein theologischer Briefwechsel. Ausprägung in's Auge fassen. Allein ist es schon sehr mühsam, den richtigen geschichtlichen Einblick in die nachbiblische Zeit zu gewinnen, zumal in die weiter zurückliegende, schon in die thalmudische…
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III. Hebr. Buch aus Calcutta. 275 dennoch sind sie ganz gesonderte Abschnitte. Jedenfalls werden mir die Bemerkungen über die ״Ueberarbeitung", die Du in Aussicht, gestellt, von hohem Interesse sein, und sehe ich ihnen begierig entgegen ...…