-
„Wenn Du, o König! ein grosses Heer aussendestr so sagt man, der König hat eine grosse Hand u. s. w." Das Herabsteigen Gottes auf den Berg (Exod. 19, 20) bezieht er auf das Feuer und die Flamme (das. 19, 18, 20, 15), welche brannten und doc…
-
…erauf v.'6 und. 32 zusammen. 2) Nomin. mutat. pag. 1070. 3) De ebrietate p. 254. 258. 4) Confus. Linguar. p. 326. Schon Origenes Homil. 15 in Jerem. Tom. HI. p. 225 führt beide Lesarten an. — Bekannt ist, dass Philo Gen. 15, 15 rgarfois (quis rer. …
-
Bekanntschaft mit der Lehre und ihrem Gesetze als des früheren Jugendunterrichts auch nicht mit einem Worte gedacht! Mag bei der Betrachtung des philosophischen Standpunktes Philo's, welche Stellung er im Neuplatonismus einnimmt, und wie du…
-
zersetzt worden, und die neuere Schule hatte sie nicht ersetzt. Was konnte also vielen an der Tagesbildung uud den philosophischen Bestrebungen der Zeit lebhaften Antheil nehmenden alexaudrinischen Juden willkommener sein als der Inhalt, de…
-
…eiste aufthut" war die feste, durch die mit ihrem Innern zusammengewachsenen Fremdelemente geweckte Ueberzeugung dieser Alexandriner. Und so entwickelte sich die alcxandrinische Schriftforschung, deren Ausdruck die Allegorie, eine geheime, dem einfache…
-
…fgesucht werden: sie liegen in der Ascese, dem sich Losbinden vom Irdischen. Die Ascese ist zwar nicht Selbstzweck: die Alexandriner waren noch nicht zu der finsteren Ansicht gelangt, dass Selbstkasteiung und Abtödtung an sich verdienstlich seien/es wi…
-
31 und der endlichen Schöpfung. Es wird auf ihn zuerst durch den Gedanken hingewiesen, dass so wie ein geschickter Baumeister zuerst in seinem Geist den Plan einer von ihm zu erbauenden Stadt entwirft und daselbst deren einzelne Theile, Tem…
-
…ie das Gesetz tiefer erforschen" sind wahrscheinlich Therapeuten, vergl. oben. 5) Ueber das Verhältniss Philo's und der Alexandriner zum Ouiastempel, vergl. Ucber den Einfluss S. 157; Monatsschrift 1. Jahrg. S. 273 ff. 6) Doctrin des Oniastempels schei…
-
… aussen mitgebracht worden, und ihnen sollten die Interpretationsregeln angepasst werden. Doch gehen wir daran, wie die Alexandriner die Schrift nach ihrer Weise interpretirten und welche Regeln bei ihnen hervortreten. 1. Die Schrift darf kein Wort zuv…
-
'/«?'#• Wozu der doppelte Ausdruck? Du sollst dich ganz daran sättigen, mit Vergnügen und Bedacht essen. Der Garten in Eden ist den Alexandrinern die Weisheit oder Tugend, die in Eden gepflanzten Bäume die einzelnen Tugenden: an ihnen also …
-
35 stehen: Abraham war alt, weil (da) Gott ihn gesegnet hatte, weil Gott sich auf seinen geistigen Theil nach jeder Richtung herabgelassen hatte *). Hierher gehört auch, dass ein Wort hinauf- und hinuntergelesen werde. Levit. 19, 23 s xdqno…
-
so zu geben: es verdarb alles Fleisch den zu Gott führenden Weg des Immerwährenden und Unverderblichen *)• Aus der Etymologie. Wir werden weiter bei den Eigennamen ausführlicher hierauf zurückkommen. Hier bemerken wir kurz, dass Philo sich …
-
…^«) verwandte Zahl8). 6. Ein noch bedeutenderes Element der Allegorie bilden die Eigennamen der Schrift. Je weniger die Alexandriner mit der hebr. Sprache bekannt waren, desto mehr hatten die unübertragenen fiiccv ll&(6v, tva rl Tt3v &£as d%itov xcnavo…
-
…de massgebend für die Kirchenväter und es bildeten sich Onomastica, deren zwei (eines ein Extract aus Philo, das andere Origenes angehörend) sich bei Hieronym. Opp. 1, 2 finden. Zu verwundern ist, dass auch Hieronymus ein solches an groben Feldern …
-
'AßQrcu und AßQccäu einnimmt (die Schrift selbst weiset keineswegs darauf hin) aus der Etymologie hervorgegangen. "Aßqa/x bedeutet mer^q /u(tsu)qos der erhabene Vater; *ApQ(«ii* ist mm?? txXtxroe nyoZs der auserwählte Vater des Schalles, de…
-
40 gorisch *). — Exod. 2, 29 der König von Egypten starb und die Kinder Israels seufzten von der Arbeit: da sollten sie sich doch eher gefreuet haben2). — Der Ewige Gott pflanzte einen Garten in Eden and setzte dorthin den Menschen, den er …
-
Auch die Gebote können;mitunter nur allegorisch genommen werden.: Deuterönv 17^ 12-,,der König soll sich; nicht viele Pferde anschaffen."fAber seine Macht' ist .i doch /"gerade in der Keilerei gelegen und diese! oft noch nützlicher als Füss…
-
42 nur bildlich? zu begreifen sein. In dieser ungeordneten, wasser- und schattenlosen Einöde, wie verlassen fühlt sich"der Mensch! Da soll er Gott aufsuchen in Wesen, Weisheit und Beschauen, und den;Gott, der ihm so nahe, der in seinem Inne…
-
Zar Geschichte des judisch-theologischen Seminars. „Ilas Judenthum hat nicht den äussern Feind zu fürchten: welche schwere Zeiten sah es nicht über „sich weggehen, wurde es auch nur im mindesten durch sie erschüttert, auch nur in der Ausfüh…
-
Vorstehende Worte sind einem grösseren Aufsatze über Gründung und Wesen jüdisch-theologischer Seminarien entnommen, welchen der Oberrabbiner zu Dresden Herr Dr. Frankel in dem Januarheft des 2ten Jahrgangs seiner „Monatsschrift für Geschich…