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  1. 1935-07-01 · Heft 4 (Juli 1935) · p. 157 · Das Ringen des deutschen Judentums um jüdische Gemeinschaft

    …em Lande, das Westen und Osten in sich selbst trägt, anders. Wie einst das Palästina der Pharisäer zwischen Babylon und Alexandria der Raum war, in dem das Judenjtum aus der Weltzeit des Orients in die Weltzeit des Abendlandes hinüberschritt, so fiel…

  2. 1935-07-01 · Heft 4 (Juli 1935) · p. 176 · Die Israel-Quellen bei Tacitus

    …den ersten Blick etwas in sich derart Ungereimtes, daß man versucht ist, an der Gewissenhaftigkeit zu zweifeln, die dem Tacitus hinsichtlich der Benutzung seiner Quellen herkömmlicherweise nachgerühmt wird. Die Frage wäre, da Tacitus selbst eine N…

  3. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 255 · Die Katastrophe in Rußland

    …te den Zerfall der russischen Judenheit mit sich. Es fielen ab: Polen, Litauen, Bessarabien, Teile Weißrußlands und der Ukraine. Damit wurde der größte Teil der russischen Judenheit von Rußland getrennt; weniger als die Hälfte verblieb in Sowjetru…

  4. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 260 · Die Katastrophe in Rußland

    …leinste Kommunalverwaltungen — tatsächlich jiddisch geführt. 160 solcher jüdischer Sowjets gab es im Jahre 1930, in der Ukraine sogar 3 jüdische „Rayons" (die nächstgrößte Verwaltungseinheit). Unter diesen jüdischen Sowjets lebten in der Ukraine 1…

  5. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 261 · Die Katastrophe in Rußland

    …hob an. Liebe und Stolz erbauten sich neue Gemeinden. „Stadt und Mutter in Israel, das Jerusalem der Zerstreuung" wurde Wilna genannt. Als Steuerselbstverwaltungsorgan wurde die jüdische sogenannte Vierländersynode geschaffen. Die Krönung bildet…

  6. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 262 · Polen und Litauen

    …t von Akademikern und Kaufleuten 1. Klasse die Übersiedlung nach Innerrußland, insbesondere nach Petersburg. Moskau und Odessa. Diese Schicht Juden vergaß über der Aneignung russischer bürgerlicher Kultur nicht den Zusammmenhang mit ihrem Volk. A…

  7. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 265 · Polen und Litauen

    …ängen düstere Vergleiche und Befürchtungen sich auf, wenn man liest, daß etwa in der derzeitigen litauischen Hauptstadt Kaunas 44o/o der Ärzte Juden sind. Früher brachte die Auswanderung nach Übersee eine gewisse Erleichterung. In dem Jahrhundert…

  8. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 266 · Polen und Litauen

    …n denen die rabbinische Talmudgelehrsamkeit vorherrscht, und Kongreß-Polen und Galizien, wo der Chassidismus überwiegt. Martin Buber hat seine echten, überzeitlichen Werte auch der Westjudenheit nahegebracht. Diese Gegenbewegung der religiösen Inbrunst…

  9. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 267 · Polen und Litauen

    Polen und Litauen europa stellt das jiddische wissenschaftliche Institut in Wilna dar, das alle Zweige der Folklore des jüdischen Volkes in allen Teilen der Welt zu erforschen sich zur Aufgabe gemacht …

  10. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 271 · Die Juden im Donauraum

    …ten an Galizien angrenzenden tschechoslowakischen Landstück, in welchem die Juden über 14o/o der Bevölkerung ausmachen. Budapest mit über 200 000 und Wien mit beinahe 200 000 jüdischen Einwohnern zählen zu den größten jüdischen Gemeinden Europas, j…

  11. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 272 · Die Juden im Donauraum

    …ärer Prinzipien zu sein, die nirgends verwurzelt waren. Herz Homberg, einer der radikalsten Aufklärer aus dem Kreis von Moses Mendelssohn, wurde von Joseph II. mit der Aufgabe betraut, das jüdische Schulwesen zu modernisieren; diese Mission ist am Widerstan…

  12. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 273 · Die Juden im Donauraum

    …r madjarischen Nationalbewegung auch von den Juden zugunsten der madjarischen aufgegeben. Schon 1844 gründeten Juden in Pest einen „Madjarisierenden Verein"; 1848 strömte eine unverhältnismäßig große Anzahl jüdischer Soldaten als Freiwillige zu…

  13. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 278 · Frankreich und Nordafrika

    Gesa Raschi lung, die Napoleon im wesentlichen zufriedenstellten, indem sie das Judentum auf den religiös - moralischen Bezirk eine…

  14. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 280 · Frankreich und Nordafrika

    Gesa Raschi: Frankreich und Nordafrika Hauptorgan der französisch-jüdischen Presse ist der religiöskonservativ geleitete „Univers I…

  15. 1935-09-01 · Heft 6-7 (September 1935) · p. 308 · Östliche Impressionen

    M. Y. Ben-Gavriel: östliche Impressionen hoch, und wir erkannten, daß wir noch immer Menschen waren, furchtbar selbst dem wilden Vogel de…

  16. 1935-11-01 · Heft 8 (November 1935) · p. 333 · Das Gesicht der jüdischen Jugend

    …sche Jugendforschung aber ist der dunkelste Erdteil unserer Volksbewußtseinswelt. Von dieser Tatsache ausgehend hat Dr. Max Weinreich, der verdienstvolle Sekretär des Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts in Wilna, in seinem Werk „Der Weg zu unserer Ju…

  17. 1935-11-01 · Heft 8 (November 1935) · p. 353 · Erlebnis mit dem toten Anton Tschechow

    Erlebnis mit dem toten Anton Tschechow zusagen die Essenz seines Lebens gegeben habe, nannte er „Schatten des Todes", eine Erzählung, die um dieselbe Zeit in …

  18. 1935-11-01 · Heft 8 (November 1935) · p. 366 · Heinrich Graetz und Theodor Mommsen

    Michael Fraenkel: Heinrich Graetz und Theodor Mommsen Das zeitgenössische Judentum schien zunächst aus Momrasens Broschüre nur das Ja herausgehört zu hab…

  19. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 438 · Jüdische Selbstbekenntnisse

    …f ibn Jachja, Jehuda Chijat, später noch (1549) Salomo ibn Athia. Dessen Zeitgenosse in Deutschland, der „Judenmeister" Josel von Rosheim (1478—1554), hat in seinen Denkwürdigkeiten die äußeren Daten seiner großen politischen Wirksamkeit vor Kaiser und Reic…

  20. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 451 · Der Gezeichnete

    …Waren sie doch nicht nur die Kezinim, sondern über die Mutter sogar verwandt mit dem Baal Schern, dem großen Weisen von Michelstadt drüben im Odenwald, der noch nicht gar lange tot war! Aber nun sollte das vorbei sein, das hatte sich der Sender vorgen…