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JAHRBUCH DER GESELLSCHAFT FÜR GESCHICHTE DER JUDEN IN DER CECHOSLOV. REPUBLIK I. JAHRGANG. Herausgegeben von Prof. Dr. Samuel Steinherz. PRAG 1929. Kommissions-Verlag Dr. Josef Flesch. Druck Heinrich Mercy Sohn.
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…10. Jahrhundert Juden in Halle ansässig waren. Ich kann mich seinen Ausführungen nicht anschließen. *2) R. Abigedor ben Elia ha Kohen des 13. Jahrhunderts (Germ. Jud. p. 128), von einem zweiten, R. Elieser ben Jakob, kann Tykocinski nur sagen, es lasse …
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…erausgeber Salfeld (p. 151 N 1) glaubt, halte ich für zweifelhaft, trotz der viel zitierten Stelle im Reiseberichte des Benjamin von Tudela (s. Aronius nr. 307) und den Ausführungen Tykocinski's über den Gebrauch des Wortes Kanaan bei Isak Or Sarua („Monatssc…
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…nsatyre der damaligen Zeit leicht feststellen. Die scharfen Formen des deutschen Judenpamphlets, von denen Georg Liebe, Eduard Fuchs u. A. Proben bieten, scheinen in Italien im Allgemeinen zu fehlen. In der Literatur der italienischen Vokalmusik, wie i…
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…eisteramtsakten das Gesuch eines jüdischen Musikers aus Frankfurt, Samuel Creton, aus der Zeit um 1660, der beim Kaiser Leopold I. unter Hinweis auf die Unbillen, die ihm von seinen jüdischen Verwandten wegen seiner Taufe zugefügt worden wären, um e…
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…tirpationsplanes schien äußerst gelegen, da die persönliche Anwesenheit des gegen die Juden stark eingenommenen Kaisers Leopold I. in Prag ausgenützt werden konnte. Ein Blick aus den Fenstern des Prager Schlosses auf das enge Ghetto zu einer Zeit, d…
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…0) waren beide aus religiös-politischen Gründen von der allgemeinen judenfeindlichen Stimmung erfüllt, die sogar Kaiser Leopold I. teilte. Ohne Rücksicht auf fiskalische Bedürfnisse, ohne Anhörung der Hofkammer und der Prager Statthalter war im Wege…
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…. h. die Notwendigkeit, die jüdischen Häuser auszukaufen) aus dem wege geraumet", schreibt der Altstädter Rat an Kaiser Leopold I. gegen Ende Juni 1689 (vgl. Anm. 9). «) Original dd. präs. 1. Juli 1689 in CDK IV T 1, 4 ex 1689, Abschrift in J 4/21. …
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…allerdings die Bemerkung nicht versagen: „ob wir nun zwar aus wichtigen und erheblichen Ursachen tarn respectu temporis pacifici als bellici gnädigst gern gesehen hetten, daß gedachte Judenschaft, wann es füglich hette geschehen können, auf ein and…
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… von den Statthaltern eine Vortragsbewilligung hatte, die des Bunem Eger, die des Dr. Mayer im Eckischen Hause, die des David Oppenheimer und die des Moses Eisenstadt. Davon wurden i. J. 1708, wie wenigstens der Altstädter Hauptmann nach dem Ergebnis der Er…
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…. in ansehung der^den 25. Septembris bevorgestandenen criminalexecution des studiosi Johann Fitzthumb von Studenten und allerhand pöwl der jüdischen gemeinde angedroheten invasion"; weiter sagt dann derselbe Bericht, daß der Sicherheit der Juden för…
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…insky auf Reduktion der Prager Juden; Errichtung einer neuen Redaktionskommission (1703-1713)- Das Judenprivileg Kaiser Leopolds I. v. /. 1703. — Ernennung einer neuen jüdischen Kommission. — Konskribierung des Ghettos im Dezember 1704. — Die Liste d…
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… es wurde ihnen einfach abgesprochen. Es war dies jedenfalls eine inhaltsschwere Behauptung, doch durch das Privilegium Leopolds I. vom Jahre 1703 war ihr der Weg gewiesen. Im dritten Abschnitt dieses historischen Teils des Memorandums waren die wich…
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… die Konkurrenz der jüdischen Kürschner wurde erwähnt und auf die Entschließung Maximilians II. hingewiesen, die Kaiser Leopold I. am 21. Jänner 1681 bestätigt hatte; den Prager Juden war ihr zufolge das Kürschnergewerbe untersagt. Auch die Frage de…
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… befreunden konnte, den Stand v. J. 1618 zur Reduktionsgrundlage zu machen. Daher betonte die Kommission wieder, Kaiser Leopold I. habe den durch die österreichische Reduktion vertriebenen Juden gestattet, sich in Böhmen niederzulassen, und machte a…
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…ik der Deputierten der böhmischen Judenschaft an den Kaiser (dd. präs. 12. Juli 1725), die sich auf das Reskript Kaiser Leopolds I. vom 30. März 1675 berief, demzufolge vorläufig auch jene Juden ungeschoren bleiben sollten, die sich erst nach dem Jah…
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268 blieb es kein Geheimnis, daß auf Bitten der Nikolsburger Judenschaft Benedikt Levi Gumperz in Nymwegen die drei großen Judengemeinden Hollands, Amsterdam, Rotterdam und Haag, veranlaßt habe, eine neuerl…
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…mir Freiherrn Netolitzky von Eisenberg, der Ritterstand den Landrechtsbeisitzer und Burggrafen des Königgrätzer Kreises Joseph Joachim Wanczura von Rzehnitz, und die königlichen Städte den Primator der Präger Altstadt Johann Wenzel Weywoda von Stromberg.…
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…. Juni 1745 noch Juden ins Ausland abgewandert wären. 4) Über die holländische Intervention zu Gunsten der Juden siehe: David Kaufmann, Barthold Dowe Burmania und die Vertreibung der Juden aus Böhmen (Jubelschrift zum 70. Geburtstag des Prof. Dr. H. Grao…
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…klopfer waren, Moses Löbl Würzburger und Moses SaJomon Flammerschein.13) Als Approbant fungierte der vormalige Primator Joseph Joachim Saudek. Er wurde in Anerkennung seiner Dienste, die er 13 Jahre lang als Ältester und Primator der Gemeinde geleistet h…