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Jeschurun · 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 47

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1915)
Issue
Heft 6 (Juni 1915)
Date
1915-06-01
Page
– (sequence 47)
Language
German
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Notiz. 291 der Anmerkungzu S. 15 sowie geringfügige Druckfehler in den Daten S. 191 u. 201 werden gewiß in einer zweiten Auf Lage verbessert werden, die wohl bald erforderlich sein wird, wenn diese ״Bilder“ namentlich in den jüdischen Religionsschulen die verdiente Verbreitung finden ,werden. E. F. Jüdisch-geschichtliches ({aartettspiel, bearbeitet von Dr. Isaak Bamberger. Nürnberg, Verlag ״Jüdischer Kinderfreund“. Preis 1.— Mk. Das Quartettspiel ist eine beliebte Unterhaltung unserer Jugend geworden. Dieses auch zu einer belehrenden zu gestalten, ist vielfach versucht -worden, und Herr Dr. Bamberger gehört zu denjenigen, von denen man sagen darf, daß ihre Versuche zu den wohl gelungenen gehören. Unserer jüdischen Jugend bahnt das vorliegende Spiel in angenehmer Weise den Weg in die jüdische Geschichte. Die Kinder werden hier mit den Namen hervorragender Männer aus der jüdischen Geschichte bekannt gemacht: Saadia Gaon. Samuel Hanagid, Salomo Gabirol, Raschi, Jehuda Halevi, Maimonides, Nachmanides, Isaak Abarbanel, Josef Karo, Menasse ben Israel, Moses Mendelssohn. Von jedem erfährt das Kind Geburtsort. Geburts- und Sterbetag und aus den Titeln ihrer Schriften den Umkreis ihrer Tätigkeit. Nun weiß ich wohl, daß Namen und Titel keine Geschichte, aber wenn man die Kenntnis dieser bei den Kindern voraussetzen darf, so ist das für den Unterrichtin der Geschichte hoch anzuschlagen. Dem Kinde ist bei dem Unterrichte die behandelte Persönlichkeit nicht mehr etwas Fremdes, sie ist ihm gerade durch das Spiel zu einem lieben Bekannten ge-worden, von dem es gern etwas hört, und mit Teilnahme und empfänglichem Sinne verfolgt es seinen Lebensgang, wenn dieser ibin vom Lehrer vorgetragen wird. Man kann also dieses Spiel als angenehme und belehrende Unterhaltung für unsere Jugend empfehlen. Der Verfasser verspricht noch weitere Quartette aus der Geographie Palästinas, der biblischen und jüdischen Literatur und Geschichte, auch, in hebräischer Sprache, in Kürze folgen zu lassen. S. Notiz. In der Zeitschrift ״Liberales Judentum״ Jahrgang VII Heft 0/6 lesen wir auf S. 08 folgende Sätze: ״Bedeutet dieser Krieg für uns Juden nicht auch in religiöser Beziehung eine Schicksalsstunde? Hat er nicht Undenkbares wahr gemacht, hat er nicht Veraltetes mit neuem Leben erfüllt? In einer katholischen Kirche vor einem Heiligenhilde finden sich jüdische Soldaten zum Gottes-

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