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  1. 1859-01-01 · 1859 · page 6

    …s gesagt, in der Exegese nur fortführt, nicht anbahnt, so ist vollends seine Philosophie nur der neuplatonisch gefärbte Aristotelismus Ibn-Sina's, dem er zumeist gefolgt ist, allerdings modificirt sowohl durch seine eigene selbstsändige Beschäftigung mit…

  2. 1859-01-01 · 1859 · page 9

    …gen, sondern alle aus seinem einen und ungetheilten Wesen fliessen. In ähnlicher Weise wäre es nicht 1) Ueber diese auf Aristoteles (cat. 8) zurückgehende Eintheilung der Beschaffenheiten (notonjitg) ist Brandis grosses Werk: „Aristoteles und seine Ze…

  3. 1859-01-01 · 1859 · page 11

    …r genauer es als das „Uebervernünftige" gefasst. Da aber Maimoni das Göttliche nicht blos als einfach, sondern auch mit Aristoteles als beständig verwirklichtes Denken fasst und ihm nur darum das Denken nicht als Attribut zuschreiben will, weil es vie…

  4. 1859-01-01 · 1859 · page 12

    10 an kein körperliches Organ gebunden sind, hat Aristoteles *-) Dunkelheiten gelassen, welche auseinandergehende Aufhellungsversuche bei den Commentatoren desselben veranlasst hab…

  5. 1859-01-01 · 1859 · page 13

    …nes einzigen sind nämlich Maimoni's Beweise für. das Dasein, die Einheit und Unkörperlichkeit Gottes, die bekannten von Aristoteles in der Physik und Metaphysik 3) gegebenen, die zunächst Gott als p^imus motor gewinnen und die zu wiederholen somit übe…

  6. 1859-01-01 · 1859 · page 14

    … Vierheit von Sphären auffasst 2), und erst in der Frage nach der Art, wie Gott die Sphären bewege, ist die Antwort des Aristoteles durch neuplatonische Zuthat von den Arabern so eigenthümlich gestaltet worden, dass wir die Maimonische Darstellung 3) …

  7. 1859-01-01 · 1859 · page 15

    …zehn Intelligenzen auch wirklich .Gott selbst, so dass Gott unmittelbar den äussersten Sphärenkreis in Bewegung setzte? Aristoteles, der das Vorhandensein mehrerer ic/lvrpa yuvovvza überhaupt nur schüchtern behauptet hatte 3), würde diese Frage unbedi…

  8. 1859-01-01 · 1859 · page 16

    …fuhren sei. Maimoni ist in dieser Frage wegen der religiösen Bedeutung derselben und weil er sich hier im Gegensatze zu Aristoteles weiss, ziemlich ausfuhrlich x). Drei berücksichtigenswerthe Meinungen, lehrt er nämlich, werden vorgebracht in Bezug au…

  9. 1859-01-01 · 1859 · page 17

    …nur auf dem Gebiete des Gegensatzes zu suchen; d. der von dem Begriffe des potentiell Vorhandenen ausgeht und nicht von Aristoteles selbst, sondern nur aus Aristotelischen Daten formulirt ist. Die Welt vor ihrem Entstehen, so lautet er, müsste entwede…

  10. 1859-01-01 · 1859 · page 19

    …heit und Absichtlichkeit der göttlichen Thätigkeit retten zu können vermeinen. Und richtig ist es allerdings auch, dass Aristoteles selbst keinen so nothwendigen Hervorgang des Alls aus dem Einen lehrt, dass die Welt eine Folge der Gottheit wie der Sc…

  11. 1859-01-01 · 1859 · page 22

    …Welt dem Zufalle zuschreibt. Wir begnügen uns, meint M., was diese Ansicht betrifft, mit der Widerlegung, die schon aus Aristoteles gegen dieselbe folgt. „Ein Zweig dagegen aus dem Stamme der Ansicht über die Ewigkeit der Welt" ist die zweite (Aristot…

  12. 1859-01-01 · 1859 · page 25

    23 der Theorie zu gelangen, und also keinen selbstständigen Theil des höchsten Gutes ausmachten^ Aber der gegen Aristoteles ausgesprochene Tadel betrifft doch nur einen formalen Uebelatand, der ganz wohl von dem grossen Stagiriten hätte beseit…

  13. 1859-01-01 · 1859 · page 35

    …s oberhalb und unterhalb der Ausdehnung." \ Offenbar nämlich findet er in diesen Worten die meteorologische Theorie des Aristoteles, nach welcher man eine zwiefache Art von Dunst, den feuchten (ar^tg) und den trockenen (avad-Vfuiaaie) zu unterscheiden…

  14. 1859-01-01 · 1859 · page 39

    …er Weise als letzter Grund für die Naturgesetze wie für die Wunder angenommen wird, gegeben ist. Wohl ist daher nach M. Aristoteles im Rechte, von festen und nicht alterirbaren 1) More II, 5, 7. 2) More I, 27. 3) Arist. de an. II, 7. 4) More II, 25. o…

  15. 1859-01-01 · 1859 · page 45

    43 Quellen sehr reichlich und von ihnen sind vorzugsweise zu nennen: Die Agrikultur der Nabatäer, das fälschlich dem Aristoteles zugeschriebene Buch Stomachos, das Buch über Talismane, das Buch Haschrab, das Buch von den Graden der Sphären und den …

  16. 1860-01-01 · 1860 · p. Seite 4

    …urg: „Talmudische Studien", „Ciceronis opp. ed. Schütz, 28 Voll.", „Piatonis opp. ed. Tauchnitz", „Aristophanes opp.", „Aristoteles opp. ed. Tauchnitz", 1 Exemplar „Mischnajot". — Herr Dr. Mielziner seine Schrift „Die Verhältnisse der Sklaven bei den …

  17. 1862-01-01 · Neue Folge, neunter Jahrgang 5623 (1862-1863) (1862) · p. Seite 8

    …chten der Griechen, die ihre höchste Blüthe und Entfaltung erreichen in den großartigen Lehrgebäuden des Platon und des Aristoteles. Man versteht unter christlicher Philosophie die gesummte Kette von philosophischen Gedanken, die sich zieht von den er…

  18. 1862-01-01 · Neue Folge, neunter Jahrgang 5623 (1862-1863) (1862) · p. Seite 10

    10 bis zur Benützung des Entdeckten ist ein weiter Weg. Erst Platon und Aristoteles haben von dieser Entdeckung den reichlichsten Gebrauch gemacht. Sie stellten den Geist oder das Geistige in der Welt al…

  19. 1862-01-01 · Neue Folge, neunter Jahrgang 5623 (1862-1863) (1862) · p. Seite 11

    II behaftet, und das Stoffliche kommt, nach Aristoteles, nicht durch Gott und nicht aus Gott, darum kommt es auch nicht in Gott, zu seiner Kenntniß. Kann man zu einem Gotte, w…

  20. 1862-01-01 · Neue Folge, neunter Jahrgang 5623 (1862-1863) (1862) · p. Seite 16

    16 den Aristotelismus hinein. Ihm nach folgen Albert der Große und Thomas von Aquin, unstreitig die größten Denker und Gelehrten, welche die …