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  1. 1935-08-09 · Heft 473 (9.8.1935) · page 5

    …efen. Es ist so still um mich geworden. Ganz einsam. Da setze ich mich denn oft an den Schreibtisch und — schwatze los. Aristoteles hat schon gesagt: Der Mensch ist ein „zoön poUticon“. Er kann ohne einen Zusammenhang, ohne eine Gemeinschaft — natürli…

  2. 1935-08-30 · Heft 35 (30.8.1935) · page 8

    …ontsoldaten Deutschlands. Vortrupp-Verlag, Berlin. 1935. Preis 2.50 Mk. — Eine Zeichnung von .dem kürzlich verstorbenen Max Liebermann leitet das Buch würdig ein: Eine trauernde Frauengestalt, den Blick in die Ferne und nach innen gerichtet, hinter ihr d…

  3. 1935-10-01 · 1 (10.1935) · p. Seite 3

    … eine warme, herzgewinnende Persönlichkeit, vom Sturm wie von der Stille gleichweit entfernt, eine Verkörperung des von Maimonides gepriesenen, auf Aristoteles zurückgehenden ethischen Ideal des Maßes und der Sammlung. Er ist keine Kämpfernatur, was …

  4. 1935-10-10 · Heft 81-82 (10.10.1935) · page 9

    …_Seite 3 JÜDISCHE RUNDSCHAU Literatur - Blatt NR. 81/82. 10. OKTOBER 1935 ie Rolle des Judentums in der Welt Kritik des Maimonides Zu Alfred Webers Kultursoziologie Oesamtbetrachturigen der Menschheitsgeschichte sieht man heute nicht ohne Grund mit v…

  5. 1935-10-31 · 44 (31.10.1935) · page 10

    …88 Bilder nebst einer Ucbersichtskarte und . einer .viersprachigen Dildbeschrciburig. Eingeleitet-und herausgegeben von Georg Landauer'. Die. Ginleitung gibt eine kurze historisch-geographische liebersicht über das Land und das.Volk, die im Schlußabsatz …

  6. 1935-12-24 · Heft 524 (24.12.1935) · page 8

    ~» E\}ite S Ulti NEUE WELX Jakob — allein Der Hintergrund der Makkabäerkämpfe Von Prof. Dr. Armand Kaminka (Nach einem Vortrag) Es kommt oft vor, daß. wenn wir eine Rede hören, eine Schrift lesen oder in einem Buche blättern, …

  7. 1936-01-01 · Heft 4 · p. Seite 239 · Deutsche Literatur in hebräischer Übersetzung

    Guido Kisch. Deutsche Literatur in hebräischer Übersetzung Bibliographie eine monumentale Darstellung dieser jüdischen Kulturleistu…

  8. 1936-01-01 · Heft 2 · p. Seite 94 · Eine Polemik des Thomas von Aquino gegen Maimonides

    94 Hans Liebeschütz jemand gesagt wird, die Sonne verfinstert sich, wenn er in eine große Betrübnis gerät, so daß er nicht weiß, was er tun…

  9. 1936-01-01 · Heft 2 · p. Seite 95 · Eine Polemik des Thomas von Aquino gegen Maimonides

    Eine Polemik des Thomas von Aqixino gegen Maimonides 95 laufe bleibt. Maimonides besitzt natürlich nicht das Ganze dieser Anschauung; er ist Jude, nicht Grieche, und er leb…

  10. 1936-01-01 · Heft 3 · p. Seite 172 · Versuch über die Freundschaft im Judentum

    172 Max Grünewald Freundschaft ist also ein großes Kapitel antiker Geistesbildung überhaupt und überall da, wo man an diese wieder anknüp…

  11. 1936-01-01 · Heft 3 · p. Seite 179 · Versuch über die Freundschaft im Judentum

    …t nicht die Absolutheit und Ausschließlichkeit erreichen, mit der sie doch steht und fällt. Es scheint zunächst, als ob Maimonides aus diesem Rahmen heraustritt, und als ob er ganz und gar als Gefolgsmann von Aristoteles zu betrachten ist, in der Art…

  12. 1936-01-01 · Heft 1 · p. Seite 10 · Sokrates in der jüdischen Literatur

    10 J. Bergmann liehen Wissen“ heißt die Schrift, die Simone Luzzatto, Rabbiner in Venedig, 1651■ verfaßte und dem Dogen sowie dem Rat seiner Vaterstadt widmete. Der Zweck seiner Schrift, e…

  13. 1936-02-20 · Heft 8 (20.2.1936) · page 13

    …bensgemeinschaft werden. In kurzer Zeit verkettete sich der karäische Jischuw und wuchs sogar über Jerusalem hinaus. In Ramla wie in Tiberias bildeten sich Zweiggememden. Eine gewaltige Propaganda setzte ein, um die verhältnismäßig wenigen Juden…

  14. 1936-04-01 · Heft 1 (April 1936) · p. 30 · Jüdische Gegenwart und hellenistisches Erbe

    …aß sie ein ganz anderes Verhältnis als das einer bloßen Toleranz mit den religiösen Traditionen ihrer Umwelt verbindet. Aristoteles, der die Herrlichkeit des „Ersten Bewegers" so hinreißend zu preisen gewußt hat und in dem die großen Kirchenlehrer all…

  15. 1936-05-01 · Heft 4-5 (Mai 1936) · page 7

    … ergänzen. Solche Persönlichkeitspaare kennt die Weltgeschichte zur Genüge; Piaton und Dionys, Sokrates und Alkibiades, Aristoteles und Alexander, Rousseau und Robespierre. Auch wir Juden machen da keine Ausnahme. Unsere Geschichte kann beide Linien a…

  16. 1936-05-26 · Heft 42-43 (26.5.1936) · page 17

    …n,'* sowie Gescnius erhalten in der hebräischen Enzyklopädie eine ausführliche Darstellung. Dagegen erhält ein Mann wie Hermann Cohen in der hebräischen Enzyklopädie keinen Platz. Eisenstein macht in dieser Beziehung auch vor Tanaim und Amoraim nicht ha…

  17. 1936-06-01 · 11 (1.6.1936) · p. Seite 244

    …n Gerechten traut er nicht, und die Himmel sind nicht rein in seinen Augen." (Vgl. hierzu Midrasch Tehilim zu 16, 3 und Raschi zu Gen. 28, 13.) Der Mensch ist niemals Autorität kraft seiner selbst, sondern nur kraft der Lehre, die er vertritt, un…

  18. 1936-06-01 · Heft 3 (Juni 1936) · p. 131 · Schriften um Maimuni [Rezension]

    …en" Ursprungs gekennzeichnet. Goldbergs neuerdings gegebene „Kritik der jüdischen Glaubenslehre", wie sie im Denken des Maimonides zu repräsentativem Ausdruck gelangt, ist dennoch alles andere als eine bloß polemische Stellungnahme- Die Abwehr einer …

  19. 1936-07-01 · Heft 6-7 (Juli 1936) · page 34

    …nis betrachten zu können, benötigen wir die Kenntnis des klassischen Arabisch, Behandeln wir die Auseinandersetzung des Maimonides mit Aristoteles, so brauchen wir Griechisch, erarbeiten wir uns das Kapital des kirchlichen Zinsverbots, so greifen wir…

  20. 1936-07-21 · Heft 58 (21.7.1936) · page 9

    … ״Die synagogale Poesie des Mittelalters“. Man lese eine der ״Kinot“, vielleicht das bekannte ״Zion, halo tischali“ von Jehuda Halevi. ln den 92״ Hymnen des Jehuda Halevi“ von Franz Rosenzweig ist eine besonders interessante Ueber- Setzung diese ״Kina ,…