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  1. 1925-04-01 · Heft 1 (April 1925) · p. 23 · Ist das Rassenbewußtsein ein Faktor der Geschichte?

    …sein der Rassenunterschiede gegeben. Daß eine dunkle Hautfarbe auch in der antiken Welt keinen Widerwillen erregt hat — Homer läßt Zeus und die anderen Götter einen Ehrenbesuch bei den untadeligen Aethiopiern machen, — ist leicht erklärlich, den…

  2. 1925-10-01 · Heft 4 (Oktober 1925) · p. 434 · Das neue Denken

    …von Gott; und er hat auch nicht etwa im Kosmos gelebt, sondern in der geschaffenen Welt, deren Sonne, unsre Sonne, auch Homer leuchtete; und er war kein attischer Tragödienheld, sondern ein armer Mensch wie wir. Trotzdem aber diese drei Gestalte…

  3. 1925-10-01 · Heft 4 (Oktober 1925) · p. 500 · Die Entwicklung des jüdischen Frauentypus seit dem Mittelalter

    …ichen lithurgischen und juridischen Aufgaben des Talmud einbläuten. Hier gab es weite humanistische Gymnasien, in denen Homer und Herodot, Vergil und Tibull von den Wundern des griechischem Olymps, von der alles beherrschenden Roma erzählten. Do…

  4. 1926-02-01 · Heft 6 (Februar 1926) · p. 672 · Einführungen in das Erste Buch Mose

    …deutung sind. Der Glanz der Dichtung darf nicht darüber täuschen, daß z. B. dem größten Epos der Griechen, der Dias des Homer, die mindestens den doppelten Umfang wie die ganze Thora hat, ein höchst dürftiges Thema zugrunde liegt: die Belagerung…

  5. 1926-04-01 · Heft 1 (April 1926) · p. 52 · Goethe und die Juden

    …üdische Praß zugefügt hat. Hätten wir die Sodomitereien und ägyptisch-babylonischen Grillen nie kennen gelernt und wäre Homer unsere Bibel geblieben, welch eine ganz andere Gestalt würde die Menschheit dadurch gewonnen haben 1" So sehr derartige…

  6. 1926-04-01 · Heft 1 (April 1926) · p. 84 · Die Schriftzeichen vom Sinai und das Problem der "heiligen" Schrift

    …durfte, der Anonymus über das Erhabene, mit einer für den griechischen Symmetriker charakteristischen Veränderung neben Homer gestellt hat „Es werde Licht und es ward Licht Es werde Land und es ward Land." Noch weniger beschäftigt sich die bibli…

  7. 1926-04-01 · Heft 1 (April 1926) · p. 85 · Die Schriftzeichen vom Sinai und das Problem der "heiligen" Schrift

    …ens. Selbstverständlich, daß Gott dieselbe Sprache spricht wie seine Menschenkinder. Eine Göttersprache wie in Edda und Homer gibt es nicht. 2) Eine geradezu biologische Auffassung der Sprachentwicklung enthält das Experiment des Ägypterkönigs, …

  8. 1927-08-01 · Heft 3 (August 1927) · p. 348 · [Rezension]

    …und die in der Legende mit ihm in Berührung gebrachten: Götter und Menschen hineingearbeitet und in streng gebauten, an Homer geschulten Versen besungen hat. — Lange war dieser reiche Schatz, der Religions- und Sagenforscher, Altertumsfreunde un…

  9. 1929-04-01 · Heft 1 (April 1929) · p. 5 · Die Idee des Völkerfriedens im Altertum

    …Gegensatz der Menschen untereinander, also hellenisch ausgedrückt die Scheidung zwischen Hellenen und Barbaren, die bei Homer nur angedeutet, bei Heraklit rein innerlich gefaßt war, wird wohl schon von Sokrates, sicher von Piaton, unglaublich ve…

  10. 1929-04-01 · Heft 1 (April 1929) · p. 8 · Die Idee des Völkerfriedens im Altertum

    …Art, wie sie berichten, zeigt fast nie das liebevolle — man möchte sagen: fachmännische Interesse am Militärischen, wie Homer und in anderem Sinne Thukydides; selbst die Simsonerzählungen atmen mehr das Staunen über die dämonische Wunderkraft de…

  11. 1929-06-01 · Heft 2 (Juni 1929) · p. 182 · Grundsätzliches zur Forschung über das Alte Testament

    …ichen Dingen, noch eine literarische Urkunde, mit modernen, kritischen Methoden erforschbar wie das Nibelungenlied oder Homer. Dem Durchschnitt ist sie nicht mehr als Erbauungsgelegenheit oder Anlaß, Zitate daraus bei passenden Gelegenheiten in …

  12. 1929-08-01 · Heft 3 (August 1929) · p. 225 · Moses Mendelssohn und seine Zeitgenossen

    … nur ein Mendelssohn" (Kant). „Wenn auf irgendeinen der deutschen prosaischen Schriftsteller angewandt werden soll, was Homer von seinem Nestor sagte: Honig enttriefte den Lippen des Redenden, so ist's gewiß unser Weltweiser; nie ist Wahrheit un…

  13. 1930-04-01 · Heft 1 (April 1930) · p. 101 · [Rezension]

    …rsprechen kann . . . Schaeffers Ilias Verdeutschung ist eine starke Leistung dichterischen Nacherlebens, — der deutsche Homer, der berufen ist, den alten Voß endgültig zu verdrängen, ist aus mehr als einem Grunde auch sie nicht. Des Grafen Stoll…

  14. 1932-02-01 · Heft 6 (Februar 1932) · p. 502 · Die griechische Weltanschauungslehre bei Juden und Römern

    …tur von Hause aus unrömisch war, ließ sich nicht bestreiten; die Liebedienerei eines griechischen Grammatikers, der den Homer zum gebürtigen Römer machte, hat keinen Anklang gefunden. Dagegen sind zwar jene Fabeln, die einem Abraham die Erfindun…

  15. 1932-10-01 · Heft 4 (Oktober 1932) · p. 271 · Der erste Weltbürger

    … Auch an Lug und Tücke ist die griechische Geschichte überreich, ja Geschicklichkeit im Schwören falscher Eide galt bei Homer als Göttergabe. Mit beißendem Hohn sagt der Perser^ könig Kyros dem spartanischen Gesandten von allen Hellenen, er habe…

  16. 1935-05-01 · Heft 2 (Mai 1935) · p. 89 · [Rezension] / Thalheimer, Else

    …schen Formen bis auf unsere Tage. Else Thalheimer Eduard Stemplinger, Griechischer und lateinischer Literaturführer von Homer bis heute, Verlag Ernst Heimeran, München 1934 Der Zug zur Vertiefung der Bildung über die Gegenwart hinaus, der zu ein…

  17. 1936-01-01 · Heft 10 (Januar 1936) · p. 459 · Juden als Übersetzer

    …s, auf der die neuen Übersetzerleistungen von Nichtjuden wie Rilke (Michelangelo, Valery, Barrett-Browning), Schroeder (Homer, Racine) und Juden wie Borchardt (Pindar, Dante, Swinburne), Gundolf (Shakespeare), Stefan Zweig (Verhaeren), Alfred Wo…

  18. 1936-07-01 · Heft 4 (Juli 1936) · p. 188 · [Rezension]

    … midraschischen Erzählungsgutes, sagt, es sei „in seinem erzieherischen und bildnerischen Einfluß mit der Bedeutung von Homer für die griechischen, von Dante für die italienischen Schulen zu vergleichen", so liegt hier ein doppelter Irrtum vor: …

  19. 1937-03-01 · Heft 12 (März 1937) · p. 573 · Gehen und Kommen

    …h die Weite des Unternehmens zu sichern. Heute tut es eine Rundfahrt um das weinfarbene Meer, das schließlich schon für Homer keine Geheimnisse mehr hatte. Mittelmeerreisen waren bis vor kurzem noch ein beschauliches Genießen mit Komfort und Bil…

  20. 1938-04-01 · Heft 1 (April 1938) · p. 33 · Steinchen auf Grabmälern

    … den Jahrzeiten geschieht. Diese und ähnliche Riten bezwecken zum Teil die Abwehr böser Geister, zum andern, wie ja aus Homer geläufig, die Ehrung, Ernährung, Belebung der Toten durch Blut und andere Opfergaben, deren seit dem frühesten Altertum…