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192119271934
  1. 1921-01-14 · 7 (14.1.1921) · page 3

    …tellektualistisch ist, daran kann man wohl kaum zweifeln. Sagt doch ein gewiß unverdächtiger und berufener Zeuge, unser Heinrich Graetz, von iym: „Kein noch so leiser Hauch von Poesie weht in seinen Blättern, und man muß beim Lesen desselben die Poesie de…

  2. 1923-06-22 · 24 (22.6.1923) · page 2

    …t alle Religionsphilosophie auf die Tat abzielt . . . 2m 2udentum ist es die Forderung bestimmter Handlungen, worin die Lorge an der Erhaltung-der Gesamtheit zum Ausdruck kommt. Zu den Aufgaben, die der Glaube an Gott und der Glaube an den Mensc…

  3. 1924-08-08 · 26 (8.8.1924) · page 1

    …er hat einen geringen Sinn für die ganze Wirklichkeit eines Baumes, eines Vogels . . . ." Die Definition des Juden, die Max Brod gefunden hat. ist noch systematischer, rationeller: wie Bubers Definition wiederum systematischer ist als die Desiuitiv…

  4. 1924-10-31 · 38 (31.10.1924) · page 3

    …nstalten, dann hat er einen weiteren bedeutungsvollen Schritt zur Aufwärtsentwicklung des deutschen Judentums getätigt. Arnold Zweig. Vorlesung aus eigenen Werken. Tie Vorlesung Arnold Zweigs, eines besonders sympathischen indischen Dichters der Gegenw…

  5. 1924-11-07 · 39 (7.11.1924) · page 6

    ||8j Aus der Bewegung" Breslau. Am 22. Oktober fand eine gemeinsame Versammlung deS Liberalen Vereins der Gynagogen-Gemetn.de und des Jlt unter Vorsit…

  6. 1925-08-28 · 35 (28.8.1925) · page 2

    …diesen Gegenden sind die jüdische» Familien in Massen wieder nach Deutschland -urückgeflutet. Schon -er große Philosoph Hermann Cohen hat in seinem Aufsatz über „Deutschtum und Judentum" darauf hingewiesen, -aß die hervorstechendsten Tugenden des german…

  7. 1925-10-16 · 42 (16.10.1925) · page 1

    …en Rr.42 Berlin, 16. Oktober 1925 5. Jahrgang Sw Wische in meinem wesen uub Schassen. Antworten auf eine Rundfrage von: Max Brod, Kurt Walter Goldfchmidt, Georg Hermann, Kurt Hiller, Siegfried Iacobsohn, Isidor Landau, Ernst Liffauer, Jakob Loewenb…

  8. 1925-10-23 · 43 (23.10.1925) · page 6

    …her wandte er sein besonderes Interesse dem jüdischen Logcnleben zu. Im Jahre 1008 war er Präsident der iLessingloge in Breslau. 1912 Präsident der Michael-Sachsloge in Königshütte O.-S., 1018 und 1925 Präsident der Spinozaloge in Berlin. Im Jahre…

  9. 1925-11-06 · 45 (6.11.1925) · page 6

    …r d. I. referiert Herr Rabbiner Dr. Aber über jüdische Schwärmer im Mittelalter" (als Einführung in den neuen Roman von Max Brod: „Reubeni. Fürst der Juden"), außerdem wird der Gemeinderabbiner einen Kursus über die Soziale Gesetzgebung -er Thora u…

  10. 1925-11-13 · 46 (13.11.1925) · page 12

    …r die Priester und Traumdeuter und empfing den Tartan, den Oberfcldhcrrn, zum Bericht. (Fortsetzung folgt,1 BÜCHERSCHAU Max Brod „Reubeni, Fürst der Juden". Ein Renaissance-Roman. Kurt Wolfi-Verlag, München. Vorweggenommen sei, das ist ein außerord…

  11. 1925-12-11 · 50 (11.12.1925) · page 10

    …) In einem ausgezeichneten Referate über .Jüdische Schwärmer im Mittelalter", das als Einführung in den neuen Roman von Max Brod „Neuheni. Fürst der Juden" gedacht war. schilderte diefer Tage Herr Rabbiner Dr. Aber in der Bemer Kunsthalle an einem …

  12. 1926-12-17 · 51 (17.12.1926) · page 3

    … - Berttn-Rorden. ^5ranz Werfel. DaS jüngste Mitglied der preußischen Dickterakaoernie jüdischer K v n f e s, i o n ist Franz Werfel. Jung jede m Ben-gchi 1860 zu Prag geboren, mithin erst ^6 Jahre alt. lcbei» und weben in ihm noch alle Menschheitsrrau…

  13. 1926-12-24 · 52 (24.12.1926) · page 2

    …eine Stavdarbleistungen beglaubigte Hermann Steür. Wir verstehen, baß den Herren Gerhart Hauytmantr, Hermann Sudermann, Hugo von Hofmannsthal, Stefan George» Rainer Maria Rilke und manchen arrderen die Eingliederung in de» Rahme« eben dieser Korporation nicht g…

  14. 1927-01-07 · 1 (7.1.1927) · page 5

    ?. Jahrgang Rümmer 1 MKchÄmkZÄU dttoge 7. Iarmar 1027 Achad Haam gestorbea. Sonntag. Len 2. Januar, 5 Uhr morgens, itt in seinem Haarse zu Tel-Awiv Achad Haam gestorben. Diese Nachrich…

  15. 1927-07-29 · 30 (29.7.1927) · page 2

    …uung weckt und zum Herzen spricht. Der Rest des Vormittages wurde zu einem Besuch Ler Grabstätte unseres großen Führers Moses Mendelssohn verwendet, dessen Leben und Wirken kurz zuvor Gegenstand unseres Unterrichts gewesen war. Zu Linern Besuch der jüdische…

  16. 1927-10-04 · 39-40 (4.10.1927) · page 1

    …erzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft zu vollziehen. Auch das Wesen des Juden kommt dem Versöhnungstag entgegen. Martin Buber hat den Juden als ein polares Phänomen bezeichnet, in dessen Charakter die Gegensätze in größter Spannung nebeneinander…

  17. 1927-11-04 · 44 (4.11.1927) · page 9

    …d mehr auch derjenigen Literaturen bedienen, welche diesem Bedürsnis entsprechen. Warum sollen wir nicht beispielsweise Martin Buber und Max Brod zu den Unseren rechnen, ohne aber die nationalen Verbindlichkeiten zu übernehmen? Die Folgen einer rein ra…

  18. 1928-02-24 · 8 (24.2.1928) · page 3

    …ichen Krisis, die Vergebung und die Ncugeburt des Menschen. Als letzter kam der Vertreter jüdischer Weltanschauung, Tr. Martin Buber aus Heppenheim, zu Wort, der über „Die Problematik der Gegenwart und das alte Testament" sprach. Wie der erste, so setz…

  19. 1928-12-21 · 51 (21.12.1928) · page 7

    …ete Ansicht, daß Jesus, der „Stifter der christlichm Religion", kein Jude gewesm sei. Diese Ansicht ist besonders durch Houston Stewart Chamberlain in seinm „Grundlagen des 19. Jahrhunderts" weithin bekannt geworden,von Fritsch, dem Herausgeber des „Hammer", weiterve…

  20. 1929-10-23 · 43 (23.10.1929) · page 5

    …uden". Das Dokument sei ein „Schandfleck", ein „Phänomen, das nur mit den Mitteln der Pathologie z« begreifen" sei. Dr. Alfred Klee, der Hauptredner der Versammlung, entdeckte als Unterzeichner der Erklärung nur zwei Gruppen, die Führer des Verbandes …