Mannheim
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  1. 1928-08-17 · Heft 64-65 (17.8.1928) · page 2

    …tur unbekannt. Aber gerade hier war die Auseinander- Setzung viel schwieriger und blutiger, und hier hat der Reformjude Hermann Cohen den Mut gehabt, das Judentum zu bejahen — als Kantianer. Es ist eines der denkwürdigsten geistigen Ereignisse des Refor…

  2. 1928-08-17 · Heft 64-65 (17.8.1928) · page 5

    …r ist die Heimat des Menschen. Dorthin denken wir mit, hier leben wir unser Leben und sterben unsern Tod. Martin Buber. Hermann Cohen und Achad Haam Ein Apercu zur Geitieigetdiidite de» Jfidlsdien Liberal! 1mm Von Dr. Ernst Simon, Jerusalem. Der Aufford…

  3. 1928-08-17 · Heft 64-65 (17.8.1928) · page 6

    …ein Volk wie alle anderen Völker, und der das Gesetz, die Halaeha, um jeden religiösen Ernst bringt. Dergleichen mochte Hermann Cohen sehen oder befürchten, wenn er seine ablehnende Ein- Schätzung des Zionismus als ״Episode“ gesprächsweise mit den ersch…

  4. 1928-08-24 · Heft 67 (24.8.1928) · page 2

    …nkt des Denkens. Den kritischen Idealismus Kants hat aber wieder ein Jude zu Ende gedacht bis in die letzte Konsequenz: Hermann Cohen. Feh könnte die Reihe noch lange fortsetzen. Aber das Angeführte genügt, um zu zeigen: Die Juden sind ein Volk der Gege…

  5. 1928-09-04 · Heft 70 (4.9.1928) · page 4

    …kungen den Reiz der Seltsamkeit besitzt: Als Nahoum Slousch, Professor an der Sorbonne, im Jahre 1899 drei Novellen von Emile Zola in hebräischer Uebersetzung und außerdem eine Zola-Biographie i!t hebräischer Sprache 1m Verlag ״Tuschifah“ veröffentli…

  6. 1928-09-07 · Heft 71 (7.9.1928) · page 2

    …. September. (J.T.A.) Der 81jährige berühmte Dozent für aittestamentiiehe Theologie an der Universität Basel, Prof. Dr. Bernhard Duhm, wurde in Basel, als er mit seinem Sohne, dem Göttinger Professor, die Straße überschreiten wollte, von einem Privataut…

  7. 1928-09-28 · Heft 76-77 (28.9.1928) · page 4

    …heims Eimen, war er führend beteiligt. Eine glühende Liebe erfüllte ihn zu der geistigen Welt des Judentums, in die ihm Hermann Cohen der verehrte Führer war■ ln der von ihm gegründeten und geleiteten Hermann Cohen-Stiftung hat er dem Meister ein würdig…

  8. 1928-09-28 · Heft 76-77 (28.9.1928) · page 11

    … EntacUafeoea werden wir alles aufbietea, sein Warte ia taintm Sinne fortruführen und im Geiste seines großen Vorbildes Hermann Cohen euszubauea Wir werden des teuren Eatschiefeoen in steter Dsnkharkeit, Lieh« and Treue gedenken. Die Akademie für die Wi…

  9. 1928-10-05 · Heft 78-79 (5.10.1928) · page 9

    …t anscheinend nur von Bern herübergekommen war, um dem alten Delegierten Wolpe aus Königsberg, den Rabbinern Reines und Rabbinowicz und anderen Veteranen des Zionismus Zigaretten vorzurauchen. Aber damals war die deutsche Organisationstüchtigkcit noch…

  10. 1928-10-26 · Heft 85 (26.10.1928) · page 3

    … alles, was nötig ist, um. uns als Turner ebenso glänzend zu bewähren wie als Pfleger aller Geislesdisziplinen. (1902.) Max Nordau. iiiuuiiuiiiitiiiitiiiriuiiutiiimiiüiuiiiiiimiiiiiiiiiiiiniiiimiiiiiuiiiiiiiiiiiiiHiiiiitiiiiiiiiniiHiriHmuiiiiiiiiutii…

  11. 1928-11-20 · Heft 92 (20.11.1928) · page 3

    …der Liebe nachrief. ln Freundschaft, Verehrung und Dankbarkeit fühlte sich Selm# Lagerlöf dem großen dänischen Kritiker Georg Brandes veibimden. Er allein war es, der ihr den Weg zum fcrtjig und zum Ruhme ebnen half. Als die Dichterin I9OT den Nobelprei…

  12. 1928-11-23 · Heft 93 (23.11.1928) · page 1

    … des Aufbaus Palästinas mitzuwirken.“ Rothschild-Kapital für Palästina-Kolonien Jerusalem, 15. November. (J.T.A.) Baron Edmond de Rothschild hat den der Pica nahestehenden jüdischen Kolonisten große Kapitalien für die Anlage neuer großer Plantagen und Weingärt…

  13. 1928-12-04 · Heft 96 (4.12.1928) · page 3

    …tzt noch das Gefühl, das im letzten Abschnitt ausgedrückt wurde. Alles Herzliche! Ihr Landauer. III. Aus einem Brief an Fritz Mauthner (20. November 1913) Unsere Judendebatte schlage ich vor nicht fortzusetzen•). Du hast sie zuletzt aufs Geleise der Logi…

  14. 1928-12-04 · Heft 96 (4.12.1928) · page 4

    …ettos wird, weist Herr Dr. Schwarz dies ebenso nach, wie an dem heutigen Altmeister des Impressionismus in Deutschland, Max Liebermann, und dem immer noch ringenden, immer noch sich vollendenden Lesser Ury. Starker Beifall und warm empfundene Worte des P…

  15. 1928-12-07 · Heft 97 (7.12.1928) · page 8

    …xtseiten. Starker Halbleinenband, in Klein- RSO folioformat. Früher 20,00.jetzt «* Das Leben Kaiser Friedrichs 111. Von Martin Philippson. 1908. 486 Seiten. 0g Zu Tee und Tanz. Ban d 9. 20 moderne Tänze von 0. Morena. Aus dem Inhalt: Willßt du'!1 aus der Op…

  16. 1929-02-01 · Heft 9 (1.2.1929) · page 4

    …rnold Zweig, ״Herkunft und Zukunft", zwei Essays zum Schicksal eines Volkes. Phaidon-Verlag, Wien 1929. Mit Bildern von Max Liebermann, Marc Chagall u. a. registrieren, um die Bewegung herabzusetzen. Wir haben gelernt, daß sich Land und Leben nur aufbaue…

  17. 1929-02-08 · Heft 11 (8.2.1929) · page 5

    …e Broschüre beschäftigt sich im einzelnen mit dem Judenproblem Jakob W assermanns, Walter Rat henaus, Heincs.Lassalles, Georg Brandes,Bergsons usw. ״Niemand kann einsamer sein als diese Menschen, eine Kluft trennt sie von den Gebundenheiten des Judentum…

  18. 1929-02-12 · Heft 12 (12.2.1929) · page 3

    …ie gemeinsame Tragik der Entwurzelten. Am schroffsten tritt die gewolPe Abkehr vom Judentum bei ihrem Vetter und Freund Fritz Mauthner hervor, bei dem offenbar die Kindheitserlebnisse in der Prager Judenschule eine lebenslängliehe Feindseligkeit gegen je…

  19. 1929-02-15 · Heft 13 (15.2.1929) · page 3

    …— immer wieder drängt sich dieses Wort auf — sind Landauers Briefe aus dem Kriege an seinen innigsten Freund und Lehrer Fritz Mauthner. Der Abgrund, der sich zwischen den beiden aufgerissen hat, hat sich wohl auch zwischen ihm und seinem anderen nachsten…

  20. 1929-02-22 · Heft 15 (22.2.1929) · page 5

    …ndelt. Bergmann versucht, durch Heran- Ziehung der nahezu unübersehbar großen Kant-Literatur von Saiomon Maimon bis auf Hermann Cohen sowie durch eigene Erklärungen und Bemerkungen den Weg zu ebnen, der zum Verständnis der Kantischen Philosophie führt. …