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  1. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 8

    …fahrtspflege und Reformen im jüdischen Kultus waren die zentralen Motive bei den ersten Gründungen jüdischer Vereine in Breslau. Die Ausübung von Wohltätigkeit stand auch bei den traditionellen Vereinigungen in Verbindung mit geselligen Aktivitäte…

  2. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 9

    …r den Fortbestand der Zeitung wirken. Am 24. November werde ich an Sie und an den Verein denken. Viele liebe Grüsse aus Rio de Janeiro. Yvonne Stern Im Andenken an meinen Mann Günter Goldschmidt aus Breslau will ich weiter Mitglied bleiben. Obgleich ich …

  3. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 10

    Autor: "Die Welt" 23.11.03 Botschaft aus dem Jenseits Nach über 60 Jahren ist eine Flaschenpost wieder aufgetaucht. Sie dokumentiert eine verzweifelte Flucht vor den Nazis Der Brite John Moore wußte zunächst nicht, welchen außergewöhnlichen…

  4. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 11

    …t Pius XII. seinen Amtssitz mitten in Berlin. Hier wäre, wie der katholische Theologe an der Universität Münster, Prof. Hubert Wolf, einer Zeitung sagte, interessant zu erfahren, was Pacelli dem Papst z.B. über die Reichspogromnacht vom November 1938 …

  5. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 12

    …Berliner "Scheunenviertel", in der Dragonerstraße 22, das jüdische Volksheim gegründet, mit dem so prominente Namen wie Martin Buber, Gustav Landauer, Chaim Arlosoroff, Werner Senator, Erich Gutkind verbunden sind. Schon diese Namen machen deutlich, da…

  6. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 13

    …tät und Autorität verleihen. Inbrunst und Eklektismus halten sich in diesem Programmentwurf die Waage und lieferten, so Gerhard Scholem, die willkommene Vorgabe, seinen Unmut über die "ganze Richtung" zu formulieren: "Was bei Buber falsch ist, ist bei ihn…

  7. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 14

    …r Mut zum Überleben, von Marion Kaplan jüdische Frauen und ihre Familien in Nazi~Deutschland Aus dem Amerikanischen von Christian Wiese, Aufbau Taschenbuch-Verlag, 1. Aufl. 2003, 409 S. Jüdische Frauen und ihre Familien, d.h. ihre Kinder, aber auch ihre M…

  8. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 15

    …gen übernimmt", da sie sich von dem seit 1822 als Oberrabbiner in der Stadt fungierenden traditionsorientierten Salomon Abraham Tiktin nicht vertreten fühlten. Daraufhin wurde der schon zu dieser Zeit bekannte Reformrabbiner Abraham Geiger vom Breslauer …

  9. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 16

    …nderabbiner auch gegen den Widerstand des reformorientierten Gemeindevorstandes durchsetzte. Vorsteher von 11 der 17 in Breslau existierenden Synagogen bzw. Betstuben, unter ihnen derjenige der zweitgrößten Synagoge in der Stadt, die von der zweit…

  10. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 17

    (Fortsetzung von Seite 16) religiösen Strömungen in jeweils eigenen Vereinigungen ermöglichte, garantierten die Vereine andererseits einen jenseits des traditionellen Zwangsgebildes "Gemeinde" liegenden Zusammenhalt, der sich deutlich an de…

  11. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 18

    …tellt hatte. Der Berliner Initiative folgten sehr rasch weitere Gründungen in anderen Städten des Deutschen Reiches; in Breslau nahm die erste Zweigorganisation des U.O.B.B., die 'Lessing-Loge', im Jahre 1885 ihre Tätigkeit auf. Beide Gründungen m…

  12. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 19

    … sie daran aktiv teil. Die Biographie des eingangs zitierten Breslauer Lehrers, Sozialdemokraten, Historikers und Juden Willy Cohn belegt dies in eindrucksvoller Weise - zugleich aber erinnert sie auch an die Grenzen, die Juden im Deutschland des 19.…

  13. 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 20

    …ffnung für das Koordinationsbüro des Internationalen Auschwitz- Komitees in Berlin durch den Präsidenten des IAK, Herrn Noach Flug (Jerusalem), in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt. Die Festrede hielt der Bundesminister des Innern, Herr Ott…

  14. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. [Seite]

    GfcRjvlANIA JUDAICA j i'b j! >)2/<Tv!WmA/ »2'sO \*oelhJ) z>2 1<j t>J6 J/hol-jJ J/o2A hf |j |/1 llenXfrnseun /Kitjliedetn und ßesetn ein jutes, friedvolles neues ^uktlu Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .1.11 ix iura ixiom ■xx r mix l…

  15. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 2

    Jiddisch-putkamerisch verpackt Oscar Wassermanns Grüße zum Neuen Jahr von Avraham Barkai Im Jahre 1900 zog der 31jährige Oscar Wassermann von seiner Geburtsstadt Bamberg nach Berlin. Er war der erstgeborene S…

  16. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 3

    3 zu vertreten, was ihm jedoch aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht möglich war. Besonders während und nach der Bankenkrise ab Juli 1931 war er als Sprecher der Deutschen Bank stark in Anspruch genommen. Dies und sein sich ver…

  17. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 4

    …iner Antisemitismusstreit" - als der Antisemitismus gutbürgerlich wurde “Ich habe nichts oder fast nichts bewirkt." Als Ignatz Bubis kurz vor seinem Tod 1999 seine Bemühungen um die deutschjüdische Verständigung in diesem reisgnativen Satz zusammenfass…

  18. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 5

    5 Gala-Dinner zu Ehren des Oberrabbiners des Staates Israel, Rabbiner Yohna Metzger in Berlin Berlin ist wieder ein Magnet jüdischen Lebens Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Die Bürgermeisterin von Berlin und Just…

  19. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 6

    Arnold Zweig und seine Geburtsstadt Glogau "/Hein J2eben begann also damit, dass Lek zu ^f-estun^ vetuttelLt jvuzde." Es sind nur we…

  20. 2004-01-01 · No. 77 (2004) · p. Seite 7

    …Einzug hielten und die Steinheims Kindheit prägte, nicht mit der Garnisons- und Handelsstadt Glogau vergleichen, in der Arnold Zweig das Licht der Welt erblickte. Schließlich waren die Glogauer Juden stolz darauf, in ihrer fast 600jährigen Geschichte n…