Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2004
- Issue
- No. 76 (2004)
- Date
- 2004-01-01
- Page
- Seite 20 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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20 Waren die Juden in Breslau zu Hause?? (Fortsetzung von Seite 4) Das Buch ist in verschiedene Kapitel geteilt und jedes Kapitel behandelt ein bestimmtes Thema in einer bestimmten Epoche. Jeder Verfasser eines solchen Kapitels ist ein guter Kenner der Materie, über die er schreibt. Aber zwischen den Kapiteln ist kein organischer Zusammenhang. Jeder steht für sich. Aber das Buch ist ja keine Gechichte der Juden in Breslau im historischen Sinn, sondern eine Darstellung verschiedener Epochen. Und das ist den Verfassern und Herausgebern im besten Sinne des Worte gelungen. In Breslau zu Hause??? (siehe S.5) Unsere Antwort kann nur negativ sein. Von der Verbrennung von 41 Juden in Breslau auf dem Scheiterhaufen im Jahre 1453 bis zur Vertreibung der Juden aus Breslau durch die Nazis in die Todeslager, zusammen mit allen Juden aus Deutschland, denen es nicht gelang, zur Zeit Deutschland zu verlassen und sich an einen sicheren Platz zu retten, führt eine gerade Linie. Juden, welche meinten, in Deutschland zu Hause zu sein, wurden 1933 aus ihrer Illusion gerissen, wie Norbert Elias sich ausdrückt: "Die Juden müssen blind gewesen sein, aber sie wurden zum Teil dadurch geblendet, dass es ihnen gut ging". M.E. Awi - Achija f............ Das Internationale Auschwitz-Komitee verlegt seinen Hauptsitz nach Berlin Am 1. Oktober 2003 fand die feierliche Eröffnung für das Koordinationsbüro des Internationalen Auschwitz- Komitees in Berlin durch den Präsidenten des IAK, Herrn Noach Flug (Jerusalem), in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand statt. Die Festrede hielt der Bundesminister des Innern, Herr Otto Schily; er hob die besondere Bedeutung der Einrichtung des Hauptsitzes des Internationalen Auschwitz-Komitees gerade in Berlin für die Stadt hervor. Frau Nienke Ledegang (Niederlande) und Frau Lena Albert als Vertreterin der Volkswagen AG, Wolfsburg, berichteten als Jugendliche von ihren persönlichen, sehr beeindruckenden Erlebnissen, die sie beim Besuch der Gedenkstätte Auschwitz und in der Begegnung mit ehemaligen Häftlingen erfahren haben. Umrahmt wurde die Eröffnungsveranstaltung von musikalischen Beiträgen, dargeboten von Adam Musialski (Violine) und Beata Musialska (Piano). Das Berliner Büro in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstr. 13/14, 10785 Berlin, wird geleitet vom geschäftsführenden Vizepräsidenten des IAK, Herrn Christoph Heubner. W.B. i/ln il CLiuViANIA JUDAICA Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums