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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 2004-01-01 · No. 76 (2004) · p. Seite 9

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
2004
Issue
No. 76 (2004)
Date
2004-01-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Ordentliche Generalversammlung; der Verbandes Ehemaliger Breslauer in Israel e.V. Am 24.11.03 fand die ordentliche Generalversammlung des V.E.B.I. statt. Zum Vorsitzenden der Versammlung wurde Dr. Elijahu Hoffmann gewählt. Er wünschte baldige Genesung Herrn Dr. Schalew und Herrn Hauschner. Danach erstattete der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Mosche Goldstein, Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes. Im letzten Jahr wurden 10 Sitzungen abgehalten, in welchen die laufenden Angelegenheiten behandelt wurden. Auch dieses Jahr konnten 2 Zeitungen (74, 75) dank der unermüdlichen Arbeit von Herrn Hauschner, mit Hilfe seiner Frau Gemahlin, erscheinen. Die Zeitung ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Mitgliedern unseres Verbandes und erfreut sich, wie immer, allgemeiner Würdigung, auch von Seiten verschiedener akademischer Institutionen und Universitäten, welche sich mit der Geschichte der Juden in Deutschland befassen. Auch dieses Jahr verringerte sich wieder die Zahl unserer Mitglieder. Von ca. 200 Personen, welche die Zeitung erhielten, wohnen 115 in Israel und 85 im Ausland. 19% erhielten die verschiedenen Institutionen. Seit dem Besuch von Dr. Hoffmann in der jüdischen Gemeinde in Wroclaw im vorigen Jahr, hörten wir nichts von dort, trotz der Bemühungen unsererseits, ihnen in vielen wichtigen Angelegenheiten behilflich zu sein. Danach unterbreitete Herr Dr. Hoffmann die Bilanz, zusammen mit dem Bericht der Prüfungskommission, für das Jahr 2002. Zum Ende des Jahres ergab sich ein Überschuss von NIS 61.910,-, d.h. ein Defizit von NIS 3.600,- vom Anfang des Jahres a conto der Reserven. Auch dieses Jahr waltete große Sparsamkeit. Die Hauptausgaben beschränkten sich auf die Herausgabe der Zeitung und bescheidene Zuwendungen zu Pessach und Rosch Haschan. Die Einnahmen verringerten sich dieses Jahr um ca. NIS 3.400,- und deckten einen großen Teil des Defizits. Das wurde besonders von der Prüfungskommission hervorgehoben. Die Prüfungskommission unterbreitete einen Vorschlag, den Mitgliedsbeitrag zu erhöhen und Versuche, neue Mitglieder zu werben. Die Versammlung diskutierte sowohl über den Bericht des Vorstandes, als auch über den finanziellen Rechenschaftsbericht und dem der Prüfungskommission und bestätigte sie. Danach erklärte Dr. Hoffmann, dass der Vorstand seinen Rücktritt einreiche. Infolge von Krankheiten und anderen Alterserscheinungen ist der Vorstand nicht mehr in der Lage, seine Aufgaben zu erfüllen. Es wurde also vorgeschlagen, einen neuen Vorstand zu wählen. Die Versammlung konnte keinen neuen Vorstand wählen und auch der Vorschlag, den Verband aufzulösen, wurde nicht akzeptiert. Es wurde daher vorgeschlagen, dass der jetzige Vorstand auf eine begrenzte Zeit weiter wirken soll und in dieser Zeit versuchen soll, Mitglieder für einen neuen Vorstand zu gewinnen, oder auch die Möglichkeit zu prüfen, sich einer größeren Dachorganisation anzuschließen. Der Vorstand soll eine neue außerordentliche Versammlung einberufen und darüber Bericht erstatten. Der Vorstand wurde also auf eine begrenzte Zeit wiedergewählt. Danach referierte Dr. Gideon Maor, Vorsitzender der NAMAG Organisation über das Thema: "Was ist A.M.D.?" Das Treffen endete mit einem gemütlichen Zusammensein bei Kaffee/Tee und Kuchen. D.R. 9 Unsere Leser schreiben Lieber Herr Goldstein, heute ist die Nr. 75 der Mitteilungen des Verbandes Ehemaliger Breslauer in Israel angekommen. Vielen Dank. Wie immer sind die Artikel sehr interessant. Aber, die Nachrichten über die Probleme des Verbandes sind nicht ermutigend. Ja, leider ist der Faktor Zeit unaufhaltsam. Die Emigration ist schon 65 Jahre her und wir werden nicht jünger. Aber, lieber Herr Goldstein, nur nicht aufgeben. Leider haben andere Zeitungen, die in der Emigration gegründet wurden, z.B. der Aufbau, dieselben Probleme. Da ich an der Versammlung am 24. November nicht teilnehmen kann, möchte ich Ihnen meine Unterstützung und zwei Vorschläge senden. Eine sehr wichtige Barriere ist die Sprache. Die Generationen, die in der Emigration geboren und aufgewachsen sind, sprechen kein Deutsch mehr. Deshalb sollte in der Tagesordnung ein Punkt den Übergang auf die englische und die hebräische Sprache einschließen. Ein anderer Vorschlag wäre, eine Ausgabe im Internet zu veröffentlichen. Ich weiss, dass es leichter gesagt als getan ist. Ich hoffe, dass die Vorschläge der Mitglieder als Anregung für den Fortbestand der Zeitung wirken. Am 24. November werde ich an Sie und an den Verein denken. Viele liebe Grüsse aus Rio de Janeiro. Yvonne Stern Im Andenken an meinen Mann Günter Goldschmidt aus Breslau will ich weiter Mitglied bleiben. Obgleich ich selber nicht von Breslau bin, lese ich gerne die Artikel. Obgleich beinahe vergessen, möchte ich Ihnen noch nachträglich sehr danken für die Übersendung der Breslauer Adresse der Gemeinde. Als Familienforscherin fehlen mir viele Datan und Dokumente von Günters Seite, welche selbst in den mormonischen Archiven nicht zu finden sind. So werde ich mich bei Zeiten an die Gemeinde um Hilfe wenden. Inzwischen wünsche ich Ihnen weiteres Bestehen Ihrer Vereinigung. Alles Gute und beste Grüsse b'Schalom Irmgard Goldschmidt, Apt. 53, 12607 Paseo del Verano, San Diego, CA 92128. + ★* Ich habe die letzten “Mitteilungen" wie immer mit großem Interese und Rührung gelesen... Ich wünsche Ihnen alles Gute und mir, dass ich mit 90 Jahren - und G"ttes Hilfe - noch manche "Mitteilungen" lesen kann... Frederic Meyer ★** ...Ich lese diese Zeitschrift ("Mitteilungen ehemaliger Breslauer") nicht nur sehr sorgfältig, sondern achiviere und verleihe sie auch an andere Interessenten... Hoffentlich gelingt es Ihnen, die Arbeit Ihres Verbandes auch in Zukunft weiterzuführen. Die Berichte der Zeitzeugen sind durch nichts zu ersetzen. Prof. Dr. Peter Maser Westfälische Wilhelms-Universität, Münster ★ ★★ Ich freue mich stets auf neue, wenn ich die von Ihnen gesendeten "Mitteilungen" in Händen halte, sehe ich doch auch, wie schwierig es ist, sie immer wieder neu erscheinen zu lassen... Dr. Margret Heitmann Steinheim Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Duisburg

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