Mannheim
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19251932
  1. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    ständliche Pflicht, die nicht nur wegen der Verbundenheit mit dem Bundesircund eine Freude wird, sondern die den Geistigenunserer Kreise von jenen Menschen sich abheben läßt, die sich mit ihren Wissensschätzen selbstgenügsam in den engen Ra…

  2. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Jugendbund, gegenüber seiner bisherigen ,Gruppenarbeit, nur eine andere Methode darstellt, gewissermaßen die mit einem anderen Kleid ausgestattete Arbeit. Die Ueberwindung dieser schwierigen Situation kann nur durch eine frühzeitig beginnen…

  3. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Wir begrüßen deshalb auch den Zusammenschluß der Gemeinden. Wir sehen darin ein Zeichen innerer Festigung und Vereinheitlichung. Die Bildung von Landesverbänden entspricht unseren Wünschen, weil sie eine. Auswirkung des Gemeinschaftswillens…

  4. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    In Preußen gibt es gegenwärtig 12 verschiedene Judengesetze. Wir freuen uns deshalb, daß nunmehr ein Gesetz geschaffen werden soll, denn wir sehen darin einen Fortschritt auf dem Wege zur Vereinheitlichung. Der Preußische Landesverband jüdi…

  5. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    den an Parteianhänger vergeben. Nicht immer sind es die besten Köpfe, die dadurch die Leitung der Gemeinde in die Hand bekommen. Wir sind woh! alle mit keiner jüdischen Gemeindepartei heute restlos einverstanden. Gerade wir wollen ja auch n…

  6. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Uns war es bisher nicht möglich gewesen, auch die Massen, die wir bei ups haben, mit unserer Gesinnung zu durchpulsen. Unsere Führer und auch diejenigen, die heute hier zusammengekommen sind, erfüllt heute noch lange nicht das Maß von Veran…

  7. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    liehe Gesinnung zu erzeugen. Gesinnung läßt sich überhaupt nicht erzeugen, und wenn die Verschiedcnartigkcit unsere Stärke ist, so kann ich nicht einsehen, warum wir dann eine einheitliche Gesinnung erzeugen wollen. Liebe Freunde! Wenn wir …

  8. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    licht, ein jüdisches Milieu zu schaffen, wo ist die einzige Realität? Die Gemeinde ist die einzige Realität der Juden in der Diaspora. Im Verlauf der Tagung ist gesprochen worden vom Menschen als der einzigen Realität und von Gott als derei…

  9. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …nsere Initiative ein jüdisches Milieu zu schaffen, ob es uns gelingt, in unserem Sinne den Gemeindeaufbau zu bestimmen. Hermann Cohen, der selbst von einem Kulturrecht der Gemeinden spricht, weist uns in diesem Punkte einen Weg, indem er die Gemeinden a…

  10. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …aus meinem Gefühl der Verehrung für die großen Idealisten, zu denen wir mit Stolz aufblicken, in erster Linie für einen Immanuel Kant und einen Hermann Ctjhen, ich denke dabei auch an unseren Friedrich Schiller, ich fühle mich also verpflichtet, hier da…

  11. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Aber was ist nun die Idee unseres Verbandes? Ich könnte ganz einfach auf das hinweisen, was ich vor etwa einem Jahre in der Werbenummer unseres Verbandes geschrieben habe und was ich neuerdings mit etwas anderer Wendung in dem Gcmeindeblatt…

  12. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …ium: Dr. Wolf. Dresden Eingeleitet durch das Lied: „Wann wir schreiten.....", gesungen von der Junggruppe Chemnitz. Dr. Max Wiener (Berlin, Schlußwort zu seinem Referat): Meine lieben Freunde! Mit uns zieht die neue Zeit, aber ich glaube, wir sollen …

  13. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    an Menschen zu binden, ist auch gefährlich. Es gibt nur eine Bindung für junge Menschen, sie an sich selbst zu binden. Ich meirte folgendes: Ist die Bewegung an einen Führer gebunden, so"führt sie sehr leicht zu den Erscheinungen, die ich G…

  14. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …elbst wenn wir einen kleineren Jugendbund haben werden. Hauptsache ist, daß er in diesem Sinne arbeitet. Präsidium: dp. cora Berliner. Berlin Dr. Herzfeld (Essen, zu seinem Antrag): Ich stehe auf dem Standpunkt, daß wir dem Gedanken der Einheitsgemeinde…

  15. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Vornahme der Abstimmungen. — Der letztere ist der weitgehendere. Wer ist für den Antrag auf Abbruch der Debatte? — Gegenprobe? — Der Antrag ist mit großer Mehrheit angenommen. Wir treten in die Abstimmung ein. Wir stimmen zunächst über den …

  16. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Einfluß der Verbandsleitung dahin geltend zu machen, daß die Satzung in diesem Punkte ebenso zu ihrem Rechte kommt wie die vielen formalen Dinge, die vielfach unsere Tagung beherrscht haben. Dann darf ich schließen und bitten, das Referat H…

  17. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …her Geist in uns noch lebendig ist. „So ist und bleibt dies die Grundbedeutung des Judentums, für die Menschheit", sagt Martin Buber am Ende seiner zweiten Rede über das Judentum, „daß es der Urzweiheit (von Gut und Böse) im innersten Wesen wie kein an…

  18. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    Einer wollte mich erneuen. Macht es schlecht, verzeih mir Gott, Achselzucken, Kümmereien — Und er hieß ein Patriot. Ich verfluchte das Gewäsche, Rannte meinen alten Lauf. Narre, wenn es brennt, so lösche. Hat's gebrannt, bau wieder auf! Sch…

  19. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    …mann, Bremen —■ Dr. Walter Einstein, Stuttgart — Elsbeth Capell. Düren — Irvin Eppstein, Saarbrücken — Dr. Hans Karger, Breslau — Jack Raphael, Beckum Hans Friedberg. Karlsruhe und Alice Kovacs, München, durch Akklamation und Aribcrt de Jongc, Dui…

  20. 1928-06-01 · 6 (1.6.1928) · p. [Seite]

    … freudig feststellen zu können. Alle Voraussetzungen hierfür sind gegeben. Jüdische Rundschau, 8. Juni 1928. Während in Breslau der Dclegiertentag der Z. V. f. D. tagte, hielt in Dresden der „Verband der Jüdischen .Jugendvereine Deutschlands" sein…