Mannheim
Compact Memory
1,090 pages · page 30Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
334
19151921
  1. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 63

    die 53 e r ft ä nd igu n g nach i n n e n. In unseren Kreisen, im Schoße des deutschen gesetzestreuen Judentums, da müssen wir einig, sein, da müssen wir uns verständigen und darauf hinarbeiten, daß wir alle auf gleichem 5Lege zum gleichen …

  2. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 64

    64 kommen ist, und daß, nachdem diese Tatsache einmal nicht mehr geleugnet werden kann, auch die Schule nach Möglichkeit dafür sorgen muß, mit dieser Jugendbewegung Zusammen zu arbeiten, gerade so, wie sie auch mit dem Elternhaus zusammen z…

  3. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 65

    05 Ich glaube aber nicht, daß diese Ausgabe unbedingt durch Reden wie die des Herrn Cohen gelöst wird. Er bat um Entschuldigung, um die Nachsicht, die die Jugend für sich in Anspruch nehmen muß, wenn sie einmal über die Hutschnur schlägt. H…

  4. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 66

    v — 66 NUN denken Sie sich, meine Damen und Herren — darin bin ich mit Herrn Cohen einig —;, wir nehmen in den Vorstand einen ausgesprochenen Zionisten, selbstverständlich einen thoratreuen, der dennoch aus dem Standpunkt des Baseler Progra…

  5. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 67

    67 Knüpft sich eine Geschäftsordnungsdebatte an den Antrag an. Herr B a ch a r a ch ist für Schluß der Debatte, der aber nicht auszuführen sei ohne Anhörung der Rednerliste. Direktor Lange findet das richtig, da die Versammlung ja doch nich…

  6. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 68

    …g hinaus. ־ *■ Si m o nsoh n: Zum Schlüsse noch Empfehlung von jüdischen Büchern die über diese Frage aufklären können: Nathan Birnbaum ״Gottes Volk", Achad Haam, Acher, Buber, Klazkin. Es sei vor allein wichtig Büber kennen zu lernen, als Führer einer ju…

  7. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 69

    …n. Nur wenn wir so arbeiten, wird unser Werk fruchtbar sein. Eisenberg-Straßburg: Im Laufe seiner Ausführungen hat Herr Max Cohen gesagt, daß die Assimilation zusammengebrochen sei. Das ist ein Umstand, den wir in unfern Iugendvereinen unserer Jugen…

  8. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 70

    70 einem jüdischen Mann eine Stelle verschaffen, in der er Sabbat halten kann, so ist Las viel wert. Ich möchte Zusammenfassend bemerken, daß wir Juden das Zusammengehen mit anderen ablehnen, weil alle andern, wenn sie konsequent sind, auf …

  9. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 71

    71 Gedankengänge auseinandersetzen: sie können' bei uns im Vorstand sein, sie haben ja kein Ideal, die Neutralen. Wenn ein Gesetzestreuer zu uns kommt, wenn er alle religiösen Pflichten hält, so kann er auch in den Vorstand gewählt werden, …

  10. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 72

    Mittwoch, nachmittag 444 Uhr. Vorsitz: Direktor Dr.-Lange. Die T h es e n von Max Cohen werden Zur Debatte gestellt. 1. These. ״Wir können keine großzügige Propaganda treiben nach außen und uns an solche Kre…

  11. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 73

    73 Jakobson- Hamburg geht auf die Frage des Lernens ein, wird aber unterbrochen, da dies nicht zur Frage. der Propaganda gehörig. Klein- Norden steht auf dem Boden der These, wenn sie formell abgeändert wird. Und zwar soll Propaganda dort i…

  12. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 74

    74 nach rechts oder links abzuweichen. Dir. Lange schließt sich den Worten des Vorredners an und wünscht die These insofern abgeändert, als sie lauten soll: ״Wir sind gegen jede Arbeitsgemeinschaft mit Vereinen und Körperschaften, die nicht…

  13. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 75

    2. Wir müssen immer wieder daraus hinwirken, daß die Eltern ׳ mit uns Zusammengehen und Zusammenarbeiten, daß sie uns sowohl ideell unterstützen, indem auch sie sich sür die Verbreitung der Agudohidee einsetzen, als auch imfr sie uns materi…

  14. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 76

    76 Die Kultur, bk nach den Bestimmungen der Schule die ihre werden soll ebenso wie die Zivilisation, welche die Umwelt von ihnen fordert, ist ajüdisch nicht nur, sondern antijüdisch. So zerrieben zwischen den scharfen Mahlsteinen Hellenisti…

  15. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 77

    …ion. Dafür erscheint mir -die Sachlage doch nicht zu sprechen. Zunächst einmal ist es wichtig im- Gegensatz zu Frl. Dr. Cora Berliner den Unterschied zwischen I u g e n d p f l e g e u n d I u g e n db e w e g u n g festzuleg-en. Jugendpflege ist eine F…

  16. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 78

    78 Organisation und Betätigung in ihr unbedingt zur Folge. Es leidst die Möglichkeit des Denkenlernens unter der bloßen Einprägung der Schlagworte und Parteidogmen. Statt der notwendigen Richtung des Denkens wird eine Gedankenrichtung erzie…

  17. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 79

    79 Schicksal der Jugendpflege cm irgendeinem Ort der mehr oder minder geschickten Arbeit irgendwelcher zufällig vorhandener Berufener, zu häufig aber auch Unberufener überlassen, deren Hauptarbeitskraft zumal meist auf anderem Gebiete ihren…

  18. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 80

    80 Wende ich nun auf dieses System das Prinzip der zwei Alters- Klassen in vorbesprochener Weise an, und zwar immer unter dem Gesichtswinkel der verschiedenen geistigen Struktur der beiden Alter, so ergeben sich folgende Grundlinien für die…

  19. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 81

    81 a) Thauro h lernen. Nun! beabsichtigt allerdings die Esraorganisation, dieses Tätigkeitsgebiet weiter den A. I. Jgd.-Gruppen zu überlassen-. Ich habe jedoch dagegen schwerwiegende Bedenken taktischer Art, wie solche praktischer Natur, da…

  20. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 82

    82 von Thauroh und dem persönlichen Einfluß und das Beispiel der Jugendpfleger und Führer. Geeignete Vorträge werden eine wertvolle Ergänzung bieten. Ueberhaupt ist der Vortrag als eins der vornehmsten Mittel der Jugenderziehung anzuspreche…