Mannheim
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192619321938
  1. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 214

    Warner und Mahner, die unserem Volke wie keinem anderen erstanden sind und ihm immer wieder im Namen der Wahrheit und Gerechtigkeit Worte gesagt haben, die es nicht gern hörte. Wohl glaubt auch Achad Hanm an die Sammlung aller Zerstreuten, …

  2. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 215

    der Majorität an, sondern auf die Intensität des jüdischen und menschlichen Lebens der palästinensischen Judenheit, auf die Liebe zum Judentum und zur allmenschlichen Gerechtigkeit, die in den Herzen wohnt. Und so stark ist das Erbe des Pro…

  3. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 216

    …ßt eine ähnliche Gesinnung jenseits allen nationalen Chauvinismus und allem Macht- und Auslebegelüste. Nur, daß sie bei Achad Haam tief in der jüdischen Geschichte wurzelt und daß die bescheidenen Anfänge, die heute in Palästina bestehen, darauf hinw…

  4. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 219

    Martha hofmann. Der Kommunistenrabbi. (Zu Moses Heß 50. Todestag; gestorben 6. April 1875 zu Paris.) „Heß ist ein langer, hagerer Mensch mit wohlwollendem Blick, etwas ha…

  5. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 220

    …i rührender Demut verehrten Freunde. War es längst vor dem „Kommunistischen Manifest". Reiner als bei anderen ist es an Moses Heß ersichtlich, daß nicht der Haß des Besitzlosen — er war nicht mittel' los — nicht Neid gegenüber den Herrschenden — er…

  6. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 221

    StyU—,^. ^t,/-^>— rtc ^jy'Vf^/^-^ y^S»-. /"^föl,, J>Z. , J-.,. .^jf J^^r St;ft J-.r --V-f>~- /ZZUZ- <£r-Jl~/^ , —~~ £^ pz^JtC^ -J-,~y S*- ^,^-7 / .-»«. />, -fy^yA./i js/i//^ tCs ff ^-.j/C_ sptoÜt, ylj^/p.^^tfPbi^,^^ ■Mt»■>»w-ä«fe._r,.,-^;, …

  7. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 222

    Heß sagt einmal: „Je jüdischer, d. h. je humanitärer die heidnische Welt wurde, desto mehr konnten sich die Juden an der Kultur dieser zum Besseren fortschreitenden Welt beteiligen". Tatsächlich drängt sich dieser Gesichtspunkt auf> wenn wi…

  8. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 223

    Wandten Gebilde auf. Doch keiner ist bereit, sich dieser elementaren Erkenntnis so im letzten aufzuschließen wie Moses Heß. Zu kalt ist Marx, — zu entfremdet seinem Volke — zu ehrgeizig flackernd Lassalle. Aber genährt aus den tiefsten Quell…

  9. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 224

    … ihm a's Patronin einer künftigen Renaissance vor Augen. An En<J land, das ihm ferne lag, dachte er weniger. * Viel ist Moses Heß angefeindet worden, doch am viel verehrt. Am wenigsten gehört wurde er — von de" Juden seiner Zeit. Die besten — darun…

  10. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 225

    S. MEISELS. Hebräisch. Es ist nicht ganz richtig, daß in unseren Tagen die hebräische Sprache ihre Auferstehung feiere. Eine Auferstehung setzt ein Totgewesensein voraus und die hebräische Sprache ist während des ganzen zweitausendjährigen …

  11. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 226

    …onnte. Diese Anschauung war so landläufig geworden, daß ihr auch Gelehrte und Sachkenner verfielen. Selbst ein Mann wie Fritz Mauthner« dem alle unterirdischen Wege der Sprachen vertraut waren, stellte Hebräisch und Sanskrit auf eine Stufe; und er tat di…

  12. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 227

    …, Fürst, Gesenius JJaben den Wortschatz der Bibel, Levy, Kohut den des 'ahnud und der Midraschim zusammengetragen. Erst Elieser Ben Jehuda hatte den Mut, sich zum hebräischen Grimm aufzuschwingen und das große Wörterbuch zu schaffen, das sich auf sämtliche G…

  13. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 228

    auf die Dreieinigkeit Volk, Land und Sprache aufzubauen, da begab sich etwas sehr Merkwürdiges: die meisten hebräischen Schriftsteller und Dichter waren gegen eine Umgestaltung des Hebräischen zur Volkssprache. Sic gaben vor, an der Ausführ…

  14. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 229

    ROBERT WELTSCH, BERLIN. Ein Wort aus der Kriegszeit Vor einigen Wochen erschien in Tel-Awiw (im Verlag der Partei Hapoel Hazair) der e…

  15. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 230

    alles weisser Fleck. Von allen Lesern wußte nur ich, was dort gestanden hatte. Ein glücklicher Zufall spielte mir vor kurzem das Manuskript wieder in die Hand, das in dem Archiv jener Redaktion aufbewahrt geblieben war. Neun Jähre sind vers…

  16. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 231

    die gestaltlose Masse bringen wird, in dieser „großen Zeit — haben wir da ein Recht, uns auch einmal eine Weile abseits zu stellen und uns auf unsere innern Angelegenheiten zu besinnen, auf all die Fragen, die am Grunde unserer Seele brenne…

  17. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 232

    herausgegeben, in dem viele Gedichte, literarische Skizzen, Aufsätze aller Art stehen, auf die ich jetzt im Einzelnen nicht eingehen will; und er hat dieses scheinbar unzeitgemäße Unternehmen in seiner Einleitung kurz zu rechtfertigen gesuc…

  18. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 233

    uns eine Arbeit, auch heute, in dieser ungewissen Stunde, eine schwere, innere Arbeit, die die Sache jener ist, die noch einer nationalen Schöpfung, dem nationalen Werk streben . . . Und nun mag seltsam genug erscheinen, daß der Hann, der u…

  19. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 234

    die reine Idee der Menschheit vor Befleckung zu schützen und in die neue spätere Welt hinüberzuretten; wir sollten wie ein Volk von Propheten in der Wüste der Völker rufen nach der Errichtung der Stätte, die ein Haus Goltes sein soll für al…

  20. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 237

    so gerne meinen machen möchte . . . wenigstens nicht des jüdischen Geistes. Und wenn man, angesichts der Größe der Zeit, über das kleinliche einer literarischen Unternehmung spottet, so bedenke man, daß das Größte was die Menschheit noch he…