Mannheim
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  1. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 2

    3 1 Prüfung dieser Frage, sowohl in geschichtlicher und archäologischer, wie nicht minder in ästhetischer und'must-- kalischer Hinsicht und zwar ohne Vorurtheile und Engherzigkeit, ohne Leichtsinn und Reformgelüste, ist eine unabweiSliche, …

  2. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 3

    e und hauptsächlich in Jerusalem und in allen großen Städten der Diaspora gab es bereits in den ersten Jahrhundertew-des 2. Tempels und nach unzweifelhaften Zeugnissen in der Makkabäerperiode. [1 Makk. 3, 46] zahlreiche Proscuchen (Bethäuse…

  3. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 4

    4 Instrumentalmusik beim Gottesdienste mitwirkte. Co vermißt man ferner die Musik bei dem Gottesdienste der Etandschasten und Gemeindevertretungen, אנשי משמר ואנשי 1] מעשר Chronik 24; Taanit Ab. 4, 2], deren Einrichtung auf David und Samuel…

  4. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 5

    .י . -י verbannten. ES geht also daraus unwiderlegbar hervor, daß unsere Frage bloS an die Archäologie und Geschichte gerichtet werden muß, damit sie uns das Räthsel ganz objectiv lösen möge — und daß wir bei der Beant- «ortung derselben vo…

  5. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 6

    darin waltende», von aller Hierarchie freien Geistes herrscht zwischen beiden sehr wenig Analogie. Der synagogale Gottesdienst suchte so viel als möglich, aber blos äußerlich «binsichtlich der Ordnung und der Zeit) dem Opserritus des Tempel…

  6. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 7

    daß diet Gesang die Hauptsache war , während die Instrumente nur die Würze der Stimme bildeten')." Im Talmud wird also bereits in gewissem Sinne diealte Streitfrage erörtert: ob die Vocal - obHr Instrunientalmusik mehr Vorzug habe — und es …

  7. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 8

    8 zum Ausdruck: ״ עקר שירה בפהdar Wesen der Musik ist der Vocalgesang*)." Aus allen geschichtlichen Daten geht nun hervor, daß beim CultuS des Tempels die Regel galt (דכ׳ע ׳{יקר בפה rrncr), daß der Vocalgesang und die Vocalchöre den Kern un…

  8. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 9

    '9 zum allgemeinen, öffentlichen Opfer- und Gottesdienste gehörte (שיר של קרבן), wurde am Sabbat wie die andern Opferhandlungen gestattet, hingegen aber jene, die nicht unmittelbar zu den festgesetzten Tages- und Festopfer (עמדה) gehörte (z…

  9. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 10

    10 öffentlichen Opferdienstes (קרבן צבור) ausmachte, weil da- - bei die Gesänge der Leviten zum Opferritus, (שיר של קרבן) gehörten; bei allen andern Fällen und Gelegenheiten, z. B. in Betreff des Flötenspielens und des PosaunenblasenS sSukk…

  10. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 11

    11 von Instrumenten (שיר של קרבן) nur da allein ihre An- Wendung finden, wo die ganze Gemeinde Israels (קהל עדת ישראל), wie dies bei den vorgeschriebenen Opfern der Fall ist, repräsentirt wird; hingegen aber fallen dieselben weg bei allen a…

  11. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 12

    Präsentation d«S ganzen Volkeangesehen wurde, gleichberechtigt an die Seite zu setzen. Wurde z. B. da- Flötenspiel am Freudenfest des Wasserschöpfens am Sabbat drßhalb untersagt, weil man selbst bei großen, gotteSdienstlichen Tempel-Feierli…

  12. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 13

    13 bot, allein anwenden*). — In der Jnstrnmentalmusik, der steten Begleiterin des allgemeinen, öffentlichen und priesterlichen OpferritnS und mit demselben innig verwachsen, erblickte man noch immer die Begriffe des stellvertretenden Opfers…

  13. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 14

    14 symbolisch darzustellen bemüht ist. Sie scheint darum auch als Norm angenommen zu haben, daß beim Gottesdienst die Instrumentalmusik vorherrschen muß, (עיקר שירה כבלי), weil eben das Meßopfer alles und das Gebet nur Nebensache ist. — Dem…

  14. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 15

    IS von bim KatholiciSmuS differiren. Auch der Islam, dem das Gebet Alles und das Höchste ist, hat die Musik beim Gottesdienste ausgeschlossen. Wir glauben nun, daß die Frage über die Einführung der Orgel in die Synagoge nach unserer Untersu…

  15. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 16

    16 weise hat man — so oberflächlich wurde die ganze De» batte gesührt — sogar die ästhetischen und musikalischen Gesichtspunkte und Anschauugen gänzlich außer Acht ge- 1 \ wird bald eines Betzern belehrt. Wir überlassen es der erfindungsrei…

  16. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 17

    laste», unb Jrie ganze Polanikwurd» t>0* dinftreikeMk' Parteien so leichthm, sä! Mit«»» -gertömmSu.!i^tz! doch O er zumeist a»s! de« VvM1e!d«r-Kuüsts w» W Synagoge von:;bet Kirche-1 diyerg1r1!> -!Mise geiMsge Kluft bestehs aber nicht allein…

  17. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 18

    18 1861 Nr. 25J, au£ dem wir nur einige. Stellen hervorheben wollen, ,Menu wir durch eine. Straße gehen"- sagt der rühmlichst bekannte Dichter, ״und Orgelklänge vernehmen, so steht vor unserer Phantasie der Messe lesende Priester, und wir e…

  18. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 19

    trachte» choltte. Ja rtdtt braucht nur einige Mal',. v. in. Pest, «ö dir Raumverhältniffe ein«׳ Instrumental- Veglretung, eh« tvü«schtn«üchtth gu Machen scheine», einem Gottesdienst, beigeckohnd»ilh«chen.r«n -irMebeqMtng zu' gelangntz dadi»…

  19. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 20

    M1«»tsp«chen»s die׳,ttnch W-dies« M^^MrsMg Hchzgcht und m ta*;8kttr<m«i brt א!?ז׳«&ז»^ו^ dir WäW,Wser«ß Mai ynt,»ichter wacht.: RüL- Mm MMkvM WTW$W Aoch Me Schwierigkeit «Äer WgMm׳- H<« HlchMkM1.de» > berühu^nOrieu-- ,gM-ör»'»),ת welchem vi…

  20. 1866-01-01 · 1866 · p. Seite 21

    dies« EursuL und überVidFrststen, die fldj Wrran «üer-stlteu jU׳׳<Aöff«1. ,'1׳׳־־-/ י"׳ ״׳■"*• Setzeüstand dttse-1 EnrsuS find," wie schvu sein'Ncanr besagt, Botlesüngen über die hebräische, chaldüistzy^stnb syrische Sprache;״also es ist ei…