Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 8)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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4 Instrumentalmusik beim Gottesdienste mitwirkte. Co vermißt man ferner die Musik bei dem Gottesdienste der Etandschasten und Gemeindevertretungen, אנשי משמר ואנשי 1] מעשר Chronik 24; Taanit Ab. 4, 2], deren Einrichtung auf David und Samuel zurückgeführt wird, und bis wohin sich sogar die ersten Spuren der Synagoge nach dem Berichte einer alten Boraitha (Taanit 27, b (אנשי משמר מחפללץ וכוי ואנשי מעשר מחכנסים בביח הכנסת verfolgen laste». Die Essäer, die täglich beim Sonnenaufgang das Morgengebet (יתור אור) verrichteten und heilige Lieder in ihren Proseuchen anstimmten st Jos. j. tf. II 8, 5 und Philo de vita contemplat] schlossen ebenfalls die Musik aus, obwohl sie sonst kein Mittel unversucht ließen, was zur Begeisterung und Erweckung der religiösen Gefühle beitragen konnte — und selbst die Th erapeuten machten bei ihren melodischen Gesängen und feierlichen Chören (Philo ibid.] von der Instrumentalmusik keinen Gebrauch. JosephuS und Philo, die Apokryphen und das sogenannte ״neue Testament" kennen die gotlesdienstlichen Einrichtungen der Synagoge, die Lektionen aus - der Thora und der Propheten genau und umständlich; aber nirgends finden wir eine Spur, daß in einem der zahlreichen Bcthäuser, die seit Jahrhunderten in Palästina und in den andern Ländern der Erde blüheten, Jnstru- - mentalmusik zur Anwendung gekommeir wäre. SS müssen— also den Begründern der Synagoge besondere und erhebliche Beweggründe vorgeschwebt haben, daß -sie ein so bedeutendes und wirksames Vehikel der Erbauung und Andacht, das ihnen doch durch den Lempelritu«, durch die Beispiele eines Saniuel und David, eines Salomo und Astaf so nahe gelegen war, ohne Ausnahme, sowohl an den Sabbate» und Festen, als an den Neumonden und Wochentageit «uS den Synagogen (כחי כנסיות)