Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 11)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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daß diet Gesang die Hauptsache war , während die Instrumente nur die Würze der Stimme bildeten')." Im Talmud wird also bereits in gewissem Sinne diealte Streitfrage erörtert: ob die Vocal - obHr Instrunientalmusik mehr Vorzug habe — und es wird die Meinungsverschiedenheit mit den Worten angeführt: ״ob beim Tempelgesang die Vocalchörc und die VocalMusik (עיקר שירה בפה) oder die Instrumentalmusik (1עיקר שירה בבל־) von größerer Wichtigkeit und Bedeutustg", d. h. ob der Gebrauch der Instrumente beim Levitengesangein1 mosaisches Gebot, oder eine spätere von Sanrn'fl uhV David herrührende Einrichtung sei. Es läßt sich nicht in Abrede stellen, daß im Tempel niemals eine selbstständige Jnstrnmentalntusik ausgeführt' wurde, und daß überhaupt der Mosaismus'sdie Thora) den Gebrauch der Instrumentalmusik beim Qpferritus1 nicht kennt, da das Trompetenblasen der Priester.' an den Fest- und Neumonden st B- M. IO, 10) zu dem eigentlichen von den Leviten ausgeführten Tempelgesang (שיר של קרבן) nicht gehörte — und nicht zu rechnen ist*). Höchst wahrscheinlich wurden bis zu den Zeiten deS'Samuel und David von den Leviten die Gesänge ohne Musikbegleitung ausgeführt. Vgl. Raschi, Sukka 50 b, ') Vgl- Jeruschalmi Sukka 5, I, wo Rabbi Jochanan der Meinung ist, daß das Flötenspiel beim בית הש1אבה den.Sabbat oeshalb nicht verdrängt, weil es zweiselhast ist, ob die Instrumentalmusik mosaisch geboten fri, (.(למה אינו דוחה, לפי שאינו מחמר אם הוא סראוריתא י) Nergl. Tossafoth Aboda Sara S. 47 a, .8. v. קרנא und Commentar Ibn Es1׳a zu 2. B. M. Kap. 12, V. 1, der die Musik unter David bloß als תקין, als zeitgemäß« Einrichtung, betrachtet. Vgl. noch Raschi u. Kimchi zu der von Ibn Ksra auegirten Stelle im 1 Ehr. S, 22. —