Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 13)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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'9 zum allgemeinen, öffentlichen Opfer- und Gottesdienste gehörte (שיר של קרבן), wurde am Sabbat wie die andern Opferhandlungen gestattet, hingegen aber jene, die nicht unmittelbar zu den festgesetzten Tages- und Festopfer (עמדה) gehörte (z. B. da» Flötenspiel am Frendenfeste des Wasserschöpfeus [שטחה ביתהשואבה] u. dgl.), wurde am Sabbat und an den Festen untersagt. S. Sulla I. c. wo es heißt: שיר של כיח השואבה שטחה יהירה ואינה רוחה אט .השבח אבל שיר של קר^ן עבורה היא ודוחה שבח י Ebenso heißt es bei Maimuni, Absch. ״Tempelgeräthe" (111 (כלי הטקרש K: ״Die Flöte, d. h. die Instrumcntalmusik, beim Opserdienste hebt die Sabbatfeier auf, denn dieses Flötenspiel gehört zum OpserrituS (Aboda), und die Aboda geht der Sabbatfeier voran; dagegen berichtet die Mischua Sulla 5, 1 als historische Thatsache, daß am Freudenfeste des Wass^rschöpfenS im Tempel, wo die größten Feierlichkeiten stattfanden [ibid 5, 4|, die Flöten, worunter die sämmtlichen Musikinstruuiente verstanden werden, am Sabbat und an den Festen nicht gespielt werden dursten. ״Die Flöte", heißt eS daselbst, ״verdrängt weder Sabbat noch Festtag", החליל אינו רוחה את השבת ואת היו׳־ט. Ueberhaupt wurden im Allgemeinen die feierlichen Lieder und Gesänge mit Instrumentalbegleitung bloS bei den gemeindlichen, öffentlichen Opfern angestimmt, und es wurde dies als rituelle Regel sestgehalten (אץ אוטרים שדה אלא עולות הצבור וזבחי שלמיהם האטורין בתורה אבל עולות נרבה וכן נסכין הבאץ בפני עצמן אין אומרין עליהם שירה — רטבים, מוסחים ו', ח׳; כלי הטקדש ג׳ ג). Aus allen diesen Beispielen, die der Kundige bei genauer Vergleichung der ,allegirtcn Citate leicht vermehren kmrn, geht daher deutlich hervor, daß am Sabbat di« Instrumentalmusik bloß dort angewendet wurde, wo sie einen unmittelbaren Bestandtheil des allgemeinen,