Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Fünfter Jahrgang (1865/66)
- Issue
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 14)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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10 öffentlichen Opferdienstes (קרבן צבור) ausmachte, weil da- - bei die Gesänge der Leviten zum Opferritus, (שיר של קרבן) gehörten; bei allen andern Fällen und Gelegenheiten, z. B. in Betreff des Flötenspielens und des PosaunenblasenS sSukka 54, a), bei feierlichen Anläffen u. dgl. wurde die Musik am Sabbat und an den Festen auch im Tempel nicht gestattet4). Die Synagoge ist nun bei ihrem Entstehen zu dem alten mosaischen Standpunkte zurückgekehrt, der ursprünglich bei den Gesängen der Leviteuchöre eine Instrumentalbegleitung nicht kannte —!denn 4. B. M. 10, 8—10 ist bloß von den Priestern die Nedef und hat im Principe den inosaischen Grundsatz, daß beim Gottesdienste der Vocalgesang und Vocalchor als der wahre Ausdruck des Herzens allein Berechtigung habe (ראוריחא עיקר שירה בפה) ausschließlich angenommen, und die Musik wohl bedächtig bei ihrem Cultns, der seinem Wesen nach von dem Opferritus des Tempels völlig verschieden ist, ausgeschlossen, weil sie die Instrumentalmusik als die unzertrennbare Begleiterin 8t» priest erlichen Opferdienstes betrachtete. Wir haben bereits bemerkt, daß die Gesänge der Leviteuchöre mit Musikbegleitung bloß bei den gemeindlichen, öffentlichen Opfern (חמידץ ומוספין) stattfanden; nicht aber bei den Privatovfern, obschon auch hier Gebete verrichtet wurden — und daß also der Grundsatz: אין אומרים שירה אלא ע?1 עולוה• הצבור eigentlich so viel sagen will, daß die feierlichen Tempelgesänge mit Begleitung 4) ES ist hier nicht der Ort auf pilpulistische Erörterungen cinzugchen׳, daher verweise:: wir aus Tosiophot Sukka 5t a, 8. v. ורבנן und Rltba (ריט״בא) zur Stelle, der da sagt: שבוה שהוא מצוי ובו' אף במקדש גזרו בו•