Mannheim
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  1. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 111

    dem ich ebenfalls teilhabe. So ist's. Ich habe das Setzerhandwerk erlernt, aber Arbeit habe ich nicht und meine Lage ist hoffnungslos und ohne Ausweg. Schreib. An denselben. London, 23. 12. 1905. — — — Vor einigen Tagen sandte ich Dir das e…

  2. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 112

    An denselben. London, 10. Februar 1906. —--Selbstverständlich, wenn ich Kapitalien hätte, wäre es möglich, den Versuch zu machen, eine Erlaubnis zu bekommen. Da ich jedoch keinen Pfennig habe und da obendrein sich mein Lohn in der Druckerei…

  3. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 113

    Ist es wahr, daß der „Haschiloach"6) neu zu erscheinen beginnt? Gebe es Gott! An Bichowsky, Kamsky und A. N. Gnessin. London, 23. Februar 1906. Hedad! Soeben kam ein Brief von Israel Landau, dem Hauptzensor in Petersburg, in dem es heißt: „…

  4. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 114

    schauer Zensor zurück. Hörst Du? Man kann sich auf niemand verlassen, [ch habe mir die Haare ausgerauft. Was soll man tun? Drum höre; ich bin meines Lebens überdrüssig. Wenn es nicht möglich sein wird, Sendungen direkt in eine Stadt zu mach…

  5. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 115

    An S. Bichowsky. London, den 12. Mai 1906. Ich schrieb gestern und heute an „Esra"9), daß sie die Hauptagentur des „Hameorer" in Rußland übernehme.---Bezüglich der Abonnenten, die warten, schreib einen „Brief an die Redaktion" des „Hasman" …

  6. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 116

    allen Ghettos, wohin Juden verschlagen sind. — — — Schließlich sind Hebräischleser — wenn es sie überhaupt noch gibt, auch Jargon-Leser, während wir von den Jargonlesern keine für uns bekommen. Das trübt natürlich nicht unsere innere Erkenn…

  7. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 117

    An denselben. London, 21. Juni 1906. —--Der „Hameorer", so scheint mir, wird weiter existieren, ob er sich entwickeln wird — hängt nun von Euch ab und nicht von: „Sieh zu, Josef-Chajim", denn Josef-Chajim sieht zu und sieht zu und seine Aug…

  8. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 118

    auch Du hin. —--Wegen Warschau kann ich nichts sagen. Sicherlich wäre es gut, wenn Du dort wohnen würdest. Stybl schrieb mir vor einigen Wochen, daß er bereit sei, für Dich alles, was in seiner Kraft steht, zu tun. Ich erhielt heute einen B…

  9. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 119

    „Hameorer" kann scheinbar von Rußland nichts erwarten. Heft 9 kommt in diesen Tagen heraus und ich werde sehen: wenn ich noch mehr herausbringen kann, bringe ich's heraus. — London, 4. Oktober 1906. ---Das Gerücht, daß ich nach Erez Jisrael…

  10. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 120

    4. Gibt es in Eurem Lager wenigstens ein „Minjan" von Menschen Deines Schlags? 5. Schämen sich die palästinensischen Jüdinnen nicht eines jüdischen Namens? 6. Sprecht Ihr unter Euch nur Hebräisch und in welcher Aussprache? Diese Fragen lege…

  11. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 121

    halt und um die Erhaltung ihrer Art kämpfen." (S. 121). Dieser Prozeß, der bedingt ist, „durch die Arbeitsweise der Menschen, durch die Arbeitsmittel, deren sie sich bedienen, durch die Produktivkräfte, die sie beherrschen, wirkt als gemein…

  12. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 122

    am kulturellen Schaffen der Nation ist für die einzelnen Klassen der Nation nicht zu allen Zeiten gleich groß; je stärker die Teilnahme ist, desto stärker tritt der Nationalcharakter der Angehörigen hervor, desto ausgeprägter ist der gemein…

  13. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 123

    tariat ein.*) Das Bürgertum will in seiner Politik die nationalen Werte schützen. Alle um ihren Besitz fürchtenden Klassen schätzen das Nationale als Ausdruck des Historisch-Gewordenen. Dagegen sind „alle aufstrebenden Klassen, die die Mach…

  14. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 124

    sondern auch die ökonomisch herrschende ist. Die national unterdrückte Gruppe ist auch die ökonomisch beherrschte; gewöhnlich sind solche national unterdrückten Nationen sogenannte „geschichtslose" Nationen, nämlich solche, denen bei ihrem …

  15. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 125

    Seitdem das jüdische Bürgertum in Deutschland mit der allgemeinen Entwicklung zugleich in den Zustand einer gewissen Sicherheit und inneren Erstarrung zurückgefallen ist, traten alle jene Schwierigkeiten der zionistischen Propaganda auf, di…

  16. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 126

    einer unbedingten chaluzischen Erziehung nicht in Kollision mit der Wirklichkeit. Wer dieses Erziehungsziel nicht erreichte, konnte mit einem hohen Grad der Berechtigung als ein Außenseiter abgetan werden. Seitdem jedoch infolge der Schwier…

  17. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 127

    Einfluß des Führerkreises unterliegt, wirklich entscheidend beeinflußt und mit ihr in Kontakt bleibt. Es ist ja die Ueberzeugung des sozialistischen Zionismus, daß er im Grunde der inneren Struktur einer bedeutenden Schicht auch des westeur…

  18. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 128

    sie auch für einen gewissen Menschenkreis berechtigt sein mag — von anderen Methoden ergänzt und zum Teil verdrängt werden müssen. Auf diesem Gebiete ist ernsthafteste Arbeit all derjenigen notwendig, die von der Linken her in verantwortlic…

  19. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 129

    wortlich zu handeln, iis ist klar, daß etwa ein Gebiet wie die Gemeindearbeit in all ihren Verzweigungen für uns als sozialistische Zionisten von großer Bedeutung ist und eine eigene Stellungnahme verlangt. Daß die Frage der Jugend-, Chaluz…

  20. 1928-05-01 · Heft 4 (Mai 1928) · p. Seite 130

    …echaluz, der gerade bei der Stellung von R. W. und seiner Freunde sehr aufschlußreich ist. In diesem Artikel verteidigt Robert Weltsch u. a. den Konsolidierungsgedanken als Schaffung einer Basis für eine neue Alijah. Er betont die wirtschaftlichen Gesich…