Der junge Jude
- Journal
- Der junge Jude
- Volume
- 1 (1927-1928)
- Issue
- Heft 4 (Mai 1928)
- Date
- 1928-05-01
- Page
- Seite 111 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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dem ich ebenfalls teilhabe. So ist's. Ich habe das Setzerhandwerk erlernt, aber Arbeit habe ich nicht und meine Lage ist hoffnungslos und ohne Ausweg. Schreib. An denselben. London, 23. 12. 1905. — — — Vor einigen Tagen sandte ich Dir das erste Heft des „Hameorer". Hast Du es erhalten? Kannst Du uns bei der Gewinnung von Abonnenten behilflich sein?---Auch an Gnessin sandte ich es und auch einen Brief schreibe ich ihm heute. Was ist mit ihm? Sein „Haziddah" las ich zweimal. Beim zweiten Male erkannte ich, daß er etwas Großes geschrieben hat. Leider habe ich keine Begabung für kritische Darlegungen, außerdem machen uns unsere Sorgen für jüdische Kunst unfähig.--- An denselben. London, 10. Januar 1906. ---Was „Massadah"2) anlangt, so seid doch keine Dorfbewohner, die sich über die „Redaktion der Hazefirah" phantastische Vorstellungen machen .... Dieses „Massadah" ist nichts als Mister Brenner, Herr Radler3) und noch zwei oder anderthalb Menschen (die anderen anderthalb sind nicht etwa, gottbehüte, Schriftsteller, sondern Melamdim . . .). An denselben. London, 20. Januar 1906. ----Gestern, erst gestern erhielt ich die erste Liste4) und die 9 Rubel--- Das zweite Heft erscheint in einer Woche. Einen Agenten in Rußland außer Dir haben wir bis jetzt nicht. An denselben. London, 3. Februar 1906. ---Schick Schneur Heft 1 und 2. Ich bin sehr betrübt über die Verstümmelung, die in seinem Gedichte unterlaufen ist. Ich habe ihn nach Kräften zu besänftigen gesucht. Wird er verzeihen? Er ist mir sehr teuer. Eine gute Nachricht! Ich erhielt heute etwas von Schofmann — Nachdem ich den Brief geschrieben habe und ihn abzusenden dachte, erhielt ich alles, was ich Dir damals geschickt hatte, aus Zensurgründen zurück, Weh mir, was soll ich tun? -) Eine literarische Gesellschaft, deren Name unter den Herausgebern des „Hameorer" erwähnt war. 3) J, Feldniann-Radler, in der Literatur als R. Benjamin bekannt. 4) der Abonnenten des „Hameorer". III