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  1. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 71

    Nr. 9-10 Z I 0 N Seite 71 Weiter müssen wir wissen, daß die Geisteühaltung des größten Teiles der Menschen, die nach Erez Israel kommen, weitgehend durch die Geisteshaltung des 19. Jahrhunderts bestimmt wird. Diese Geisteshaltung bedeutet a…

  2. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 72

    Seite 72 ZI ON Nr 9*10 es sich um die rein wirtschaftlichen Dinge, um die praktischen Erfahrungen des Zusammenlebens von Menschen unter den Verhältnissen der Kwuzah handelt. Zum Teil aber hindern uns diese Vorbilder geradezu, zu dem notwend…

  3. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 73

    Nr 940 ZION Seite 73 Für beide Teile aber muß die Klärung de» geistigen. Grundlagen der Bewegung als vielleicht entscheidende Aufgabe erkannt werden. ' * * * In der sich anschließenden Diskussion wurden dann drei Problemkreise berührt, die …

  4. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 74

    Seite 74 Z 10 N Nr. MO Da sich keine Regierimg und kein Gremium um die sozialen Rechte des Arbeiters kümmert, ist es Aufgabe des Arbeiters, selbst für diese Dinge zu kämpfen. Dieses kann er nicht als Einzelner Die Geschichte des jüdische Ar…

  5. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 75

    Nr. 9*10 ZI 0 N Seit» 75 Gegen Entlassung und Arbeitslosigkeit ist der Arbeiter bisher noch ungeschützt. — Der Arbeiter ist daher darangegangen, eine Kasse zu schaffen, die ihm während seiner Arbeitslosigkeit Unterstützung gewährt. Um zu ve…

  6. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 76

    Seite 76 ZION Nr. 9*10 Einzelne auf Außenarbeit verzichten. Hat er z. B. nur zweiStunden für sich zu arbeiten, so muß er oft auf den ganzen Arbeitstag verzichten. Ferner ist in der Kwuzah ein guter Facharbeitei fähig, andere Chawerim anzule…

  7. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 77

    …inakunde von Erich Rosenblüth, 1932, ferner Ssefer haarez.) Wir müssen uns davor hüten, unsere Jüngeren mit Pinsker und Achad Haam odei gar mit einzelnen Fragen und Gruppierungen der Arbeiterbewegung anzufüllen. Statt dessen müssen die Gestalten und …

  8. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 78

    Seite 78 Z 10 N Nr. 9*10 allen eine Verbindung geschaffen werden. Die Aelternschaft des Jugendbundes wird mehr als bisher der verantwortliche Träger der Arbeit des Brith Chaluzim Dathiim sein. Eine große Gefahr besteht bei dem Brith Chaluzi…

  9. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 79

    …auptaufgaben der Histadruth. Ihr kulturelles Ziel entspricht nicht unseren Zielen, die festverankert sind in der Thora. Mosche Unna hat hier ausgeführt, welches die Anschauungen der allgemeinen Arbeiterschaft und ihre Begründungen sind. Wir können nic…

  10. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 80

    Seite 80 ZION Nr. 9*10 schiedenheiten handelt. In beiden Kreisen wird das Prinzip der Thora-Waawoda-Arbeit grundsätzlich anerkannt. Mir scheint es vielmehr, daß die in der Praxis nun einmal vorhandenen Unterschiede nicht so sehr Folgen vers…

  11. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 81

    Nr. 9*10 ZION Seite 81 Schlomoh Goldman Die Gegensätzlichkeit zwischen dem Erez- Israel-Kreis des Esra und dem Zeire-Misrachi wird häufig überspitzt und aus dieser Ueberspitzung Schlüsse für die Weiterarbeit gezogen. Die Kritik an der jüdis…

  12. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 82

    Seite 82 *— Z I ON Nr. 9*10 schließlich aus denjenigen Menschen zusammensetzt, die durch die Erziehung des Brith-Hanoar gegangen sind. Die älteren Zeire-Misrachisten sind entweder größtenteils nach Erez Israel gegangen und leben dort in den…

  13. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 83

    …um Hachscharahmöglichkeiten zu prüfen. Der Konnex mit den Gruppen und die organisatorischen Arbeiten. Als nun im August Mosche Unna nach Berlin kam und in der Hanhalah mitarbeitete, trat keine Entlastung der Hanhalah ein. Der Unterschied war aber der:…

  14. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 84

    Seite 84 ZION Nr. 9=10 slavien. Nach einer anfänglichen Zusage von seiten der Agudah zerschlug sich die Sache schließlich doch. Die Schwierigkeiten in unserer Arbeit. Es soll noch gesagt werden, wie wir unsere tlachscharaharbeit aufbauen un…

  15. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 85

    … die Arbeit maßgebend sind, in einer Weise, wie sie dann im Schlußwort zusammengefaßt wurden. Unsere zukünftige Arbeit. Mosche Unna. Der Aufbau unserer Arbeit. Wir haben bisher über die Voraussetzungen unserer Arbeit gesprochen. Daraus müssen sich nun…

  16. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 86

    Seite 86 Z I O N Nr 9-10 Arbeit gestellt haben, nicht gewachsen sein werden. Wir proklamieren daher zur Weiterführung der Arbeit die Durchführung eines Führerseminars. In diesem Führerseminar sollen die Chawerim zusammengefaßt werden, die m…

  17. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 87

    Nr. 9-10 ZION Seite 87 Die Hachscharah Ruchanith. Die Hachscharah Ruchanith muß natürlich ebenso stark im Vordergrund unserer Interesse stehen. Wir haben in der letzten Zeit schon angefangen, die Hachscharah Tarbuthit in eine klare Richtung…

  18. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 88

    Seite 88 Z I O N Nr. 9-10 in der Weise, daß wir hier und da in der Rundschau Berichte gebracht haben und haben damit, wie wir von der Redaktion der Rundschau hörten, einen gewissen Erfolg erzielt. Ferner erscheint ein Bericht, den wir als E…

  19. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 89

    …Chaweroth. Wir werden versuchen, in Berlin die Möglichkeit zu schaffen, ein Mädchenseminar zu eröffnen. Führer-Seminar (Mosche Ünna). Das Führerseminar soll so durchgeführt werden, daß während eines halben Tages körperlich und in der anderen Hälfte ge…

  20. 1933-11-01 · 9-10 (11.1933) · p. Seite 90

    Seite 90 [Z I O N Nr. 9-10 keit gibt, ihre Hachscharah ruchanith durchzuführen. Die Prinzipien der Aliiah sind in der Weise zu kennzeichnen, daß unsere Arbeit in Erez Israel der entscheidende Gesichtspunkt bei der Beurteilung für Zertifikat…