Mannheim
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  1. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 1

    (Mai 18Z3 ) —— RK. Gedanken über Jugendunterricht und Lehrmethode, mit besonderer Bezugnahme auf israelit. Religionsschulen, von Dr. M. Dreifuß, Landesrabbiner in Meiningen. Das Gebiet des Jugend - Unterrichts und die auf diesem Gebiete sic…

  2. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 2

    102 Gedanken über Jugendunterricht sondere Lust zu mechanischem Lecken erwachen lassen. Wir halten aber das im richtigen Maaße gehandhabte Auswendiglernen, ganz vorzüglich bei der Religionslehre, als ein wesentliches Element im Jugendunterr…

  3. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 3

    und Lehrmethode. W3 kettntnißquellen,. die für das menschliche Wissen überhaupt fließen, spiegeln sich, wie schon erwähnt) die beiden erwähnten Prinzipien. Jene?, die für das praktische wie religiöse Leben so wichtigen Prinzipien der Conser…

  4. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 4

    104 Gedanken über Zugendunterricht allen Dingen, die das geistige Leben berühren, eine Autorität sein. Das Kind muß fühlen, daß es sich nur an der Hand des Lehrers auf dem Gebiete des Wissens sicher zu bewegen vermöge. Wir denken hierbei ni…

  5. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 5

    und Lehrmethode. fließt, so gelangt auch die dritte Wissensquelle in das Bewußtsein des Kindes; der Jugendunterricht kräftigt und stärkt sowohl das conservative als progressive Element im Menschen; er leistet das, was namentlich in unsern T…

  6. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 6

    Das Pesachfest in Gilgal. das Bundeszeichen der Beschneidung unterbleiben; denn die Verpflichtung für die religiösen Gebräuche hört da auf, wo Lebensgefahr droht. — Erst nachdem die Israeliten die unwirthliche Wüste verlassen und in ein bew…

  7. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 7

    Das Pesachfest in Gilgal. die von Mizrajim her noch auf euch lastete." Das alte, verkehrte Geschlecht, das einst aus Egypten gezogen, war nämlich ausgestorben, und ein neues, n'NNIiLNj?^?, ein heiliger Stamm, von Gott gesegnet und erzogen, …

  8. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 8

    t08 Das Pesachfest in Gllgal. I. Worin besteht die alte Schmach?— In Fehlern, die begangen werden gegen uns, entspringend aus Vorurtheilen gegen unsre Gesinnung und gegen unsern Charakter. ' 1) Die Gesinnung des einzelnen Menschen, sein hoc…

  9. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 9

    Das Pesachfest in Gilgal. t09 wird die besondere ausschließende Gesinnung gefolgert. — Während wir uns mit Recht nach allen geschichtlichen Urkunden zu. den ältesten Bewohnern der verschiedenen europäischen Länder rechnen dürfen, werden wir…

  10. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 10

    Das Pesachfest in Gilgal. stürzt. Ja, fortan kriechen nur sollen sie oder mindestens, wie ihr Stammvater Jacob, durch das Leben hinken; einen freien selbstständigen Gang werden wir ihnen nie und nimmer einräumen! —So, Geliebte , lautet die …

  11. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 11

    Das Pesachfest in Gllgal. der Menschheit, von den Gewändern der Juden abgenommen, die Möglichkeit anderer Erwerbsquellen eingeräumt — und siehe da! schon wird in so vielen Beziehungen in Kunst, Wissenschast, Gewerb- und Fabrikwesen zum Heil…

  12. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 12

    Das Pesachfest in Gilgal. jenes „Gilgal" erreichen, wo die Schmach abgewälzt iff, welche das Vorurtheil gegen uns erzeugt und erneuert. — 3) Dies führt mich nun zu einem neuen Punkte, daß wir nämlich auch jene Schmach erkennen müssen, welch…

  13. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 13

    Das Pesachfest ist Gllgal. «3 und werden gefühllos gegen alle Schläge des Hasses und der Verfolgung. Ich aber sage, deßhalb sind wir noch im Lolutk, weil es so Vielen noch immer an Selbstbewußtsein, an dem höhern Gefühle für Achtung und Ehr…

  14. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 14

    DMOestchMiH-HitzM NM , daß Hoch immer Schmach aus uns tastet, daß wir das «Gilgql" noch zu suchen haben, um endlich die Zeit unsrer erneuerten Erlösung U^BN W?. in Wahrheit genießen und feiern zu können. II. Wie finden wir aber dieses Gilga…

  15. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 15

    Das Pesachftst W Gitzal. Aug gekommen fein, bevor er ftine eigene Religio^ also ver- SchWch behandeln könnte? Oder wenn ein nichtisraelitkscher Mitbürger in unser Gotteshaus tritt, — in unser Gvttes- Haus , Ä-OVN ^^j?'» N^ÄN N^H das so erhe…

  16. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 16

    tt6 Das Pesachfest in Gilgal. 2) auch in unserm bürgerlichen Berufe müssen wir durch eine tadel * und makellose Redlichkeit und Rechtlichkeit Achtung uns erwerben, Achtung uns erzwingen. — Wir wissen, Geliebte, daß in neuester Zeit auch neu…

  17. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 17

    Das Pesachfest in Gilgal. tl? dacht schweigen, jedes Borurcheil verstummen muß, wo alle Schmach von uns abgewälzt ist. Dazu gehört aber auch, daß wir dieses gemeinschaftlich thun, um dadurch auch jene Schmach abzuwälzen, welche 3) die Gebre…

  18. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 18

    118 Das Pesachfest in Gilgal. sten unter Allen beurtheilt. Lasset daher uns gegenseitig die Hände reichen, damit Einer den Andern stütze und fördere in dem heiligen, gemeinsamen Bestreben, jene alte Schmach wegzuwälzen, die durch Vorurtheil…

  19. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 19

    Die Wimpel, Vorwort. Jeder denkende isr. Familienvater und Erzieher hat sicherlich schon den Wunsch gehegt, seinem Zögling ein kindlich und leichtfaßlich geschriebenes, gemüthanregendes, auf heimischem Boden und in der jüdischen Kinder- und…

  20. 1853-05-01 · Heft 5 (Mai 1853) · page 20

    Die Wimpel. Erstes Kapitel. Zur westlichen Seite unsres deutschen Baterlands liegt ein schönes großes Reich, Frankreich genannt. In diesem Lande, besonders in dessen Hauptstadt Paris, ging es zu Ende des vorigen Jahrhunderts gar unruhig und…