Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 3 (1853)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1853)
- Date
- 1853-05-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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118 Das Pesachfest in Gilgal. sten unter Allen beurtheilt. Lasset daher uns gegenseitig die Hände reichen, damit Einer den Andern stütze und fördere in dem heiligen, gemeinsamen Bestreben, jene alte Schmach wegzuwälzen, die durch Vorurtheile draußen und Gebrechen im Innern noch immer schwer auf uns lastet, damit auch wir jenes „Gilgal" finden, wo wir die Zeit unsrer Erlösung wahrhast begrüßen, wo wir genießen können ^"itt,"! von den Früchten, von dem Ertrage und den Wohlthaten des Landes, das wir mit Liebe unser Vaterland nennen, und von dem wir sehnlichst wünschen, daß es uns mit derselben Liebe als seine Kinder nennen und behandeln möchte. Lasset uns zuversichtlich und muthig diesem Ziele entgegen schreiten, und wie einst den Israeliten in Josua's Tagen, so wird der Herr auch uns seinen Engel senden, der uns einführe in das gelobte Land, in das Land unsrer Verheißung, in das Land unsrer Freiheit, in das Land unsrer Erlösung; LM^ O^O^^ONxON, und Gott, der Herr, wird die Thräne abwischen von jedem Antlitze, IQ!? k^vinl ^nn Ä und die Schmach seines Volkes wird er hinwegschaffen von der ganzen Erde, lin N denn also hat der Ewige es verheißen. Amen. 18. Die Wimpel, oder: Gib deinen Kindern nicht zu viel nach! Eine Erzählung von Simon Krämer. (Verf. mehrerer Vorschriften für Israeliten.) Vorwort. Nachstehende Blätter bilden einen Versuch zur Abhilfe eines vielfach angeregten Bedürfnisses, der Abfassung von Erzählungen für isr. Kinder, und ist es daher gewiß gerechfertigt, wenn sich der Verfasser des Näheren hier ausspricht.