-
16 Israel» niedergelegt haben und in der allein sich der jüdische Geist unabhängig und selbständig gibt. Aber viel wichtiger noch als der hebräische Unterricht wäre ein solcher in der Geschichte der jüdischen Nation und ihrer Literatur. Zwa…
-
…tete einmal in Gegenwart des heiligen Rabbi Levi-Jizchok von Berditschew über unsere allen Weisen and sagte, da& selbst Rabbi Akiba den. Aufrührer Bar-Kochba für den Messias gehalten und ihm seine Kleider nachgetragen habe. Der Rabbi erzählte darauf d…
-
18 wurde beschlossen, die Juden in die Finsternis des Golus zu werfen; da ober das Herz des Volkes zu schwach war, um alle die Marter und Verfolgungen auszuhalten, wurde gleichzeitig verordnet, das Volk einzuschläfern und von Zeit zu Zeit d…
-
…ichter über jüdische Religion und Wissenschaft 1. Neujahr und Versöhnungstag: Ein religionsgeschichtlicher Festgruß Von Hermann Cohen Um diese Zeit ist es Sitte in Israel, daß man einander Glück wünscht zum religiösen Neujahr. Auch diese neue Zeitschrif…
-
20 Atmosphäre und einen neuen Horizont auoh für die alten Sühnefeste herbei. Die „Männer der großen Synagoge44, die das Mussafgebet des Roschhaschana verfaßt haben, sie haben mit ihrer Charakteristik dieses Festes in diesem Gebet eine hervo…
-
21 Diese Anerkennung der sittlichen Weltordnung ist der Grundpfeiler der Versöhnung des Menschen und der Menschen mit Gott. Sie schließt sich daher unmittelbar an das Bekenntnis zu dem Einzigen Gotte (die Aboda) an: „denn Dein ist das Reich…
-
Noch eine andere Lehre aber erweckt das Schicksal unserer Zeit. Die Völker sind keineswegs nur die Abstraktionen einer Rasse, sondern sie sind wahrhaft lebendig in den Individuen, und zwar nicht allein in denen, die sie in Bewegung setzen, …
-
23 wesen, deren Fortbestand ihre eigene Entrechtung und Entwürdigung bedeutet. Ich sprach einmal in der Eisenbahn zwischen Bukarest und Czernowitz stundenlang mit einem Hauptführer der rumänischen Antisemiten. Er erklärte es für unmöglich, …
-
24 glorreichen Anfang sieh ansehließen wird — und dann werden mit den enterbten Landarbeitern Rumäniens und Rußlands auch die Juden dieser Länder frei aufatmen dürfen. 0000311000110 Umschau 100000000 Deutschland und Österreich. Aus dem Qeme…
-
…schriften erscheinen. Außerdem erscheinen noch dreisprachig (deutsch, polnisch und jiddisch) die „Grodnoer Zeitung1* in Grodno und die „Bialystoker Zeitungin Bialystok. Im österreichischen Okkupationsgebiet sind die jiddischen Zeitungen verboten.…
-
26 deutung des Kongresses werden wir in einem besonderen Aufsatz würdigen. Rußland. Russisches „Entgegenkommen". (Autono mleentwurf für Polen.) Sowohl die polnische Presse des Kongreßlandes wie die Galiziens, nicht zuletzt das in deutscher …
-
27 Wege uns das Heil kommen. Freilich — Friedrich Naumann ist nicht der erste beste; „Mitteleuropa"*) ist eine außerordentliche Leistung. Es ist, als öffnete der Geist der Zeit hier selbst den Mund. Da durften wir mit Recht gespannt sein: W…
-
… von Eisik Mejor Dick, dem Xestor der jiddischen Volksliteratur. Auch „Die Geschichte von Wilnar Baihabessel" des Jacob Dinesohn, die den Herzenskonflikt eines jüdischen Künstlers schlicht und rührend darstellt, bietet uns einen neuen Einblick in d…
-
…litik, Wirtschaft und Literatur in Ost und West Erscheint zweimal Im Monat unter Mitwirkung von Geh. Reg.-Rai Prof. Dr. Hermann Cohen / Alexander Eliasberg Dr. Adolf Friedemann / Geh. Justizrat Dr. Eugen Fuchs Dr. Franz Oppenheimer itmiiiimimmimmiiimtim…
-
…al verbindet die Juden und Deutschen des Ostens. Beide drangen, ausgerüstet mit eigener, selbständiger Kultur, x) Siehe Alfons Paquet, In der Schweiz. Drei Gespräche über den Krieg. „Frkf. Ztg.4' vom 23. Juli 1916. 2) Siehe Earl of Cromer, Modern Egypt,…
-
31 in das kulturlose slavische Land, die einen als Handels-, die andern als Ackerbaukolonisten. Wer von beiden voranging, steht nicht fest. Wahrscheinlich folgte der deutsche Bauer den Wegen, die der jüdische Händler erkundet hatte. Auf sla…
-
32 was ihn geistig von der übrigen deutschen Bevölkerung noch trennen konnte. Was also sollte ihn veranlassen, eine Eigenart zu pflegen, die ihm nicht mehr berechtigt schien und die er vielleicht garnioht mehr besaß? Die richtige Antwort au…
-
33 .alter ein Sprachwechsel vollzog. Man kann aber deshalb nicht sagen, -daß die Juden durch Annahme der deutschen Sprache ihre eigene gänzlich verloren hätten. Diese blieb bestehen, wenn auch mit abgeschwächter Lebendigkeit. Vor allem beha…
-
34 so viele geistige Güter geschenkt hat, von allen Völkern wohl am wenigsten Ursache. Wie es seine nationale Eigenart pflegen und fördern will, ist seine eigene Sache. Noch gehen darüber die Ansichten im Judentum selbst weit auseinander. W…
-
35 wirken. Weit eher kommen die Kräfte, die jetzt dort herangebildet werden, als Lehrkräfte für die Lehrerbildungsanstalten (Seminare) in Betracht. Der Eifer für die nationale Sache wird freilich vielfach die pädagogische Erfahrung ersetzen…