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gesichter gewesen. Das Gesicht von Völkergemeinschaften ist nichts, wenn es nicht Einzelgesicht ist. 3. Das fehlende Wort Also in einer Geschichte, die wie ein Traum beginnt und erst am Schluß den Glauben an die Wirklichkeit bekennt, fuhren…
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und tun müssen und wofür es kein Wort gibt, nicht Götzenanbetung wird - solches Ausweichen ist bei der Begegnung mit dem Antlitz des Meeres möglich, weil das Meer mit seinen unendlichen Weiten und zugleich mit seinen Reichtümern an Tiefe, B…
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Du ließest sie ruhen zu deinen Füßen wie Maria in Bethanien und sprachst zu allem anderen Land: Du machst dir viel zu schaffen, Martha, nur eines ist notwendig! Wir Menschen sind wie Wanderburschen, die nur jene Orte segnen, an denen sie Na…
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glaube, Gott könne nur das Fette lieben. Es ist in Gott ein Gleichmaß und ein Gleichgewicht weit über unseren Verstand. Gott mußte, wie er gut und über all unsere Begriffe gut sein muß, die Wüste erschaffen, um fruchtbares Land schaffen zu …
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und Fruchtland. Es muß entweder eine Zeit oder ein Raum des Lebens entbehren, damit eine andere Zeit oder ein anderer Raum das Leben in Fülle habe. Von unserem Winter, der eine große Ähnlichkeit hat mit den Wüsten, wissen wir schon einigerm…
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Und Isaac, der Syrer, sprach — und es war wieder wie ein Gesang. Wer aus der Wüste kommt oder in ihrer Nähe lebt, der redet nicht immer, wie andere Menschen reden; der singt! Sogar die Predigten der syrischen Kirchenväter sind als „Gedichte…
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auftun, hell und voll Weisheit; daß es nämlich gut ist, in der Wüste zu wohnen und nicht in menschlicher Umfriedung. Die Wüste erprobt die Geschickten, und die Einöde prüft die Lässigen/4 „Selig seid ihr Bewohner der Wüste, die ihr zwischen…
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6. Die Arbeit Wir hatten im Sommer einen sehr unterhaltsamen Besuch, zwei echte Kinder Berlins, und zwar des sogenannten alten Berlins, der Stadt der Lebenstüchtigkeit und der entzückenden Freude über ein sprühendes Wort, die von jedem Wort…
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in eurem Lande sagen? Siehe doch diese unübersehbaren Scharen! Eurem Lande ist eine Stunde gekommen, die ihr noch nicht kennt!"* Und nach einer Weile sprach er wie betend: „Auch dies wird eine Stunde des Segens sein!44 Nein, das wollte ich …
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ich es doch sehr mit der Angst zu tun, und es dauert dann gewöhnlich bis nachts um zwei oder drei Uhr, bis ich endlich aufgehoben bin in der wunderbaren Hand und Ruhe finde in dem Wissen, daß mir nichts mangeln wird. Gewiß, wir vertrauen au…
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Gott gegenüber nicht der Sohn vor seinem Vater, sondern der Sklave vor seinem Herrn sei, ohne alles Recht, ohne jedes Eigentum, ohne irgendeinen Willen. Sage mir ehrlich: Bist du einem einzigen begegnet, der so aussah?** Ich mußte ihm zuges…
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sprich weiter!" Die Männer des Orients, die männlich stolzen Kinder der Wüste aber sah ich mit jener Vergnüglichkeit lächeln, die ein alter, erfahrener Bauer an sich hat, wenn ein Gymnasiastlein ihm eine Lehre zu geben versucht. Das also wi…
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Munde reden und daß sie, wenn sie einmal nach eigenem Munde reden, von dem anderen Munde tot gesprochen werden. Das würde die Wüste nicht leiden. IL Der Meister Es wäre ja zu erörtern, ob die Bewohner der Wüste das Christentum und seine Sch…
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mehr Tugenden haben als der Sohn und ist doch nicht Sohn, sondern Knecht; und der Sohn ist Sohn, auch wenn er wie ein Knecht dient und sich den Namen eines Knechtes gibt oder auch wenn er sich von den Trebern der Säue nährt. Dem getreuen So…
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einmal von der Seite Gottes her denken lernte. Aber der alte Geist dieser Wissenschaften hat sich derartig fest auf die andere Seite postiert, daß er vor lauter Bäumen — den Herrgott nicht mehr sieht. „Da versteckten der Mensch und sein Wei…
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…und wollen ihn darauf festlegen. Wo wir andere Erfahrungen machen, schreiben wir eine Theodizee. Es steht aber im Buche Jeremia eine merkwürdige Geschichte. Auf Geheiß Gottes ladet der Prophet die Rechabiten ein in die Schatzkammer der Söhne Hanan…
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und Samen haben wir nicht, sondern wir wohnen in Zelten und sind gehorsam in allem, was uns Jonadab unser Vater geboten hat. Es wird mit keinem Worte gesagt, daß Jonadabs Anordnung auf Geheiß Gottes geschehen sei. Gott läßt den Männern von …
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auf den Nachbarbergen schauten herüber. Auch ihre Steine möchten sich in Terrassen aufschichten lassen und die Erdkrume halten, damit Gras und Blume und Korn wüchse. Es hieß, die Bauern, die dort graben und pflügen und säen und schon ernten…
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MARTIN BUBER GANDHI, DIE POLITIK UND WIR 1. Die Frage nach dem Erfolg Als Gandhi im Gefängnis saß, äußerte sieh ein hoher britischer…
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er, er hätte gewünscht, wie früher schon oft so auch jetzt in einer kleinen Minderheit zu bleiben: „Ich weiß, daß das einzige, was die Regierung fürchtet, diese ungeheure Mehrheit ist, die ich zu befehligen scheine. Sie wissen nicht, daß ic…