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81 welche von ihrem eigenartigen Naturell und ihrer Bosheit, gleichsam wie von Windesgewalt getrieben, Jeden der ihnen begegnet schädigen, umzubringen und allesammt hinzurichten: so mag es ' vielleicht auch richtig sein, diejenigen unvernün…
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82 thuD. Nun haben wir jedoch zugestanden, dass man die Thiere, welche uns nichts zu Leide thun, nicht umbringen dürfe, also darf man sie auch nicht den Göttern opfern. Mithin, wenn wir weder diese unschädlichen Thiere noch auch die unheils…
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83 selbst ein offenbares Unrecht begeheD, oder würde er nicht vielmehr ein solches Verfahren für eine Beschimpfung ansehen? Brächten wir nun beim Opfer unschädliche Thiere um, so würden wir eingestandener Maassen ein Unrecht begehen. Also, …
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84 Göttern opfern darf. Nur aus Lust am Genuss des Opferfleisches suchen wir die Wahrheit in diesen Dingen zu verwischen, täuschen jedoch damit blos uns selbst, sicherlich nicht Gott. Opfern wir doch von den verachteten Thieren, welche dem …
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85 niessbäres Thier opfern wir nicht.......Und doch verschonen wir, auch wo es sich nicht um Opfer handelt, keines dieser Thiere und schlachten sie um des Genusses willen; und von den zum Opfern tauglichen Thieren selbst opfern wir nicht di…
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86 Opfer von Thieren und aus ihrer eigenen Mitte, und zwar thaten sie es aus Noth, nicht aus Begierde. [Dass nämlich Thieropfer nicht die ursprünglichen sind] lehrt ein Blick auf das [älteste und] geistig gebildetste Volk, die Aegypter, wel…
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87 dern dass man auch an anderen Orten zu regelmässig wiederkehrenden Zeiten als Erinnerung an die frühere Uebung die Altäre mit dem Blut von Stammesgenossen besprengt, obwohl an eben diesen Orten die fromme Vorschrift von der Theilnahme an…
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88 sehen als nachträgliche Zugabe zu der Getreidenahrung verbreitet. Wie man nämlich früher den Göttern Feldfrüchte darbrachte und nach Vollzug der heiligen Handlung von dem Dargebrachten freudig ass, so glaubte man bei den Thieropfern dass…
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89 der Götter nicht mit Blut besudeln, sondern man inüsste zur Vorschrift für das ganze Leben sich folgenden noch jetzt in Athen beobachteten Brauch nehmen: In alter Zeit da, wie vorhin gesagt, die Mensehen nur Feldfrüchte den Göttern opfer…
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90 den Tod gefunden, werde es besser gehen, wenn sie von dem Gemordeten gekostet und ihn.......... Darauf wurden Nachforschungen angestellt, welche zur Auffindung des Sopatros, aber nicht des Hergangs der Sache führten; Sopatros jedoch glau…
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91 sie die Haut des Stieres zusammen, stopften sie mit Heu aus, stellten ihn ganz so hin wie er lebendig ausgesehen hatte, und schirrten ihn vor einen Pflug als aekere er. Darauf hielten sie Gerieht wegen des Mordes undv forderten alle bei …
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92 schlachtete, nennt man Vorleger, mit Rücksicht auf den Schmaus, der nach Vertheilung der Fleischstücke angestellt wird. Nach Ausstopfung des Felles und Abhaltung des Gerichtes wird das Schlachtmesser in das Meer versenkt. So sehr hielt m…
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93 Dies sind die Hauptsätze von Theophrastos' Erörterung über die Unstatthaftigkeit der Thieropfer, abgesehen von seinen mythischen Episoden und unseren wenigen Zusätzen und Kürzungen. ta (ipv 8rj y.f-cpaXaia rov [irj Seiv &veiv £c5a X&Qt-S…
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…r Feder verschwundenen theophrastischen Nachweise zu ersetzen, will nicht gelingen; das einzige Mal, wo Wasserspende im Homer (Odyssee 12, 363) vorkommt, wird sie deutlich als ausnahmsweiser Nothbehelf wegen mangelnden Weines bezeichnet-, obglei…
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…nen ältesten Urkunden des athenischen inschriftlichen Archivs einwohnt, hat für Theophrastos' historischen Sinn, der in Aristoteles' Schule und unter eigenen Forschungen geschärft war, gewiss nicht erst der Unterstützung durch einen philosophischen Di…
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96 Fünftes Excerpt av Theophrastos. siebenten Vers eingewobene Satz (Z. 286), zu der Sitte des Theophrastos und aller selbstständigen Prosaiker, längere Dichtercitate nicht in mechanischer Weise abzuschreiben, sondern absichtlich durch Zwis…
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97 etwa unter ihren allerersten Ahnen die Stammväter des gesammten Geschlechts waren. So nun, meine ich, reden wir von Angehörigkeit und Verwandtschaft zwischen Hellenen und Hellenen, zwischen Barbaren und Barbaren, und zwischen allen Mensc…
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…tellt werden, so erkennt darin jeder Aristoteliker alsbald die Kategorien der GxoiysTa und ofioiofisQrj (s. Dialoge des Aristoteles S. 27, 146). Auf diese Grundlagen der peripatetischen Physiologie ist also hier die vorhin nur den empedokleischen Vers…
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99 c füglich für gottlos gehalten werde, wer gegen die Thiere, die ihm doch verwandt sind, Ungerechtigkeit verübt,1 fährt er fort: cdadurch "jedoch, dass einige Thiere wild sind, wird das verwandtschaftliche cBand noch nicht zerschnitten; d…
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100 bei Abfassung des Einen Abschnittes seines dritten Buches zugleich aus der theophrastischen Schrift Ueber Klugheit der Thiere und aus der anderen Ueber Frömmigkeit geschöpft haben — zwei Fälle, die zwar beide durchaus nicht unmöglich si…