Mannheim
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190519171929
  1. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 35

    …m Häuschen der Tefillin zu ordnen sind, welche nämlich rechts und welche links zu liegen haben, ist der Streit zwischen Raschi und seinem Enkel R. Tarn nicht ausgetragen, daher wird den Frommen empfohlen, beiden Anforderungen zu entsprechen5). Im…

  2. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 36

    … man zum Gebete schreiten. Da lehrt Maimuni: Man lege die Hände auf das Herz, und zwar die rechte liege auf der linken. Josef Karo vermutet hierin die Absicht, daß der böse Trieb, der mit der Linken symbolisiert wird, von der Rechten unterdrückt werd…

  3. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 37

    …fallen ließ, sondern man warf sich auf den Boden, hob aber den Kopf etwas höher, damit er nicht den Boden berühre. Nach Saadia Gaon soll s ch der Gläubige niederwerfen. Dies geschieht in der Weise, daß man wie beim Sitzen das linke Knie auf den Boden …

  4. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 38

    …hen'2). Aber nicht nur beim Gottesdienst, auch sonst mußte die Thora in der Rechten; gehalten werden. Der palästinische Amoräer Levi b. Sisi sah sich einst von Räubern bedroht. Da nahm er eine Thora, gieng auf das Dach und sagte: Herr der Welt! We…

  5. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 49

    …chte Seite, auf Gabriel der Norden: die linke, auf Rafael Osten und Uriel Westen. Das. I 40 b 41 a. Sie werden auch die Amoräer des Himmels genannt, das. Zusätze I 252 b. 9j Zohar II 231 a. Mitteilungen z. jüd. Volkskunde 1916, 8—4. 4

  6. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 50

    …b& (Jös. 9, 5) angedeutet. Endlich Oriel ist — Tin Licht Gottes. 3) Midr. Talpij. 57 a s. v. Zu Hiob 25,2 bemerkt schon Raschi TüuTi ist Michael, T"iD1 Gabriel. Nu. r. 12, 8 ist Mich, aus Schnee, Gabr. aus Feuer. Tanch. iöjpI 6 (Lublin) ist Mich,…

  7. 1915-01-01 · 1-4 (1915) · p. Seite 54

    …e mit schwarzer, die Südseite mit weißer Farbe bezeichnet. T. Canaan, Abergl. u. Volksmed. usw. 59. 3) Berach, 5b. Nach Raschi und Toßaf. hat dies einen ästhetischen Grand. Da die Schechinah sich im Osten oder im Westen aufhält, soll dasßett nach…

  8. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 36

    …anken. Mit Sabbatai Donnolo (X. Jahrh.) wird er herrschend in der jüd. Kosmogonie, selbst der aller Mystik fernstehende Raschi zitiert aus seinem Jezirakommentar und akzeptiert diesen Gedanken1), so daß später die Annahme allgemein^geworden, daß …

  9. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 46

    … Schwiegersohnes Jakob Aschkenasi, dessen Sohnes Hirsche! Aschkenasi (alias Chacham Zewi) und des Sohnes des Letzteren, Jacob Emden, für denjenigen, der sich für die Stellung dieser unserer Altvorderen in den Kämpfen jener Zeit und ihr wechselndes Ver…

  10. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 52

    …chwiegervater (nach dem jähen Wechsel der WohTstandsverhättnisse in Lissa) in die Nähe seiner mütterlichen Verwandten — Abraham Tiktin war Landesrabbiner von Schlesien — übersiedelt war1. In Breslau angekommen, erfuhr die arme junge Frau, daß ihr Vater k…

  11. 1917-01-01 · 3-4 (1917) · p. Seite 55

    alfjüdisches Gemeindeleben. Von Dr. Max Grunwald. (Vgl. diese * Mitteilungen« V, 92, XVI, 159, XLI, 1 ff. u. XLVI, 127.) X 40. Der Lehrerstand. Bestellung des Jacob ben…

  12. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 2

    …Levita Germanus: Thisbites. Lateinisch von Paulus Fagius. Algania 1542. Joseph ben Mose: Leket Joscher. Collektanea des Israel Isserlein. Berlin 1903. M. Lexer: Mittelhochd. Wörterbuch, Lpzgv 1869/1873. Kärntnerisches Wörterbuch, Leipzig 1862. Dr. Löwe: Di…

  13. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 11

    …Auch sonstige Beweise lassen sich für die Aussprache des Kamez gadol aus der Massora anführen. Im XII. Jahrh. berichtet Abraham ibn Esra in seinem Buche „Zachuth", daß das Kamez eigentlich nicht a, wie es bei den Sephardim üblich ist, ausgesprochen werden …

  14. 1919-01-01 · 1-2 (1919) · p. Seite 25

    … Zier-.e bei den Juden hoch hinaufdatieren und aus der Fremde herleiten; er erklärte das Schluß-alef in den Glossen bei Raschi, Rokearfi u. s. w. für eine orthographische Nachbildung des französischen stummen e bei diesen Auroren französischer La…

  15. 1919-01-01 · 3-4 (1919) · p. Seite 47

    …en a oder e. Die babylonische Punktation des Hebrä- * isdhen unterscheidet nicht zwischen diesen beiden Schriftzeichen. Raschi nennt das Ssegol Pathach kajtan. Der aschkenasische Jude liest sta^tt hafker, hasped — hefker,, hesped. Clhaslke) für J…

  16. 1921-01-01 · 1 (1921) · p. Seite 5

    …elbst dem peripherischen Judentum kaum ohne weiteres zuzuschreiben. Die Dämonenmutter erscheint, nach einem Bericht des Nachmanides in den „Schimmusche Schedim'V als Naama.46 Aeliniich als ein Gegenstück zu Lilith erscheint Naama im Sohar,47 ihr Sitz …

  17. 1921-01-01 · 1 (1921) · p. Seite 14

    …. Wü men sich kratzt, hot es e' Grind. Wortspiel für „Gründu und „Grind* (Geschwür). 109., Schadclrn mich dich! (Mähr.) Raschi zu Gen. 24, 39 erklärt das defektive ulai, das somit auch;lai gelesen werden kann, damit, dass Elieser, der Knecht Abra…

  18. 1922-01-01 · 1 (1922) · p. Seite 15

    …einden, das ja, sei es als Haupt- oder Nebenzweck, immer ein humanitäres Streben bekundet.64) Wenn nun zum Beispiel ein Elia Ha-Kohen in Smyrna — im Anfang des XVIII. Jahrhunderts — (Meil zedäka) viete Zweilge d!er WoiWMtiigkeit aufzählt! darunter aber …

  19. 1922-01-01 · 1 (1922) · p. Seite 16

    …inbar überflüssig noch obendrein: „Eure Frauen werden Witwen und eure Kinder Waisen werden." Das will, so liest man bei Raschi, besagen: „Die Strafe soll dadurch 'eine Verschärfung erfahren, daß euer Tod nicht wird festgestellt werden und darum e…

  20. 1922-01-01 · 1 (1922) · p. Seite 17

    …s spricht der Talmud davon, daß auch Gott dte Waise zwar rechten ZeSt, adfericlngs sehr mild straft.)66) Auch der große Mose ben Maimon schärft in seinem GesetzescoBipendiiUm Mischneh Tora (Hilekhot Deoth V Ende) diese Warnung ein. Er lehrt: „Weil die Wai…