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— 110 — Sugen die Chassidim: Nein, nein! Rebbe, die Sach loßt gur gein! Wuren es weißt doch a jeder güt, As frümm gewesen is er nit! Die Berufung auf den S'chüs der Thora, welche aus der Klaus der Sadagörer ihren Weg in die Welt genommen, h…
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— 111 — leichtesten aber ist es, ein Kabbi zu werden. Wer sieh mit Lernen und Geschäftstreiben nicht abrackern will, tut am besten, ein „guter Jüd" zu werden. Lesen, schraben, A Geschäft zü traben, Wer es is nischt genit, Zü Gott a Wink Is …
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…, der Tippisch7), Er macht schoin nischt die Cour, Er stinkt schoin wie ein Ipisch8). „Der Doktor" ist im Tone der seit Moliere gegen die armen Heilkünstler geübten Satire gehalteu. Der Doktor ermahnt den *) Hebr. Bücher. — 2) hebr. sogar. — 3) he…
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— 113 — Totengräber, doch nicht so hochmütig zu sein. Das Hauptverdienst gebühre eigentlich ihm, dem Doktor, der „ohne Messer abschlachte", dessen Feder niemand entrinne. Vom Profit des Totengräbers gebühre ihm also ein erheblicher Teil. Al…
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— 114 — ihr Gewand aus und die Sprachen warfen Wortalmosen hinein, wessen gerade jede entraten konnte. Damit aber das Bündel nicht auseinanderfalle, gab die hebräische Sprache — den „Sack" her. Eine blutige Ironie! Dem seinen Sprachschatz z…
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- 115 - verrät uns den schelmischen, menschenfreundlichen Meister und und Lenker des ganzen uns in hohem Maße fesselnden Spieles. Wölwels Sprache ist die in Galizien, Ungarn, Eumänien und Rußland gesprochene, durch zahlreiche Slavismen geke…
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…Verehrung. So vergleicht ihn (Haschachar, II, 205) ein autoehthoner Aristarch * aus der dunkelsten Provinz geradezu mit Homer, wobei er sich den possierlichen Anachronismus leistet, den alten blinden Dichter, von einem Knaben geleitet, von Kaffe…
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— 117 — Melodien aus Galizien und Kußland" heraus. In der Vorrede zu seiner ersten Arbeit nennt Dalman Wolf Ehrenkranz als denjenigen, der im Jahre 1865 mit seinem Makkel No'am den Eeigen der jüdischen Volksdichter neuerer Zeit eröffnete. D…
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— 118 — ein Gedicht, erregte aber gerade dadurch die Aufmerksamkeit auf seine Unterstandslosigkeit und wurde aus Wien ausgewiesen. Von Herrn Chaim Jedidia Pollak, Privatgelehrten in Stanislau, der zum Bekanntenkreise Wölwels zählte, erfuhr …
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…mich, meine Untersuchungen hier zu veröffentlichen, vielleicht werden sie zur Erforschung der Wahrheit etwas beitragen. Leopold Low hielt E. T. für den ersten bekannten rabbinischen Schriftsteller in Ungarn, der sich zuerst des Namens „Hagar", um Unga…
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…bersehen werden. Wir müssen daher Tyrnau ganz anderswo suchen. Es muß in der Nähe dieser Städte liegen, in der Nähe von Znaim oder Brünn. Tatsächlich gibt es an der mährischen und niederösterreichischen Landesgrenze einen kleinen Ort Tyrnau, wo …
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— 121 — wohnten noch im 15. Jahrhundert Juden. Sie wurden damals oder etwas später vertrieben. Jedenfalls ist die Frage berechtigt,. ob wir nicht Eisak Tyrnaus Heimat in Niederösterreich zu suchen haben. Notizen über Austerlitz. Die hiesige…
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— 122 — eine Chronik stützen, welche sich im Besitze des bis zum Jahre 1880 amtierenden Bürgermeisters Kolacek befand. Wie mir bekannt, berichtet dieses Buch, daß A. einstens „weiße Stadt" aus dem Grunde genannt wurde, weil sämtliche Häuser…
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— 123 — Schreiben seiner Darstellung der letzten Ereignisse vor der endgültigen Vertreibung der Juden aus Wien 1670 zu Grunde legt, hat auch (Letzte Vertr. S. 139 Anm. 2) die richtige Lesung der Unterschriften gegeben. »•M#*I»»|ttM Mp**»'M^…
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… in hebräischer Sprache abgefaßt ist, geht hervor, daß ex einige Jahre in Glogau als Hauslehrer bei dem dort wohnhaften Chasan Jizchak tätig war. Da dieser offenbar ohne Anstellung war und deshalb ein Wanderleben führen mußte, hatten sich seine ö…
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…unsch ihres Vaters zu erfüllen. Posen. Dr. J. Landsberger. Juden im Bergbau und Hüttenbetrieb. Von L. Lewin, Kempen. K. Meir Eisenstadt berichtet aus der Zeit, als er nach Szydlowiec (OSO von Petrikau) als Eabbiner kam (um 1680), daß er dort jüdische Päch…
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…Kurnik für 1856), in Meseritz 1834/35 ein Goldarbeiter (Veizeichn. S. 53. ff.), in Ostrowo ein Goldarbeiter S lff.), in Rogasen ein Goldschmied (S. 57 f.), in Schwersenz ein Kunstweber (S. 76 ff.), und in Unruhstadt-Karge ein Silberepinner (S. 15 …
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— 127 — sie4', d. h. zieht nicht nachhause, sondern bleibt liegen, das Spiel geht weiter und der Gegner kann sie event. einheimsen. Gewinner ist derjenige, der sämtliche Karten in seinen Besitz vereint. Dr. A. Fürst, Szekesfehervar. Zeitsch…
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…folgers gewidmet, zu verzeichnen. Das Buch ist, das gesteht es selbst ein, subjektiv gehalten. Es gibt uns ein gut Teil Ellen Key selbst. Wir kennen aber keine Charakteristik Raheis, die psychologisch und künstlerisch sich höher bewerten ließe. Beso…
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Mitteilungen zur Jüdischen Volkskunde. Herausgegeben von Dr. M. QRÜMWRLD Rabbiner der isr. Kultusgemeinde in Wien. WIEN 1910.