Mannheim
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  1. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 5

    61 tigen?" Und Herr Ph. ist wirklich naiv oder unverschämt genug davon zu reden, als verstünde es sich von selbst, und der heiligen Schrift diesen Unfifln aufzubinden, als forderte sie ans, Gott zu begreifen? Za sie gebietet: Erkennet, daß …

  2. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 6

    62 hervorgegangen ist, um vier Jahrtausende der Mittelpunkt aller Gottesdienste zu sein, jenes Bcdürfniß, den ungeheuren Widerspruch menschlicher Sündhaftigkeit und göttlicher Heiligkeit zu lösen und zu versöhnen; darum erkennt er es nirgen…

  3. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 7

    63 sende als zu läugnende Wort — Einheit der Religion und des Lebens — innerhalb der Abgeschlossenheit des jüdischen Volkes in einer Weise verwirklicht hat, von deren Richtigkeit die Geschichte eben dieses Volkes die leuchtendsten Beweise g…

  4. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 8

    64 stammung streng abgeschlossene Priesterschaft, — auf die Zeit der Mündigkeit hin, wo es menschlicher Mittelspersonen nicht mehr bedarf und sie alle von Gott gelehrt sein werden; dennoch, und zwar ohne Zweifel „um der Herzenshärtigkeit wi…

  5. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 9

    geregelten Staat zu einem Vorbild eines communistischen stempeln. Wie wenig dies ohne Verdrehung und Künstelei möglich ist, sieht jeder. So behauptet er ohne Weiteres, Moses habe eine Theocratie als Staatsverfassung nicht aufgestellt; diese…

  6. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 10

    66 wie Israel bis ans Samuel erscheint, Geburtsvorrechte der Nettesten doch wohl etwas gelten, wird natürlich ignorirt. Das Recht der Priester beruht unbestritten auf Erbschaft, die hohepriesterliche Würde war erblich. Damit wird PH. indeß …

  7. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 11

    67 mit wenigen Ausnahmen niemand verwehrt sein sollte, sich in die Gemeinde des Herrn aufnehmen zu lassen und sich zum Zudenthume bekennen zu dürfen (5. Mos. 23, 2—9.), und daß jeder Fremde milde behandelt werden sollte, wie er denn auch fü…

  8. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 12

    68 muszu Grunde gelegt habe, während die Wahrheit die ist,/ daß der Mosaismus, d. h. das mosaische Gesetz , dem Bolksbrwußtsein zu Grunde liegt. Wie wäre denn sonst das Volk darauf gekommen? Endlich drückt er sich so aus, als ob dies nur ei…

  9. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 13

    69 AerHerimgen -es Rabbiners DreLfüH ans MAHlhansen über die Reform. Wir lesen im Zanuarheft des -Vmi <les Israelin« unter Anderem Folgendes: „Das religiöse Gewissen unserer Ahnen wurde allezeit durch eine erhabene Körperschaft geleitet, we…

  10. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 14

    schließen? Noch bedauerlicher, ja empörend ist es, wenn wir weiter lesen: „Ich ging an der Kirche Madonna del Monti vorbei. Da durfte bis jetzt kein Jude Vorbeigehen, ohne sich der Gefahr auszusetzen, ins Gefängnis; .zu kommen und seine Rel…

  11. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 15

    71 das Evangelium den Juden gepredigt werde, haben wir auch von Gott die Obliegenheit, nach Vermögen diejenigen Israeliten im Zeitlichen zu unterstützen, die in Folge ihres Glaubens an daS Evangelium gänzlichem Mangel an Allem ausgescßt sin…

  12. 1848-04-01 · 4 (4.1848) · page 16

    MM Zähren, vom Kaiser Alexander angestellt, in Pole»» mW sichüichem Segen arbeitete. , AM unrichtigsten ist Frankreich geschildert. Aus den bereits M . diesem Blatte erschienenen Artikeln über die Zustände der französischen Juden ist es bek…

  13. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 1

    Pibre Emeth v d er . Stimmen der Wahrheit - - a n i - Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von I. C. Hartmann. JW A. Mai 1848. L. Jahrgang. Ueberernstimmung des Judenthums «nd Ehrisienthmns in der Lehre vom Messias. Die Persönlichke…

  14. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 2

    ■ . ■-> j »m - '; |j| nig erwarten, der sie aus ihrer Zerstreuung eiDen, nach dem Lande ihrer Väter zurücksühren und ihnen alle Völker der Erde unterwerfen werde. ...Auch wir wissen cj8j Ansichten Und Erwartungen von dem Äksfläs^ünt'er mn^u…

  15. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 3

    75 dies Mißverständniß wollen wir zu lösen suchen, indem wir uns mit den», was das Zudenchum denn eigentlich von dem Messias lehrt, näher bekannt machen. Wir beginnen dabei, wie bereits angedeutet, mit der Persönlichkeit des Messias. Man wi…

  16. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 4

    76 jedem Unbefangenen und Unparteiischen sogleich als rin bloßes - Dhantasiegebilde zeigen müsse, Änd demnach doch nur von geringem Einflüsse sein könne. Wir sind nicht dieser Meinung. Denn zunächst liegt ja allerdings daS Wahre in der Lehr…

  17. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 5

    …chließlich der König Messias (IN^QN -f?») und häufig noch mit dem Zusatze, Sohn Davids, genannt wird, und daß der große Maimonides, den die neuern Juden doch sonst immer als eine Autorität und als ihren Gewährsmann anfichren, die Erwartung und Hoffnu…

  18. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 6

    78 von einer Zeit des Friedens und der Eintracht unter allen Völkern der Erde. Sehen wir, ob und in wiefern diese Meinung in der Schrift begründet ist. Zunächst muß allerdings zugestanden werden, daß die Propheten von einer solchen Zeit red…

  19. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 7

    79 hervorgehoben- und ausgesprochen als das, daß alle Völker sich züMr Herrn -bekehren und von ihm gelehrt sein werden, ja die Erde soll voll der Erkenntniß des Herrn sein, wie der Meeresgrund mit Wasser bedeckt iff. Sind sie aber alle zum …

  20. 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 8

    m Herrn" re.,, — worunter doch nur ein RaMomM Davids versttm» den werden kann — und dann fortfährt, diefey Nachkommen Davids als den zu bezeichnen, der das herrliche Wich des Friedens auf Erden gründen werde; so spricht er damit auf das all…