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Dibre Emeth · 1848-05-01 · 5 (5.1848) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
4 (1848)
Issue
5 (5.1848)
Date
1848-05-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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m Herrn" re.,, — worunter doch nur ein RaMomM Davids versttm» den werden kann — und dann fortfährt, diefey Nachkommen Davids als den zu bezeichnen, der das herrliche Wich des Friedens auf Erden gründen werde; so spricht er damit auf das allerbestimmteste aus, daß Gott nicht unmittelbar, sondern mittelbar der Urheber dieses seligen Reiches sein werde, daß er es durch eine Mittelsperson gründen und regieren werde. Dasselbe spricht er auch aus Kap. 9, 6. u. 7., wo er von einem Kinde, das geboren, von einem Sohne, der uns gegeben werden soll, redetauf dessen Schulter» die Herrschaft ruhen werde, um ste zu per? mehren und um Frieden zu schaffen ohne Ende, und sein Reich zuzurichten und zu stärken mit Gericht und Gerechtigkeit in alle Ewigkeit. Ebenso redet er Kap. 49, 6. von einem Knechte Gottes, der nicht nur die Stämme Jacobs aufrichten und die Zer, streuten in Israel wiederbringen werde, sondern auch rum Lichte der Heiden gesetzt werden solle, um so das Heil Gottes zu sein bis an der Welt Ende. Also wiederum eine Mittelspersondurch welche Juden und Nicht-Juden durch die Erkenntniß des Herrn zu einem Ganzen vereinigt werden sollen. Aehnliches lesen wir auch Zerem. 23, 6. u. 7. „Siehe, Heißt es da, es kommt die Zeit, spricht der Herr, daß ich dem David rin gerechtes Gewächs erwecken will; und soll ein König sein, her wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten. Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: Herr, der unsre Gerechtigkeit ist." Und Sacharjah 6, 12. u. 13. heißt es: „Siehe, es ist ein Mann, der heißt Zemach, das ist Sproß; — denn unter ihm wird es wachsen, und er wird bauen des Herrn Tempel. Za den Tempel des Herrn wird er bauen und wird den Schmuck tragen, und wird sitzen und herrschen auf seinem Throne; wird auch Priester sein auf seinem Throne, und wird Friede sein zwischen den beiden." Bergl. Kap. 9, 9. rc., wo es ausdrücklich von dem Könige Israels heißt: „Er wird lehren unter den Hei-, den, und seine Herrschaft wird sein von einem Meere bis an daS andere, und vom Wasser bis an der Welt Ende."

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