Mannheim
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  1. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 6

    38 Und dann zweitens erlaubt man sich im Einzelnen ohne Scheu solche Behandlung der biblischen Geschichten, wovon ich obm eine Probe gegeben, oder -auch die Vernachlässigung gewisser Gebote, und beweiset damit klar, daß man die Bibel nur al…

  2. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 7

    39 die Abweichungen ihrer Zeitgenossen zu strafe«/ bemüht sind, dieselben durch die Lehre zu sanetioniren. Die Haltung der Ritualgebote wird lästig; also wird die Lehre aufgestellt, daß es nicht auf Haltung der Ritual-, sondern der Moralgeb…

  3. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 8

    von ihnen schmeicheln und schmeichelt ihnen wieder. Am wdhlsten suhle ich mich noch in der Gesellschaft einiger weniger Christen, welche ich kennen gelernt, deren Sinn und Lebenswandel von dem der meisten Christen sehr abweicht. Wie Du Dir …

  4. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 9

    41! I - . Reeension. Zwei Predigten über die Lehre vom Messias, gehalten von dem Landrabbiner vr. Herzfcld. Braunschweig bei Vieweg und Sohn. 1844. In der Einleitung zur ersten Predigt bekennt vr. H., daß die Messiaslehre der Grundpfeiler d…

  5. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 10

    wollen dem vr. H. im Einzelnen Nachweisen, wie schwer er sich an der heiligen Schrift und an dem altjüdischen Messiasglauben in seinen Predigten versündigt hat, imb wie schlechte Dienste er dem auserwählten Volke Gottes damit erweiset, daß …

  6. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 11

    43 Menschen von Gott und ihrem Berhältniß zu ihm." Zu Anfang dieses Satzes verwirft Di*. H. die Glaubenssätze als eine Schülknabensache, und doch giebt er am Ende desselben Satzes zu, daß nicht jede, sondern nur eine richtige Ansicht der Me…

  7. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 12

    44 von dem Dasein eines Gottes Wen bleiben, sondern ganz cntschiedene Glaubenssätze in Beziehung auf die menschliche Sünde und ihr Vrchältniß zur göttlichen Gerechtigkeit und Gnade aufstellen. Wir führen nur beispielstyeise an: Psalm 14, 3.…

  8. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 13

    45 seinen: Seepter all' das Herrliche eintreten würde, von dessen SchiKerung die Propheten voll sind, und dieser Ansicht verdanke der Ausdruck Messias sein Entstehen. Gehörte etwa der Verfasser des 2ten Buches Samuelis, welcher Cap. 23 , B.…

  9. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 14

    46 einigten Wem Rabbinen ausgestellt, scheint bei dem Dr. H. eine Nachäfferei der Hegel'schen Weltweisheit zu sein. Die Hegelianer verstehen nämlich unter , dem Erlöser nicht den Herrn Jesum Christum, sondern die gesammte liebe Christenheit…

  10. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 15

    …slehre, fctefeö\ ©rivnbpfctferö des Judenthums, an die Spitze desselben stellt, sich in den Schriften der Heiden Plato, Aristoteles u. s.w. sinden. Haben diese Heiden ihre Weisheit etwa auch den Juden zu verdanken? Weiß vr. H. nicht, daß der Unterschi…

  11. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 16

    48 Richtung noch fiir zu jung Haltes aber die Berechtigung dazu (hört!) besitzen die neuen Gottesgelehrten eben so gut wie die alten." Herr Df. H., das lügen Sie der Gemeinde vor! Kein Talmudist, kein Rabbine hat bisher gewagt, ein biblisch…

  12. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 1

    Dibre Enreth o d er . Stimmen -er Wahrheit « N Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von Z. C. Hartman«. JVs 4» April 1845. Kriese über Iudenthmn und Chrrftenthmn. Zweiter Brief. GöMG W OW D Ä V L d>. Innig geliebter Freund. Deine Zu…

  13. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 2

    50 - m?'- t ' * ’ ' fr ---^7—;; ' :<? V lichen Einbildungskraft zu bewachtm, welche geneigt ist, von allem, was ihr als ehrfurchtgebietend entgegentritt, ein liebliches Bild vHEMDH MDM fich.^Mchen. H>gs ^d Mt "troch nicht den gottmikftemdet…

  14. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 3

    51 wird auch von Bessern, die noch an der alten Sitte festhalttv. das tägliche Gebet verrichtet; und wie gedankenlos sprechm es viele, die es nicht auszusetzen wagm würdm, Tag für Tag, und spotten also des Allwissenden, der in das Herz sich…

  15. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 4

    …rück an unseren Zugend-Unterricht. Wie unvernünftig und grausam war es doch, uns 7 bis 8jährige Knaben nicht allein mit Raschi und Talmud zu qualm, weil dergleichen uns weder anziehend noch verständlich sein konnte, sondern auch darin Dinge lesen…

  16. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 5

    63! Predigt es wirklich besser geworden wäre, so müßte sich dies mehr im Leben zeigen, namentlich durch größere Gottesfurcht. Ich habe oben noch nicht alles berührt, was ich Dir in Beziehung hierauf zu bedenken geben möchte. Du tadelst name…

  17. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 6

    …ichen Nahrungsquelle dazu gezwungen wurden; gegm Gott aber waren fie wirkliche Bettüger." — Das sind Worte des Rabbiner Samuel Hirsch in Luxemburg, welche eine Schattenseite des rabbinischen Gesetzes zwar scharf, aber tteffend bezeichnen. — Doch ich geh…

  18. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 7

    …sich nicht stets selbst durch die hergebrachten rabbinischen Erklärungen und Zusätze? Diese aber, wie sie namentlich in Raschi vorliegen, siehe Dir jetzt einmal unbefangen an. Abgesehen von vielem, einem keuschen Gemüthe Anstößigen, wovon ich obm…

  19. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 8

    66 «ich die Beantwortung dessen, was Du über das Aufgeben der Messiashoflnungm und die verloren gegangene Sehnsucht nach dem heiligm Lande sagst, einem spätem Briefe vorbehaltm. Nur eins muß ich doch noch berühren. Du bist mit Christm befre…

  20. 1845-04-01 · Heft 4 (April 1845) · page 9

    57 Blatt, den „Orient" aufnimmt und so zu verbreiten sucht. Wir wollen dm Lesern dieser Blätter hier einige Proben davon mitiheilen und es ihrem Urtheile überlassen, was von Dr. F. und seinen Berichterstattern, die in solcher Weise von Gott…