Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 4 (April 1845)
- Date
- 1845-04-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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57 Blatt, den „Orient" aufnimmt und so zu verbreiten sucht. Wir wollen dm Lesern dieser Blätter hier einige Proben davon mitiheilen und es ihrem Urtheile überlassen, was von Dr. F. und seinen Berichterstattern, die in solcher Weise von Gott, Sr. Majestät dem Könige und allen ihnen nicht Gleichgesinnten reden können, zu halten sei. In No. 13. des Orients vom Jahre 1843 findet sich folgendes Referat aus Frankfurt a. d. O. vom 20. März: „Die bedauerliche Judenbekehrungsgesellschaft in Preußen, über welche mit Recht die Redlichen im Vaterlande empört sind, da sie die Versichrung zu ihrem Zwecke hat, ist bei , uns endlich zu einem schmutzigen nichtswürdigen Schacher, zu einem empörenden Seelenhandel, bei welchem die lasterhaftesten und zuchthauswürdigen Mittel nicht verschmäht werden, herabgesurlken. Die Emissäre der Gesellschaft, welche, sich auf einen Schutz von Oben berufend, die Sitten verderben und die Moral zum Gespötte machen, die zu ihrer Parole die Formel adoptirt: der Zweck heiligt die Mittel, aber zum Zwecke selbst die Sünde erheben, ziehen wie kleine Ausschnitthändler von Messe zu Messe, und bieten die Ausgeburt ihres verderbten irr Sünde versunkene!: Herzens als Maare des Christcnthums feil, und feilschen über das Mehr oder Weniger, welches ein Konverdit für den Eintausch des achtzehnhundertjährigen Gottes als Zugabe erhalten soll. Unsere Stadt wird in den Messen von diesem Ungeziefer vorzüglich heimgesucht, während man z. B. in Leipzig trotz aller Meßfreiheit diesen der Religion der Liebe unwürdigen Handel nicht duldet, und es ist kaum glaublich, mit welcher Unverschämtheit dieser Handel hier getrieben wird. Einer der regelmäßigsten Meßbesucher hier ist der bekannte Emissär G. (sie?) Hartmann mit weitem Gewissen und von aller Scham entblößten Seele, der sowohl durch Versichrung jüdischer unmündiger Mädchen, so wie durch seine grenzenlose Unwissenheit berüchtigt ist. Zu jeder Messe kommt er her, schlägt seine Bude auf und läßt Anschlagezettel mit hebräischen Lettern drucken, um die Unerfahrenen anzulocken. Um Ihnen wenigstens von diesem leib- und seelenschmutzigen Sendling ein Pröbchen zur ^Ergötzung zu geben, thcile ich Ihnen einen solchen Zettel mit, den Sie entweder im Origmal, d. h. in dem den Juden nicht mehr verständlichen Kauderwelsch und in