Mannheim
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  1. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 2

    18 sehen haben, zwischen Gott und seinem Engel, und ZesaiaS Cap. 63, 9. zwischen Gott und dem Engel' seines Angesichts. Dazu kommt endlich noch, daß Gott selbst von diesem Engel nie anders als in der dritten Person redet. Sind nun aber Gott…

  2. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 3

    19 muß der Metatton auch dem Allmächtigen ganz gleich sein. Raschi also ist ehrlich genug, frei und offen zu gestehen, daß die Rabbiner, diese Stelle von dem Metatton verstanden, welcher…

  3. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 4

    20 anerkennt, wird demnach von keinem Unpartheiischen geleugnet werdm können, und es bleibt uns jetzt nur noch übrig, nachzuweisen, daß es auch noch eine dritte Person in Gott anerkennt, und also mit drr Lehre des Christenchums von der Drei…

  4. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 5

    21 feit Gottes gedacht, er muß vielmehr ein persönliches vernünftiges Wesen unter dem Geiste Gottes verstanden haben; denn eine Wirksamkeit ist ja etwas Lebloses, eine bloße Kraft, die nicht reden kann. Zes. 63, 10. heißt es: „Aber fie erbi…

  5. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 6

    22 dem bösen Geiste, welcher durch die falschen Propheten redete, ein persönliches vernünftiges Wesen verstanden werden muß, beweist aufs unwiderleglichste die Erscheinung, welche dem Propheten Micha zu Theil wurde, 1 Kön. 22, 19 — 22. Der …

  6. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 7

    23 auch seine Ewigkeit bezeichnet. Denn ist er der Geist der Heiligkeit Gottech so muß er, wie die Heiligkeit Gottes selbst ewig, das ist, ohne Anfang und ohne Ende ist, ebenfalls ewig oder ohne Anfang und ohne Ende sein. Denn wäre er das n…

  7. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 8

    24 Wenn rum die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes im A. T. gegründet ist, wie wir gesehen haben, so ist sie ja keinesweges bloß eine Lehre des Christenthums, wie Hr. Vr Saalschutz und viele Juden meinen, sondem sie ist wirklich auch eine L…

  8. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 9

    25 Ihr die Lehre von der Dreieinigkeit aber nicht glauben, werk sie Eurer Meinung nach der gefunden menschlichen Bemunst widerspricht, nun warum tretet Ihr dann nicht stei und offen hervor und bekämpft sie als einen Zrrthum Moses, der Proph…

  9. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 10

    26 nicht von Christo und seinen Aposteln zu behaupten wagen, die ja doch auch Zuden waren. Nun, und was lehren denn diese? Etwa nicht die Dreieinigkeit? Allerdings, und zwar berufen sie sich, wie bei allen ihren Lehren, so auch bei dieser, …

  10. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 11

    27 chuu» dieß große Geheimniß anerkennen und glauben muffen, wenn es nicht mit sich selbst in Widerspruch gerathm will. Das Zudmthum wird dieß Geheimniß glauben müssen, dmn mit der „gewöhnlichen menschllchen Vernunft" wird es allerdings kei…

  11. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 12

    28 neue Religion stiften , und daher lag es in ihrem Zntereffe, neue Lehren vorzutragen. Aber das kann doch nicht von den Rabbinen gesagt werdm; denen mußte doch gerade am Gegentheile gelegen sein, nämlich die Lehre von der Dreieinigkeit Go…

  12. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 13

    29 Beleuchtungen Rabbinischer Reden neuester Zeit. I. Das Testament des Patriarchen. Rede am Sabbats!) vor -er Generalversammlung der Gemeinde zu Stettin gehalten von »r. W. A. Meisel, Rabbiner. Stettin, 1843. Zn habe» beim Vorstand und der…

  13. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 14

    30 digc, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten; 2) versammelt «ich nnd hört ihr Söhne Jacobs, und hört zu dem Israel, eurem Vater. Es ist ganz natürlich, und das einzige Logische in dieser Rede, daß der Text alsbald verlasse» wird, den…

  14. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 15

    31 die Welt (sic) alle Morgen, weil unermeßlich die Gottestreue. Jeder Katechnmen weiß, daß hier von der Barmherzigkeit die Rede. Die Güte deS Herrn ist, daß wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist a…

  15. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 16

    …t aber das eben deine Strafe, daß dir eben dies Wort fortzenommen wird, daß du es nicht lernest und verstehest, sondern allerhand Menschenfiindlein, das dir nimmer zum Frieden verhelfen wird. Dieß Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und kostet …

  16. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 1

    Dibre Gmeth . oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von I. C Hartman«. JW 3» März 1845. Driese über Iu-enthum und Chrrstenthum. Erster Brief. m GLML>W. Theurer Freund, Als wir vor einigen Jahren nicht wei…

  17. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 2

    - 34 ■ ■ , Beruf eines Lehrers gewählt, liegt es mir nahe, auf Mittel zur Verbesserung dieses kläglichen Zustandes zu sinnen. Doch darüber will sch diHes Htzl «och Nichts sagen; es-- d^NgtEhch ^vorÄllen, Dik ÄN Bild Ndst^dM zu entwebfÄt, wa…

  18. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 3

    35 1 gekommen ist, daß jeder annimmt, am Sabbath gehe man nicht zur Schule, und wo dann etwa drei- oder viermal des Zahres an dm höchsten Festen Gottesdienst gehaltm wird, obgleich alle Sabbath die 10 Zahl beisammen sein könnte. Wo größere …

  19. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 4

    36 Zudenchum nennt, vorhanden sein kann, so oft auch in Predigten davon gesprochen werden mag. Die Furcht vor Gott zeigt sich in der Heilighaltung und gewissenhaften Erfüllung seiner Gebote. Nun habe ich schon angeführt, wie wenig man den S…

  20. 1845-03-01 · Heft 3 (März 1845) · page 5

    37 nut nach Geld und Reichthum, und sorgt für leibliche und sinnliche Genüsse, für etwas Höheres hat man keinen Sinn; und indem man diese Neigungm nicht überwindet und um Gottes und seiner heiligen Gebote willen sich mit seinem Worte beschä…