Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1845)
- Date
- 1845-02-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2554541-2554542-2554545--00034-2555799- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
27 chuu» dieß große Geheimniß anerkennen und glauben muffen, wenn es nicht mit sich selbst in Widerspruch gerathm will. Das Zudmthum wird dieß Geheimniß glauben müssen, dmn mit der „gewöhnlichen menschllchen Vernunft" wird es allerdings kein Mmsch begreifen und fassen können. Wollen uns aber Hm. Dr. Saalschutz und die ihm gleich gesinnten neuem oder 'auch älteren Zudm nicht zugebm, daß die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes wirklich eine jüdische Lehre ist, so bium wir sie im vollen Emste, uns nicht nur den richtigen Sinn der angeführtm Schriftstellen zu enthüllm, sondern auch dm nöthigm Aufschluß über die Erklärungm der Rabbinm zu einigm dieser Stellm, und der Lehre von dem Metatton zu gebm, und wir hoffen und erwartm die Erfüllung dieser Bitte mit um so größerer Zuversicht und Gewißheit, als es ihnen als Lehrern der Wahrheit darum zu thun sein muß, die Wahrheit gegen jeden, auch den geringsten Angriff zu vertheidigen und zu begründen, und ihre Gemeindm nicht nur vor Zrtthum zu sichern, sondern die Irrenden auch von ihrem Zrrthume zur Wahrheit zurückzuführen, besonders von einem so verderblichen Zrrthume, wie der Glaube an einm dreieinigen Gott ihrer Meinung nach sein muß. So lange uns aber nicht bewiesm wird, daß wir in der Auffassung der angeführten Schriftsteller! im Zrrthume sind, wird wohl niemand anders, als die ihm Gleichgesinnten, dem Hrn. Dr. Saalschutz glauben, daß das Zudmthum, nach der Schrifilehre, weder Mysterien oder Geheimnisse anerkenne, noch dmselben Begriff des Glaubens habe, wie das Christmthum, und wir können daher auch füglich die ausführliche Widerlegung dieser Behauptung des Hm. Dr. Saalschutz auf sich bemhen lassm, bis sich uns ein ander Mal Gelegenheit darbietm wird, näher darauf einzugehm. Zum Schluffe möchtm wir nur noch die Krage hmzufügen: Wenn die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes dem A. T. so fremd wäre, wie Hr. Dr. Saalschütz und die neuem Zudm meinen, müßte es dann nicht im höchstm Grade beftemdm, daß sie Zesus, die Apostel und selbst so viele Rabbinm darin finden? Bon Zesus und dm Aposteln könnte man allenfalls sagm, sie wolltm eine