Mannheim
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  1. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 5

    imfolgenden übet dis zweckmäßige Ausbildungangehender Landwirte sprechen wollen. Mbenan steht die Frage, in welchem Lebensalter der Landwirt am besten mit der Einführung in feinen Beruf beginnt. Die Antwort wird lauten, daß die Lehrzeit ein…

  2. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 6

    sieht, die er selbst und nur er zu lösen hat. Zuerst müssen diese Auf» gaben einfach sein und sich vornehmlich auf Handgeschicklichkeit er« strecken; erst wenn der junge Landwirt sich seines körperlichen AdnnensÄ voll bewußt ist, darf er al…

  3. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 7

    schätzen sie die durch Lehrgeld erzielte Ausbesserung ihres Linksmmens erheblich mehr als -er wohlhabende Besitzer, so Laß sie sich wirklich zu Gegenleistungen verpflichtet fühlen. Zudem ist der Beamte in der Regel häufiger im Betriebe, als…

  4. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 8

    Rackficht auf die eventuelle Betätigung in Palästina solche Gegenden vornehmlich in Betracht kommen, in Lenen Weizen gebaut wird, z. B. Baden, Württemberg, die Rhempfalz u. m m. vi« Dauer des Aufenthaltes auf dem ersten kehrznt wird sich tu…

  5. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 9

    prinjipal zu Mirtschastenhat;Lenn eKkomntl olles daraufan, sich in schneller Lolgevor neuen Aufgabengestellt zu sehen.Wer fähig'; ist, sich In jedesNetäi'Sunzsgebieteinzuarbeiten, wird sich auch ohne besonder« Schwierigkeiten in dieandersge…

  6. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 10

    für die allgemeinen und offenbaren wie für die heimlichen und be« sonderen Beziehungen des Aosmos und der Psyche und weiß sie in mathematischen Formeln und logischen Definitionen festzulegen oder in Rythmen und Melodien auf das Meer der Ewi…

  7. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 11

    Weiß-Blätter; sie zeigt recht hübsch, baß eine Anh nun eben kein ßfet& ist. Aber auch kein Pferd ist so wie das andere. Wer Tiere nach einem Schema drillen und behandeln wollte, mag schlecht reiten und schlecht fahren. — Weiß nicht ein jede…

  8. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 12

    sonderen Beziehungen" des Kosmos Werke von ungeahnter schSpferischer Kraft entspringen und den jüdischen Namen weihen werden. Im Leide Erich )aruslawski. V-m Kfred« Meine lieben Blau-Weißen, ihr werdet lache» und sagen: „WaS will uns dieser…

  9. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 13

    tiefer als mit deinen Wanderstecken? Und dann fließt natürlich Feuchtigkeit M schräger Streu weit besser ab in die Stallrinne, die sich hinter den Ständen entlang zieht. — Nun aber mit dem Pferd hinaus vor die Stalltür. Rockaus! Striegel un…

  10. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 14

    Haben die Eltern die Erlaubnis zur Nachtfahrt entzogen, hat man gemorken, daß wir nicht ins Heim, sondern auf ein höchst mörderisches Nachtkriegsspiel gehen?" Der Zug kommt. Führer „Rot" pfeift; zwei — dreimal, vielleicht ist doch jemand da…

  11. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 15

    schwimmen und die Gefahr lag nahe, daß Rucksack und Kleider ganz durchnäßt werden würden. Aber es ging besser, als es zunächst aussah, und ganz behängen mit Wasserpflanzen stieg „Rot" das andere Ufer empor, Pan oder vielmehr Neptun mit zerb…

  12. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 16

    -urst; fcie anderen führerlos wie sie waren, Hallen ein Vuartier im Dorfe bezogen, ^,wo es Milch gab-. Da war nun nichts dagegen zu machen. Der Sturm auf den Kapellenberg fand dennoch statt. Ls wurde erbittert gekämpft. Tannenzapfen, Erdklu…

  13. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 17

    drei lebte ich mich ganz gut ein; mein Fieber war sehr pünktlich und genau, alle zwei Wochen je vier bi» fünf Tage; ich erwartete e» schon, wenn e» an der Zeit war, und e» ließ mich niemals vergeblich warten. Auch mein Hunger war nicht aufd…

  14. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 18

    …ge Leute, an Haskala und Revolution herangewachsen, auch landesbürtige aschkenasische Jünglinge, die die Jeschiwoth von Safed und Tiberias verlassen hatten und hierher gekommen waren zu ackern und zu pflügen, sefärdische, in den Schulen der Alli…

  15. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 19

    Judäa sind groß und die Umgegend ruhig. So gut wie kein Gewehr ist in den dortigen arabischen Dörfern zu finden. Die Angst vor der Regierung ist groß genug, um die öffentliche Sicherheit zu schützen. Anders ist es in Galiläa, in den Bergen.…

  16. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 20

    wir. Im Prinzip gab er uns recht, aber es fehlte ihm der Mut, das Prinzip im Leben anzuwenden. Die Wächter der Kolonie waren damals , Tfcherkessen, unsere Nachbarn au» Kfar Kana. Die Tfcherkessen nehmen einen besonderen Platz unter der palä…

  17. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 21

    dem Besitzer eine sehr große Geldsumme ab. Dabei geben Ile als Grund, weswegen sie Geld nehmen, an, sie müßten dem Dieb für das wiedergegebene Diebesgut einen Preis zahlen. Meistens veranlassen sie selbst die Diebstähle, um nachher daran zu…

  18. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 22

    wöhulich die Farm bewachen mußten, beschlossen wir, eine paarweise Wacht aller Arbeiter einzurichten. Alle zwei Stunden ein neues Paar und so vom Anfang der Nacht bis zum Ausgang des Morgensterns. Wir lagen in den Kleidern in dem großen Get…

  19. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 23

    kann mit der Tagweide nicht verglichen werden. Es genügt nicht, daß ein oder zwei Hirten die Herde bei Nacht hüten, hier in den Berge» darf man die Herde in der finsteren Nacht nicht sich selbst überlaffen. Eine Schar gut bewaffneter Reiter…

  20. 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 24

    daß auch Berl Schweiger daran teilnehmen sollte, der damals noch sehr jung, fast ein Knabe war. Zuerst dachte er, Berl würde schnell ermüden und die schwere Arbeit nicht lange auShalten, aber Nacht auf Nacht verging und Berl hielt treu und …