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Blau-Weiss-Blätter · 1918-06-01 · 1 (6.1918) · page 9

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
6 (1918-1919)
Issue
1 (6.1918)
Date
1918-06-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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prinjipal zu Mirtschastenhat;Lenn eKkomntl olles daraufan, sich in schneller Lolgevor neuen Aufgabengestellt zu sehen.Wer fähig'; ist, sich In jedesNetäi'Sunzsgebieteinzuarbeiten, wird sich auch ohne besonder« Schwierigkeiten in dieandersgearteten Verhältnisse palä- Wnas finden könneE^K^^ An das dritte 'Lehyjahr fchNeßt^M^ZVeckmäßig^ die wiffenschaftliche Ausbildung an. Dies gilt allgemein, sowohl für den angehenden Gutsbesitzer oder den Administrator, als auch für den angehenden größeren oder kleineren Bauern, hierfür gilt ähnliches wie für die praktische Ausbildung. Ausschlaggebend sind ferner elementare Vorbildung, geistige Begabung und finanzielle Verhältnisse. Angehende Alein- und Mittelbauern, die eine Volksschule beendet haben, können die notwendigen theoretischen Aenntniff« an einer Winterschule erlangen, und, wenn trotz Begabung keine besonderen Geldmittel zur Verfügung stehen, durch theoretisches Selbststudium insbesondere durch eifriges Lesen landwirtschaftlicher Bücher und Zeitschriften das Wissen erheblich vervollkommnen. Kehr viel leichter und gründlicher kommt derjenige zun, Ziel, der neben der praknschen Ausbildung eine systematische wissenschaftliche Lachbildung erhält, wie fle an landwirtschaftliche» Hochschulen oder ähnlichen Instituten, die vielen Univerfitäteu äuge» gliedert sind, erworben werden kann. Neben dem rein erfahrungsgemäß Erlernten wird hier die wissenschaftliche Erkenntnis vermittelt, die über die Ursachen der Naturerscheinungen aufklärt und uns fähig macht, die Natur dem eigenen Zweck in erhöhten» Maße dienstbar zu machen, praktische und wisseuschafilichs Ausbildung müssen sich also ergänzen, um einen tüchtigen Landwirt zu schaffen. Entbehrt kann keine werden; nie aber kann die wissenschaftliche Ausbildung die praktische ergänzen. Die Landwirtschaft ist eine Fertigkeit, in ihrer höchsten Form eine Annst. Die Wissenschaft erleichtert das Erreichen eines bestimmten Maßes von praktischem Rönnen und gibt außerdem dein Beruf« des denkenden Menschen erst recht Inhalt und Weihe. Wer an die praktische Arbeit wie an die wissenschaftliche Ausbildung mit Lust und Liebe herangeht hat alle Aussicht, einmal Tüchtiges zu leisten und Befriedigung in seinem Berufe zu finden. Theorien aus der Praxis Buber sagt vom Juden in «Die jüdische Mystik", Einleitung zu den Geschichten des Rabbi Nachman: „Er hat den höchsten Sinn

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