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Flavius Josephus. 121 Gründe der Glaubwürdigkeit der in ihnen enthaltenen Facta darstellen. Die äußern Gründe werden aus der Beschaffenh…
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122 Jllustr.- Monatsh. für die gef. Am wenigsten auffallend ist es, daß Jofephus von den heiligen Urkunden fo oft in Zahlangaben abweicht, da ja schon die Bücher der Chronik von denen der ersten Propheten hierin fo oft und fo häufig divergi…
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…ander Polyhistor, Anaragoras, Andreas, Antiochus, Apion Grammaticus, Apollodorus, Apollonius Molo, Ariphanes, Aristeus, Aristoteles, Berosus Chaldäus, Cadmus Milesius, Cäsar's Commentarien, Callias, Castor Chronographus, *) Es ist demnach falsch, daß …
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124 Jllustr. Monatsh. für die ges. sephus habe einen groben Jrrthum des Dio Cassius abgeschrieben und den Sabbat einen Festtag genannt, eine irrthümliche sei, haben wir in unserm „Josephus und die Tradition", S. 3l, urgirt. Davon ist aber J…
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Flavins Josephus. 125 sich ein Fremder nicht so historisch treu sein kann wie ein Einheimischer, so verliert er das ganze Zutrauen, wenn er einer feindlichen Nation angehört und 'also den Stempel der Parteilichkeit an sich trägt. Josephus a…
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…arakter motivirt. „Bei dem Weltbeherrscher Vespasian und dessen Sohne Titus", erzählt er (tlnt. 11, 3, 1), „hielten die Alexandriner und Antiochicr abermals an, den Juden ihre bürgerlichen Rechte zu nehmen; sie erlangten es aber nicht. Aus diesem erleu…
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Ein gewonnener Proceß. 127 Ohren,, daß Nummer so und so viel im Narrenthurme bereits leer sei. Nicht, daß in der Zeit, in der unsere Geschichte spielt, keine Processe geführt worden wären! Im Gegentheile, Processe gab es die Menge; man kam …
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128 Jllustr. Monatsh. für die ges. Stande sein, was zu meinen Gunsten spricht, denn Sie sind ein gelehrter und geschickter Mann; aber mit Ihrer Gelehrsamkeit und Geschicklichkeit allein ist mir nicht gedient: Ihr Herz muß bei der Sache sein…
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Ein gewonnener Proceß. 129 sehen, wie viel der Jude beim Oberamt zu richten vermag!» „Ich fragte, ob meine Anwesenheit ferner noch nothwendig sei. «Sie können gehen; wir brauchen Sie jetzt nicht weiter», sagte er mit triumphirender Miene, d…
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130 Jllustr. Monatsh. für die ges. Abends in der Regel in der Schenke war, that so wichtig, als ob er weiß Gott was für große Dinge erzählen könnte, wenn er nur dürfte, oder wenn er nur wollte. „Schad' fürs Geld", schäkerte er, „was die Rei…
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…ich warten; denn das wußte man, wenn der Narr singen und reimen soll, so muß er auch immer zu trinken haben. Nun wurden allerhand Bemerkungen laut, wie: Ein sparsamer Mensch, unser Syndikus; ein feiner Oekonom; meine Frau könnte sich an ihm ein Beis…
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132 Jllustr. Monatsh. für die ges. Der Narr setzte, wie gewöhnlich, bei den letzten Worten das volle Glas an den Mund; aber kein Beifallszeichen ertönte, stumm ist die ganze Gesellschaft worden, die eben noch vorher in einem Meere von Heite…
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Julius Fürst. 133 Hab' ich das gewonnen, was ich ge- Winnen wollte? Ja, wenn alle Menschen so denken möchten wie Sie — das wollt' ic…
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134 Jllustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. verdiente, von berühmten competenten Zeitgenossen, wie Wilh. v. Humboldt, Rosenmüller, Bopp und der Kritik sehr günstig ausgenommen und sicherte dem Verfasser einen bleibenden Na…
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Julius Fürst. 135 gemäßer Weise dem Lernenden bieten sollte. Aus diesem Plane nun entstand sein „Hebräisches und chaldäisches Schulw…
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…em spitzen Berge liegt Böhmisch- Leipa; weiter rechts Haida, mit den weitausgedehnten Kattun- und Glasfabriken, und von Leitmeritz angefangen bis gegen Kosmanos hin, wo schon das böhmische Element sich mit dem deutschen vermischt, da ist Stadt an Sta…
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Eine Mischehe. 137 In den meisten Fällen allerdings schließt der Roman zwischen einer Banerdirne und einem jüdischen Junggesellen mit einem Uebertritt des letztem znm Christenthum, welcher Ceremonie hierauf die zweite, nämlich die Hochzeit,…
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138 Jllustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. Strömung eine Viertelstunde, um au das jenseitige Ufer zu gelangen. Sie kam aber noch viel zu früh, denn wie eilig auch der Wanderer da drüben vom waldberänderten Fuße jenes pyra…
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Eine Mischehe. 139 meinetwegen magst du im Herzen auch ein Jude bleiben, wenn wir uns nur heirathen könnten." „Ich kann dir eigentlich nichts hierauf erwidern", entgegnete Pepik, traurig lächelnd; „ich glaube wirklich, daß dir ein Uebertrit…
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140 Jllustr. Monatsh. für die ges. Arm in Arm gingen Pepik nnd Rosarka ihm entgegen, begrüßten ihn mit den Worten: „Guten Morgen, lieber Oheim", iund erhielten als Gegengruß den Spruch: „Gott segne euch, meine Kinder." Der Alte war der Inva…