-
Die Salomonischen Schriften. 395 die Ueberzeugung von der Eitelkeit alles Menschlichen diese Lebensfreude nothwendig trüben muß. Der Verfasser ist gewiß nicht, wie man aus der wiederholten Aufforderung zum Genuß schließen könnte, ein heiter…
-
396 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. schiedener Bruchstücke auffaßten oder stellenweise einen förmlichen Dialog annahmen. Die Form des Buchs lehnt sich an die der Spruchdichtung. Die Form der Abhandlung, ohne Zweife…
-
Vier Jahrhunderte aus der Geschichte der Juden. 397 ren wird" (kl, 9), ein Einschiebsel sind, wodurch man die unbedingte Aufforderung zum Genuß der kurzen Jugendtage abschwächen wollte, aber den Zusammenhang zerstörte. Uebrigens leugnete ma…
-
398 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. hältnisse mit den modernen demselben nur hinderlich sein. Wir erkennen gern das redliche Streben des Verfassers, seine gründliche Kenntniß des zu behandelnden Materials, auch die…
-
…. 2, 4 auch in der Pualform erscheint. Die ursprüngliche Bedeutung ist „hoch sein", dann ,,uneben", „fest sein" (vergl. Raschi z. St.), 17^7 heißt „sie bestanden eigensinnig darauf". Solche kleine Ausstellungen, zu denen wir uns hier und da genöt…
-
400 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Hrnartins. Voz'Lge sn Orient 1832 — 33. Auszug in 1 Bd. mit erläuternden Noten, einem Wörterbuche und einem Register. 9. Aust. 8. Leipzig, Baumgärtner's Buchhandlung. Geh. 18 Ngr…
-
…rzählung von Eduard Aulkc. (Schluß des ersten Bandes.) — „Die Mosesgruppe", von Rauch in Potsdam. (Illustration.) — Dr. Eduard Kley. Von H. Jolowicz. (Mit Illustration.) — Die alte Synagoge der Juden in Nürnberg. Von H. C. S. Lriegleb» (Mit Illustrati…
-
402 Jllustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. springt, von welcher ergriffen zwei Seelen sich mächtig zu einem dritten Gegenstände hingezogen fühlen, daß Gumpel sie liebte, wie der Mann das Weib liebt, daran hatte sie nie ge…
-
Der Schlüssel. 403 wär' das Beste, ich passet' ihm auf, wenn er bei Nacht von einem Patienten nach Haus geht und zerbrech' ihm Hals und Leib und Leben; dann war' alles abgemacht, dann könnte sie mit ihm Heimlichkeiten machen und roth werden…
-
404 Jllustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. „Wie schickt sich krank sein?" fragte Rösele mit scheinbarer Heiterkeit, als sie ins Zimmer trat, „was machst du für Narreschkeiten, ein Mensch wie du, der in seinem Leben nicht …
-
Der Schlüssel. 405 Reb Bär", erwiderte Gumpel jetzt, indem er sich ein Herz faßte, „ich kann es ja doch so nicht länger verborgen halten. Mit einein Wort: Gebt mir Rösele; ich nehm' keine andere, und sie nimmt keinen andern." „Hoide Kusch, …
-
406 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. „Und hast mich nicht aufgegeben?" fragte er weiter. „Nein! Wie kommt dir dieser Einfall?" fragte Rösele. „So schwör' mir, Rösete", drängte Gumpel, „bei allem, was dir heilig ist,…
-
-167 Der Schlüssel. ihnen, wenn sie müde sind, doch keine Ruhe läßt. Wie sie sich an Aegypten und Assur ergeben mußten, auf daß sie doch Brot satt zu essen hätten. Die Väter haben gesündigt, die sind nicht mehr, jetzt müßten sie die Misseth…
-
408 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Farren, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr hereinkommt, zu erscheinen vor mir: wer fordert solches von euern Händen, daß ihr auf meinen Borhof tretet? Bringet nicht mehr Speiseopfer …
-
…ch Gottes Lehre lind Gebot, da schrie er fürchterlich, daß die Welt erschüttert ward lind die Erde bebte. „Nach ihm kam Rabbi Akiba, der nlit raschem Sinne und Geist, was fest wie Berge stand, entwurzeln lind zermalmen konnte; und sie kämmten ihm das …
-
410 Jllustr. Monatsh. für die gef. und weiter uns vor solcher Züchtigung bewahren. Kräftige du die schldtternden Knie, du Jakobs ewig Theil, du unser Helfer und Erlöser in jeder Angst und Noth. Möge Gottes Reich uns eingehen, er regieren üb…
-
Der Schlüssel. 411 sagte er sich selbst entschuldigend, „was war' aus mir geworden, ich Hab' so viel «Sechel» (Vernunft), als ich zu meinem Geschäft brauch', und damit könnte sie zufrieden sein. Was sie mehr will, das sind ihre Caprieen, di…
-
412 Jllustr. Monatsh. für die ges. Cheile Gänslerin wieder, „ich bin ja froh, daß er das Viertel Gans gekauft hat. Sein Geld, sein Guste." In nicht allzu weiter Entfernung von den beiden Weibern, die sich über Gumpel's Eile und feine sonder…
-
…chten auf den Damnen der Linken und sagte: „Eins!" Reb Selke las weiter. Gawriele ließ ihn fortlesen bis zum Rainen des Rabbi Akiba. Hier legte er den Zeigefinger der Rechten auf den Zeigefinger der Linken und sagte: „Zwei!" „Drei!" sagte Reb Sawel Ko…
-
414 Jllustr. Monatsh. für die gef. die ausdrücklich geschrieben steht in der «Kinneh» und in der «Jomkipper- Slicheh«? Mir scheint, die Welt hat recht mit dem, was sie von Euch sagt, daß Ihr auch schon ein halber «Apikoires» (Gottesleugner)…