Mannheim
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  1. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 25

    …annt und von ihnen nicht un erwähnt geblieben ist. Mit Staunen und Bewunderung erwähnen sie alle, mit einziger Ausnahme Plutarch's, dieses erhabene, von den Juden mit der rein sten Glut des Herzens umfaßte Bekenntnis;; mit Staunen und Verwunderung …

  2. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 26

    26 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. tiers folgend dahin, so findet inan daselbst einen bescheidenen und anspruchslosen Beamten mit Bibliotheksangelegenheiten beschäftigt, einen Mann von äußerst gewinnendem Weseir un…

  3. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 27

    L. H. Mosenthal. 27 führt zu werden. Just in demselben Jahre mußte der „Musenalmanach" aufhören zu erscheinen, und der kasseler Gymnasialschüler, um eine Hoffnung ärmer, konnte sich wenigstens mit dem Bewußtsein trösten, bei Rückert Anerken…

  4. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 28

    28 Jllustr. MouaLsh. für die ges. Interessen des Judenthums. ryll und der blonde Ruprecht". Mosenthal hatte seinen Rainen nicht darunter gesetzt. Er" wollte die Wirkung der Sache selbst abwarten; er konnte mit den: Erfolg insofern zufrieden…

  5. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 29

    29 S. H. Mo erreicht. Die „Deborah" hat Mosenthal's Namen populär gemacht, mehr als jedes andere seiner Stucke. Die „Deborah" ivnrde nicht nur ans allen Bühnen Deutschlands gegeben, sondern es gab eine Zeit, wo selbst jeder herumziehende Ko…

  6. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 30

    30 Jllustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. „Nun denn", sagte ich, „so kündigen Sie auf Morgen die >> Deborah« an, und um das Publikum desto mehr anzulocken, null ich Ihren: Theaterzettelschreiber eine Beschäftigung geben, …

  7. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 31

    S. H. Mosenthal. 31 Ich entfernte mich mit meinem Hnt Mosenthal durch dieses Stück populär und mit dem Dank der Gesellschaft. geworden ist. Aale Liiteniilkill als Dev oral). /,' / / l/'VV 's u V Der Leser wird dieses hier eingeschaltete Int…

  8. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 32

    Illustr. Monatsh. für die gcs. Interessen deS JndcnthumZ.?,2 haben wir heute siegen dieses Stück manche kritische Bedenken, die wir bereits auch ausgesprochen haben. Es geschah dies bei Gelegenheit der ersten Aufführung der Deborah im wiene…

  9. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 33

    S. H. Mosenthal. 83 (zweiter und dritter Actt ist der dramatische Dichter seinen eigenen Weg gegangen. Interessant ist folgende Thcttfache, welche vielleicht für die innere Wahrheit deo dargestellten unglücklichen Iamilienverhältnisse^ ein …

  10. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 34

    34 Jllustr. Monatsh. für die ges. freilich klebt noch ein Stückchen Joseph;! aber er ist im ganzen doch weit über! diesen hinaus. Im Jahre 1861 im Herbst lud mich Hebbel eines Tages ein, mit ihm einer Vorstellung des „Sonnwendhof/' im Burgt…

  11. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 35

    S. H. Mosenthal. 85 Zwischen dem „gefangenen Bild" und der nächsten Production Mosenthal's liegt ein Zeitraum von zwei Jahren. Am 12. December 1859 wurde „Düweke", Drama in fünf Aufzügen, an dem Hofburgtheater in Wien zum ersten mal aufgefü…

  12. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 36

    26 Jllustr. MonatSH. sür die gep ersten zwei Acten ein sogenanntes dramatisches Leben vor uns zn entfalten, welchem wir unser sogenanntes Interesse zuzuwenden uns gezwungen fühlen; aber mit dem dritten Act tritt eine sogenannte Mattheit ein…

  13. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 37

    S. H. Mosenthal. 37 Idee und Form gar nichts auf sich, wir werden dem "Dichter das Recht ans seinen Stoff nicht bestreiten, aber die Gefährlichkeit der Behandlung eines solchen Stoffs kann inan nicht verkennen; denn es kommt immer daraus ai…

  14. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 38

    L8 Jllustr. Mvnatsh. für die ges. Wege, die nicht sehr leicht zu überwinden wären, geschweige bei seinen socialen und historischen Stücken. Es ist dies freilich ein äußerliches Moment, aber man darf es nicht unterschätzen, denn es ist doch …

  15. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 39

    Die Hebräerin am Webstuhl. 39 Die HMerin M Mebsüchl. Die Hebräerinnen trugen ungeirähete, als ein Stück gewebte Kleider, die sie selbst fertigten. durch. Die Fäden der Kette waren an ihrem untern Ende an Rohrstäbchen, die sie gleichzeitig a…

  16. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 40

    40 JUustr. Monatsh. für die gef. Interessen des Judenthums. 0piiilii'ocken mit dazu gehörenden Aörlnüen nnd Spindel. „H66U6Ü <16 10t) b'jo'M68 oiiluini- 11668 1'61-16861lttutt >68 Oo8ttU1168 468 <M'61'61lt8 XutlOU8 jmklie 87168 till'6 ä Vem…

  17. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 41

    Baron James Rothschild in Paris. machen, daß, solange jene nicht verhei-1 rächet gewesen sei, er wol für den älj teren Bruder habe gelten wollen, jetzt aber, wo dies schon und seit langer Zeit der Fall sei, wolle er sein Privilegium ansnehm…

  18. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 42

    42 Jllustr. Monatsh. für die ges. solange werdet ihr es auch haben", waren die einzigen Worte, die von Thränen aus den Augen gar mancher siebzigjähriger Greise begleitet waren. Einige stunden nachher kam der nun verstorbene Coste, der als G…

  19. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 43

    Baron James Rothschild in Paris. 43 sichtig ihnen gegenüber ist, wenn nur etwas Stoff in ihnen ist und aus ihnen etwas zu machen ist; er ist nie umnuthig, wenn inan ihn um etwas befragt, und um die Sache besser zu verstehen, zu wiederholten…

  20. 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. Seite 44

    44 JUustr. Moxatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. nie, wenn auch nicht lärmend, verabsäumt, für die hintangesetzten Rechte seiner Glaubensgenossen mit Wärme und Würde aufzutreten, die nicht immer ohne Wirkung blieben. In den Verha…